Buch schlägt E-Book: Wer elektrisch liest, soll schlechter schlafen
Das gute alte gedruckte Buch hat einen Punktsieg gegen die Konkurrenz aus dem elektronischen Lager errungen. Forscher wollen festgestellt haben, dass Menschen die vor dem Schlafen in einem E-Book mit Hintergrundbeleuchtung lesen, schlechter schlafen.
Zum Vergleich wurden die E-Book-Probanten einer Gruppe von Studienteilnehmern gegenübergestellt, die ein klassisches Buch vor dem Einschlafen zur Lektüre bekamen. Diese sollen entsprechend dem Studienergebnis wesentlich ungestörter ihre nächtliche Ruhe gefunden haben.
Das Ergebnis: Die E-Book-Reader-Gruppe soll durch einen weit geringeren Spiegel des für den Biorhythmus mitverantwortlichen Hormons messbare Probleme beim Einschlafen gehabt haben. Durchschnittlich 10 Minuten war die E-Book-Gruppe länger damit beschäftigt, den wohlverdienten Schlaf zu finden. Darüber hinaus zeigte die weitergehende Überwachung, dass die Reader-Nutzer weniger REM-Phasen durchliefen - und damit weniger tief schliefen. Zu guter Letzt fühlte sich die Buch-Lese-Gruppe nach dem Aufwachen ausgeruhter als die Studienteilnehmer mit E-Book-Bettlektüre.
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Das falsche Licht für schöne Träume
An der renommierten Harvard-Universität hat eine Gruppe von Forschern jetzt untersucht, ob und wie sich E-Books mit aktiver Hintergrundbeleuchtung auf den Schlaf der Nutzer auswirken, wenn diese direkt vor dem Einschlafen genutzt werden. Die jetzt von den Studienmachern veröffentlichten Ergebnisse scheinen dabei ganz klar: Lesen mit Beleuchtung stört messbar den Schlaf.Zum Vergleich wurden die E-Book-Probanten einer Gruppe von Studienteilnehmern gegenübergestellt, die ein klassisches Buch vor dem Einschlafen zur Lektüre bekamen. Diese sollen entsprechend dem Studienergebnis wesentlich ungestörter ihre nächtliche Ruhe gefunden haben.
Buch und Reader im Wechsel
Für die Studie wurden sechs Männer und sechs Frauen über 14 tage in einem Schlaflabor beobachtet. Für fünf Tage gab es jetzt vor dem Einschlafen ein gedrucktes Buch während an den folgenden fünf Tage auf einem E-Book mit Beleuchtung geschmökert werden sollte. Um die Konzentration des am Einschlafen beteiligten Hormons Melatonin zu messen, wurde dazu stündlich Blut entnommen.Das Ergebnis: Die E-Book-Reader-Gruppe soll durch einen weit geringeren Spiegel des für den Biorhythmus mitverantwortlichen Hormons messbare Probleme beim Einschlafen gehabt haben. Durchschnittlich 10 Minuten war die E-Book-Gruppe länger damit beschäftigt, den wohlverdienten Schlaf zu finden. Darüber hinaus zeigte die weitergehende Überwachung, dass die Reader-Nutzer weniger REM-Phasen durchliefen - und damit weniger tief schliefen. Zu guter Letzt fühlte sich die Buch-Lese-Gruppe nach dem Aufwachen ausgeruhter als die Studienteilnehmer mit E-Book-Bettlektüre.
Licht ist nicht richtig
Für das beobachte Phänomen machen die Forscher das kurzwellige, blaue Licht verantwortlich, das beleuchtete E-Book-Reader aussenden. Derselbe Effekt soll auch bei Smartphones und Tablets auftreten, die vor dem Schlaf zum Lesen genutzt werden. Wer also Probleme beim Einschlafen hat, sollte nach diesen Ergebnissen entweder die Hintergrundbeleuchtung ausschalten, oder eben zum guten alten Buch greifen.Download f.lux - Zeitgesteuertes Anpassen der Farbtemperatur
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