Schweden erwägt "Sexismus"-Kennzeichnung für Videospiele
Die vergangenen Wochen und Monate gab es im Internet eine besonders heftig geführte Debatte rund um das Thema Videospiele und Sexismus. Und diese Diskussion zeigt erste Auswirkungen: Die schwedische Branchenvereinigung Dataspelsbranchen will nun ein System umsetzen, das vor sexistischen Inhalten und Stereotypen warnt.
Der schwedische Branchenverband Dataspelsbranchen hat von einer im Auftrag der Regierung des skandinavischen Landes tätigen Organisation Mittel in Höhe von 272.000 Kronen (umgerechnet knapp 30.000 Euro) zur Verfügung gestellt bekommen, um eine Sexismus-Kennzeichnung zu entwickeln.
Das schwedische Portal The Local berichtet (via Engadget), dass noch nicht ganz feststeht, wie man diese Warnung umsetzen wird. Die Basis dafür stellt der so genannte Bechdel-Test dar: Dieser besagt, dass in einer fiktionalen Arbeit zumindest zwei Frauen vorkommen müssen, die miteinander über etwas anderes sprechen als einen Mann.
Unklar ist derzeit auch, ob das ausschließlich für in Schweden produzierte Spiele gelten soll oder ob alle Neuerscheinungen auf das Thema geprüft würden. Die Zielsetzung ist aber klar: "Ich kenne kein vergleichbares Projekt auf dieser Welt, das diese Frage stellt, aber natürlich wollen wir, dass Schweden ein Leuchtfeuer auf diesem Gebiet ist", sagt Albiin.
Ob das an der Sexismus-Problematik etwas ändern kann, bleibt dennoch fraglich: Denn laut Dataspelsbranchen liegt der Frauenanteil in der schwedischen Gaming-Branche bei gerade einmal 16 Prozent.
Das schwedische Portal The Local berichtet (via Engadget), dass noch nicht ganz feststeht, wie man diese Warnung umsetzen wird. Die Basis dafür stellt der so genannte Bechdel-Test dar: Dieser besagt, dass in einer fiktionalen Arbeit zumindest zwei Frauen vorkommen müssen, die miteinander über etwas anderes sprechen als einen Mann.
Umsetzung noch unklar
Das Ziel ist klar: Spiele und deren Produzenten sollen Sexismus und Geschlechterstereotype vermeiden. Das Wie ist wie erwähnt noch offen: Laut Projektmanager Anton Albiin könne man derzeit noch nicht sagen, ob alle in Schweden hergestellten Spiele ein Kennzeichen bekommen oder Entwickler, deren Games Geschlechtergleichheit fördern, eine Art offizielle Zertifizierung bekommen, die sie für Marketingzwecke verwenden können.Unklar ist derzeit auch, ob das ausschließlich für in Schweden produzierte Spiele gelten soll oder ob alle Neuerscheinungen auf das Thema geprüft würden. Die Zielsetzung ist aber klar: "Ich kenne kein vergleichbares Projekt auf dieser Welt, das diese Frage stellt, aber natürlich wollen wir, dass Schweden ein Leuchtfeuer auf diesem Gebiet ist", sagt Albiin.
Ob das an der Sexismus-Problematik etwas ändern kann, bleibt dennoch fraglich: Denn laut Dataspelsbranchen liegt der Frauenanteil in der schwedischen Gaming-Branche bei gerade einmal 16 Prozent.
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