Apple erlaubt jetzt doppelt so große iOS-Anwendungen im App Store
Der Computerkonzern Apple hat seine Richtlinien für Entwickler, die Apps für die Mobile-Plattform iOS herstellen, überarbeitet. Diese können nun vor allem deutlich aufwändigere Anwendungen für iPhones und iPads bereitstellen - was aber bei den untersten Ausstattungsklassen zu Problemen führen kann.
Bisher mussten vor allem Entwickler von Spielen aufpassen, dass ihre Anwendungen nicht zu groß werden. Maximal 2 Gigabyte Speicherplatz durfte das komplette Programm groß sein. Das wird schnell einmal erreicht, wenn aufwändige Grafiken mitgeliefert werden. Aber auch größere Datenmengen - wie etwa bei Offline-Navigationssystemen - konnten diese Grenze durchaus erreichen.
Ab sofort stehen hier mehr Möglichkeiten zur Verfügung, denn Apple hat die maximale Größe für Apps nun auf 4 Gigabyte verdoppelt. Dadurch wolle man laut Apple ermöglichen, dass reichhaltigere Anwendungen verfügbar werden. Aber auch etwas anderes hatte man im Hinterkopf: Das Nutzungserlebnis. Denn Anwender umgingen die Beschränkung bisher teilweise, indem die Installations-Datei der App selbst kleiner als 2 Gigabyte blieb, dann aber beim ersten Start noch Daten nachgeladen werden mussten.
Ein schnelles Ende dürfte die Begeisterung über eine aufwändige App aber finden, wenn diese ihren Weg zu Nutzern findet, die sich bei den preiswertesten Angeboten Apples bedient haben. Denn für Einsteiger bietet das Unternehmen beispielsweise noch immer das iPhone 5C mit einem Speicherplatz von lediglich 8 Gigabyte an. Aber auch bei den 16-Gigabyte-Modellen der aktuellen Generation dürfte kaum genug Platz sein, um mehr als ein Spiel in dieser Größenordnung zu fassen.
Denn die Grenze von 4 Gigabyte gilt wie gesagt nur für die Installations-Datei, die aus dem App Store heruntergeladen werden kann. Dabei handelt es sich in der Regel um komprimierte Binaries - nach der Installation können diese also wesentlich größer sein. Nicht verändert hat Apple das maximale Volumen von Downloads über Mobilfunknetze - Dateien, die größer als 100 Megabyte sind, werden hier blockiert, bis wieder eine Anbindung per WLAN möglich ist.
Ab sofort stehen hier mehr Möglichkeiten zur Verfügung, denn Apple hat die maximale Größe für Apps nun auf 4 Gigabyte verdoppelt. Dadurch wolle man laut Apple ermöglichen, dass reichhaltigere Anwendungen verfügbar werden. Aber auch etwas anderes hatte man im Hinterkopf: Das Nutzungserlebnis. Denn Anwender umgingen die Beschränkung bisher teilweise, indem die Installations-Datei der App selbst kleiner als 2 Gigabyte blieb, dann aber beim ersten Start noch Daten nachgeladen werden mussten.
Ein schnelles Ende dürfte die Begeisterung über eine aufwändige App aber finden, wenn diese ihren Weg zu Nutzern findet, die sich bei den preiswertesten Angeboten Apples bedient haben. Denn für Einsteiger bietet das Unternehmen beispielsweise noch immer das iPhone 5C mit einem Speicherplatz von lediglich 8 Gigabyte an. Aber auch bei den 16-Gigabyte-Modellen der aktuellen Generation dürfte kaum genug Platz sein, um mehr als ein Spiel in dieser Größenordnung zu fassen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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