Der Name "Kabel Deutschland" verschwindet noch in diesem Jahr
Kabel Deutschland war lange Zeit als größter Betreiber von TV-Kabelnetzen bekannt. Nun wird der Name aber bald von der Bildfläche verschwinden. Der neue Mutterkonzern Vodafone hat kein Interesse daran, neben der eigenen noch eine andere Marke in dieser Größenordnung zu betreiben.
Jens Schulte-Bockum, Chef von Vodafone in Deutschland, erklärte gegenüber dem Handelsblatt, dass der Name noch in diesem Jahr abgeschafft wird. "Wir sind hierfür aktuell in der detaillierten Planung. Der Name Vodafone wird künftig auch für die Kompetenz im Kabelnetz stehen", führte er aus. Die Kunden im Kabelnetz werden so zukünftig also ebenfalls unter dem Rot des britischen Konzerns vereint.
Billig wird die Abschaffung der Marke Kabel Deutschland nicht. Immerhin muss die Kommunikation mit fast neun Millionen Kunden angepasst werden. Neue Werbematerialien werden benötigt, ebenso wie neue Designs für die Filialen, in denen die Produkte des TV-Kabelanbieters vertrieben werden.
Ob man den Schritt nun gut oder schlecht findet, dürfte in vielen Fällen erst einmal Geschmacksfrage sein. Denn die Logos von Kabel Deutschland und Vodafone sind wohl beide keine Höhepunkte des Designer-Schaffens. Klar ist allerdings, dass Vodafone einiges dafür wird tun müssen, die Umstellung auch so klar zu machen, dass hier keine Verwirrungen auftreten. Denn die meisten Verbraucher dürften das Rot vor allem als Farbe eines großen Mobilfunk-Anbieters einordnen. Dass Vodafone inzwischen längst auch Festnetz-Anschlüsse verkauft, wird vielen wohl frühestens in der zweiten Überlegung klar. Wenn nun auch noch der Kabelanschluss für den Fernseher hinzukommt, könnte es Probleme geben.
Ungeachtet des Umbaus an der Marken-Front wird bei Kabel Deutschland derweil an der Aufrüstung des Netzes gearbeitet. Denn man will den DSL-Anbietern im Marketing weiterhin deutlich höhere Downstream-Bandbreiten entgegensetzen können. Inzwischen sollen 1,1 Millionen Kunden mit Anbindungen versorgt werden können, die hier 200 Megabit pro Sekunde schaffen.
Kabel Deutschland: Die Angebote im Überblick
Billig wird die Abschaffung der Marke Kabel Deutschland nicht. Immerhin muss die Kommunikation mit fast neun Millionen Kunden angepasst werden. Neue Werbematerialien werden benötigt, ebenso wie neue Designs für die Filialen, in denen die Produkte des TV-Kabelanbieters vertrieben werden.
Ob man den Schritt nun gut oder schlecht findet, dürfte in vielen Fällen erst einmal Geschmacksfrage sein. Denn die Logos von Kabel Deutschland und Vodafone sind wohl beide keine Höhepunkte des Designer-Schaffens. Klar ist allerdings, dass Vodafone einiges dafür wird tun müssen, die Umstellung auch so klar zu machen, dass hier keine Verwirrungen auftreten. Denn die meisten Verbraucher dürften das Rot vor allem als Farbe eines großen Mobilfunk-Anbieters einordnen. Dass Vodafone inzwischen längst auch Festnetz-Anschlüsse verkauft, wird vielen wohl frühestens in der zweiten Überlegung klar. Wenn nun auch noch der Kabelanschluss für den Fernseher hinzukommt, könnte es Probleme geben.
Ungeachtet des Umbaus an der Marken-Front wird bei Kabel Deutschland derweil an der Aufrüstung des Netzes gearbeitet. Denn man will den DSL-Anbietern im Marketing weiterhin deutlich höhere Downstream-Bandbreiten entgegensetzen können. Inzwischen sollen 1,1 Millionen Kunden mit Anbindungen versorgt werden können, die hier 200 Megabit pro Sekunde schaffen.
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