Samsung Z1: "Frostige" Begrüßung des ersten Tizen-Smartphones
Das erste Smartphone mit dem Linux-OS Tizen hatte mit besonders vielen Verzögerungen zu kämpfen, das Samsung Z1 galt sogar schon als "Vaporware", also tot. Vor kurzem erfolgte dann doch der Marktstart am indischen Markt. Dort wurde das Gerät jedoch alles andere als warm aufgenommen und muss sich viel Kritik anhören.
Samsung hat mit seinem eigenen Betriebssystem Tizen noch viel vor, zumindest ist das das Motto, unter dem der koreanische Hersteller immer wieder dafür die Werbetrommel rührt. Einfach gestaltet sich die Tizen-Einführung aber nicht, das betrifft vor allem das erste entsprechende Smartphone mit dem Linux-OS.
Die Kameras sind in der Tat alles andere als aufregend, die Optik auf der Rückseite schafft gerade einmal drei Megapixel, vorne wird nur VGA-Auflösung geboten. Auch die Kritik an den fehlenden Apps ist alles andere als neu, das mangelnde Interesse der Entwickler an Tizen gilt auch als Hauptgrund für die vielen Verzögerungen beim Samsung Z1.
Auch der Rest der Spezifikationen ist keinesfalls beeindruckend, das Z1 bietet einen mit 1,2 GHz getakteten Dual-Core-Prozessor, 786 MB RAM und nur 4 GB internen Speicher (64 GB können per microSD nachgerüstet werden). Dazu kommt ein 4-Zoll-WVGA-Bildschirm.
Samsung wollte mit dem Tizen-Gerät auf dem drittgrößten Smartphone-Markt vor allem bei Erstkäufern punkten, die aber dürften einen Bogen um das Z1 machen. Kein Wunder: In Indien haben Konsumenten rund 280 Marken zur Wahl, viele auch einheimische Startups sind mit teils wesentlich besseren Geräten am Start. Samsung verkauft das Z1 zwar verhältnismäßig (sehr) günstig, doch auch indische Kunden interessieren sich laut Reuters mehr für Spezifikationen und wählen ihr erstes Smartphone nicht ausschließlich nach dem Preis.
Siehe auch: Samsung über Tizen - Das Linux-OS ist nicht tot, ganz im Gegenteil
Indien-Start
Das startete vor kurzem endlich in Indien, laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters wurde es dort aber "frostig" willkommen geheißen. Demnach gab es von Testern und Käufern viel Kritik, vor allem stoßen die niedrig aufgelösten Kameras auf Missfallen, ein weiterer Punkt ist der Mangel an verfügbaren Anwendungen.Die Kameras sind in der Tat alles andere als aufregend, die Optik auf der Rückseite schafft gerade einmal drei Megapixel, vorne wird nur VGA-Auflösung geboten. Auch die Kritik an den fehlenden Apps ist alles andere als neu, das mangelnde Interesse der Entwickler an Tizen gilt auch als Hauptgrund für die vielen Verzögerungen beim Samsung Z1.
Auch der Rest der Spezifikationen ist keinesfalls beeindruckend, das Z1 bietet einen mit 1,2 GHz getakteten Dual-Core-Prozessor, 786 MB RAM und nur 4 GB internen Speicher (64 GB können per microSD nachgerüstet werden). Dazu kommt ein 4-Zoll-WVGA-Bildschirm.
Samsung wollte mit dem Tizen-Gerät auf dem drittgrößten Smartphone-Markt vor allem bei Erstkäufern punkten, die aber dürften einen Bogen um das Z1 machen. Kein Wunder: In Indien haben Konsumenten rund 280 Marken zur Wahl, viele auch einheimische Startups sind mit teils wesentlich besseren Geräten am Start. Samsung verkauft das Z1 zwar verhältnismäßig (sehr) günstig, doch auch indische Kunden interessieren sich laut Reuters mehr für Spezifikationen und wählen ihr erstes Smartphone nicht ausschließlich nach dem Preis.
Siehe auch: Samsung über Tizen - Das Linux-OS ist nicht tot, ganz im Gegenteil
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