Samsung über Tizen: Das Linux-OS ist nicht tot, ganz im Gegenteil
Das Betriebssystem Tizen ist offenbar nicht ganz so tot wie man glauben könnte oder befürchten musste: Samsung hat im Rahmen der CES bekannt gegeben, dass alle UHD-Smart-TVs des Jahres mit dem OS erscheinen werden, heute ist zudem das schier unzählig oft verschobene Tizen-Smartphone Z1 (in Indien) auf den Markt gekommen.
Das sei aber alles nur die "Spitze des Eisbergs", so Samsung. Tizen werde eine entscheidende Rolle bei den Samsung-Bemühungen hinsichtlich des Internets der Dinge (IoT) spielen. Dadurch werde man zahlreiche Geräte im Haus (und darüber hinaus) verbinden und smarter machen.
Das alles steht und fällt alles mit Entwicklern, das weiß auch Samsung, diese ruft das Unternehmen erneut dazu auf, sich aktiv an Tizen zu beteiligen. Man verspricht Offenheit und viel Unterstützung und dem Betriebssystem auch eine glanzvolle Zukunft. Außerdem beteuert Samsung, dass das alles nicht bedeutet, dass man andere Betriebssysteme vernachlässigen oder gar aufgeben werde.
"Geräte-Flut"
Das koreanische Unternehmen beteuert nun in einem Beitrag auf Samsung Tomorrow (via The Verge), dass man in diesem Jahr eine regelrechte "Flut an Geräten" mit Tizen vorstellen und einführen werde. Bereits jetzt sei es ein wichtiger Bestandteil von Wearables und Kameras, demnächst werde Tizen in den meisten "smarten" Haushaltsgeräten und Fernsehern zu finden sein. Schließlich verweist man auf das heute (endlich) gestartete Samsung Z1.Das sei aber alles nur die "Spitze des Eisbergs", so Samsung. Tizen werde eine entscheidende Rolle bei den Samsung-Bemühungen hinsichtlich des Internets der Dinge (IoT) spielen. Dadurch werde man zahlreiche Geräte im Haus (und darüber hinaus) verbinden und smarter machen.
Tizen-Vorteile
Der koreanische Konzern erläutert dabei die Vorteile von Tizen: Dieses Betriebssystem sei "leichter" als die Konkurrenz und benötige weniger Prozessorleistung sowie Speicher. Das wiederum hat zur Folge, dass Geräte schneller sind und auch weniger Energie verbrauchen. Für den Endanwender zeigt sich das durch eine "glattere Nutzungserfahrung, kürzere Boot-Zeiten, schnelleres Web-Browsen und Multitasking, all das bei einer längeren Akkulaufzeit".Das alles steht und fällt alles mit Entwicklern, das weiß auch Samsung, diese ruft das Unternehmen erneut dazu auf, sich aktiv an Tizen zu beteiligen. Man verspricht Offenheit und viel Unterstützung und dem Betriebssystem auch eine glanzvolle Zukunft. Außerdem beteuert Samsung, dass das alles nicht bedeutet, dass man andere Betriebssysteme vernachlässigen oder gar aufgeben werde.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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