GTA 5-Publisher übt scharfe Kritik am australischen Verkaufsstopp
Zwei australische Handelsketten haben jüngst den Verkauf des neuesten Teils von Grand Theft Auto gestoppt, nachdem zuvor eine Online-Petition die Gewalt gegen Frauen kritisiert hatte. Das passt Entwickler Rockstar sowie Publisher Take-Two gar nicht, vom CEO des letztgenannten gab es nun harsche Worte in Richtung der australischen Händler.
"Aber wenn eine Person oder eine Gruppe von Leuten versucht, diese Entscheidung für Millionen von Leuten zu übernehmen (dann ist das etwas anderes)", so Slatoff. "Wir haben 34 Millionen, die Grand Theft Auto 5 gekauft haben und wenn es nach diesen Leuten gegangen wäre, dann hätte keiner von ihnen das Spiel kaufen können."
Das wäre ein Schlag ins Gesicht von allem, so Slatoff weiter, auf dem eine freie Gesellschaft basiere. Es gehe um freie Meinungsäußerung "und der Versuch, das zu zertreten, ist eine gefährlicher und 'schiefe Ebene'." Die Entscheidung der australischen Handelsketten, sich derartigen Argumenten zu beugen, sei vor allem auch eine "schlechte Führungsentscheidung", meint Slatoff.
Einen spürbaren wirtschaftlichen Schaden für Take-Two habe das aber nicht gehabt, zum einen weil der australische Markt eine verhältnismäßige geringe Bedeutung habe und zum anderen, weil die beiden Händler vor Ort auch nicht eine so große Rolle spielten. Schließlich gebe es "genügend andere Plätze, wo die Leute in Australien Grand Theft Auto kaufen können".
Siehe auch: 'Gewalt gegen Frauen' - Australische Ketten stoppen GTA-5-Verkauf
Einzige Lösung: Nicht kaufen
Karl Slatoff, Chairman und CEO des Grand Theft Auto 5-Publishers Take-Two, hat sich laut einem Bericht von Gamesindustry in klaren Worten gegen die Entscheidung der australischen Händler Target und Kmart ausgesprochen. Auf der BMO Capital Markets 2014 Technology & Digital Media-Konferenz sagte Slatoff: "Es ist eine Sache, wenn jemand einen bestimmten Inhalt nicht kaufen will, das ist völlig verständlich. Und das ist auch die einzige Lösung. Wenn man etwas nicht mag und man es anstößig findet, dann kauft man es nicht.""Aber wenn eine Person oder eine Gruppe von Leuten versucht, diese Entscheidung für Millionen von Leuten zu übernehmen (dann ist das etwas anderes)", so Slatoff. "Wir haben 34 Millionen, die Grand Theft Auto 5 gekauft haben und wenn es nach diesen Leuten gegangen wäre, dann hätte keiner von ihnen das Spiel kaufen können."
Das wäre ein Schlag ins Gesicht von allem, so Slatoff weiter, auf dem eine freie Gesellschaft basiere. Es gehe um freie Meinungsäußerung "und der Versuch, das zu zertreten, ist eine gefährlicher und 'schiefe Ebene'." Die Entscheidung der australischen Handelsketten, sich derartigen Argumenten zu beugen, sei vor allem auch eine "schlechte Führungsentscheidung", meint Slatoff.
Einen spürbaren wirtschaftlichen Schaden für Take-Two habe das aber nicht gehabt, zum einen weil der australische Markt eine verhältnismäßige geringe Bedeutung habe und zum anderen, weil die beiden Händler vor Ort auch nicht eine so große Rolle spielten. Schließlich gebe es "genügend andere Plätze, wo die Leute in Australien Grand Theft Auto kaufen können".
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