Google-Autocomplete zeigt verbreiteten Sexismus
Die Autovervollständigung von Suchanfragen bei Google hat in der Vergangenheit schon oft für Gesprächsstoff gesorgt. Nun wird sie Mittelpunkt einer Kampagne für die Rechte von Frauen.
Gestartet wurde diese immerhin von UN Women, der UNO-Organisation für Geschlechtergerechtigkeit und Stärkung von Frauen. Diese nutzt reale Beispiele aus der Autovervollständigung der Google-Suche, bei der Suchanfragen zahlreicher anderer Anwender von den Algorithmen als sinnvolle Vorschläge angesehen werden, die der jeweilige Nutzer vielleicht meinen könnte.
Anhand der Vorschläge, die die Suchmaschine am 9. März 2013 machte soll aufgezeigt werden, wie weit verbreitet sexistische Vorstellungen und Vorurteile über Frauen noch immer sind. "Als wir die Suchanfragen durchsahen, waren wir schockiert darüber, wie negativ diese besetzt waren und beschlossen, etwas mit ihnen zu machen", erklärte Christopher Hunt von der Werbeagentur Memac Ogilvy & Mather Dubai, die die Plakatserie für UN Women gestaltete.
Die Bilder zeigen jeweils Portrait-Bilder von Frauen, bei denen die Suchbox mit den Autocomplete-Vorschlägen über die Münder gelegt wurde. Dies soll darauf hinweisen, dass die Stimmen der Betroffenen in der Öffentlichkeit oft noch immer kein Gehör finden, hieß es.
Die Beispiele aus der Realität der Google-Suche zeigen auf, wie wichtig es weiterhin sei, für die Gleichstellung von Frauen einzutreten, hieß es in einer Stellungnahme der UN-Organisation zum Start der Kampagne. Man sei positiv überrascht von den ersten Reaktionen, die die Plakatserie hervorbrachte. Nun hoffe man, dass diese einen Beitrag zu einem weltweiten konstruktiven Dialog leisten wird.
Im Netz finden die Bilder aktuell tatsächlich reichlich Anklang. So werden sie beispielsweise auf Twitter unter dem Hashtag #womenshould verbreitet und zunehmend auch diskutiert.
Tweets über "#womenshould"
Anhand der Vorschläge, die die Suchmaschine am 9. März 2013 machte soll aufgezeigt werden, wie weit verbreitet sexistische Vorstellungen und Vorurteile über Frauen noch immer sind. "Als wir die Suchanfragen durchsahen, waren wir schockiert darüber, wie negativ diese besetzt waren und beschlossen, etwas mit ihnen zu machen", erklärte Christopher Hunt von der Werbeagentur Memac Ogilvy & Mather Dubai, die die Plakatserie für UN Women gestaltete.
Die Bilder zeigen jeweils Portrait-Bilder von Frauen, bei denen die Suchbox mit den Autocomplete-Vorschlägen über die Münder gelegt wurde. Dies soll darauf hinweisen, dass die Stimmen der Betroffenen in der Öffentlichkeit oft noch immer kein Gehör finden, hieß es.
Die Beispiele aus der Realität der Google-Suche zeigen auf, wie wichtig es weiterhin sei, für die Gleichstellung von Frauen einzutreten, hieß es in einer Stellungnahme der UN-Organisation zum Start der Kampagne. Man sei positiv überrascht von den ersten Reaktionen, die die Plakatserie hervorbrachte. Nun hoffe man, dass diese einen Beitrag zu einem weltweiten konstruktiven Dialog leisten wird.
Im Netz finden die Bilder aktuell tatsächlich reichlich Anklang. So werden sie beispielsweise auf Twitter unter dem Hashtag #womenshould verbreitet und zunehmend auch diskutiert.
Tweets über "#womenshould"
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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