EU: Apple könnten Steuer-Nachforderungen in Milliarden-Höhe drohen
Neben verschiedenen anderen internationalen IT-Konzernen stand auch Apple in letzter Zeit wegen der Ausnutzung verschiedener Steuertricks in der Aufmerksamkeit. Nun könnten seitens der europäischen Behörden Milliarden-Forderungen auf das Unternehmen zukommen.
Im Brennpunkt steht dabei die Niederlassung Apples in Irland. Die Insel ist bei einer ganzen Reihe ein beliebter Standort für die europäischen Zentralen, da die Steuersätze hier besonders niedrig sind. Seitens der Kontrolleure in Brüssel hegt man allerdings den Verdacht, dass der Konzern hier etwas zuviel Einsatz gezeigt haben könnte, um möglichst wenig Abgaben zu bezahlen, berichtete die britische Wirtschaftszeitung Financial Times.
Eine Untersuchung, deren Ergebnisse in dieser Woche vorgelegt werden sollen, ging dem Verdacht nach, dass Apple gegenüber dem irischen Staat Druck ausgeübt haben soll, um noch weitergehende Steuervergünstigungen zu erreichen. Diese könnten dann als illegale Subventionen betrachtet werden. Die Folge wären Steuernachforderungen, die in die Milliarden gehen könnten.
Die Einzelheiten in dem Bericht seien durchaus explosiv - so will es die Zeitung von Informanten erfahren haben. Allerdings könnte es schwer werden, im konkreten Nachzuweisen, bis wohin das Unternehmen gegenüber dem irischen Staat eine legitime Lobby-Arbeit leistete und wo eventuell Grenzen überschritten wurden.
Allein seit der Einführung des ersten iPhones im Jahr 2007 habe es in Irland aber zehn Erhöhungen der Einkommenssteuer für Unternehmen gegeben. In dieser Zeit steigerte Apple seinen Konzernumsatz von 24 Milliarden auf 171 Milliarden Dollar im Jahr. Entsprechend versuchte das Unternehmen natürlich auch Einfluss auf die Entwicklung der Steuergesetzgebung zu nehmen - wie es quasi jede größere Firma tut.
Problematisch wäre es hierbei, wenn Apple beispielsweise drohen würde, in ein anderes Land abzuwandern und dass die bisher bereitgestellten Arbeitsplätze somit wegfallen würden. "Das war aber nie der Fall", so Maestri. Er zeigte sich überzeugt, dass eine genaue Prüfung der Steuerzahlungen ergeben werde, dass Apple einen ähnlichen Anteil seiner Erträge an den Staat abführe, wie es auch andere Unternehmen dieser Größe tun.
Eine Untersuchung, deren Ergebnisse in dieser Woche vorgelegt werden sollen, ging dem Verdacht nach, dass Apple gegenüber dem irischen Staat Druck ausgeübt haben soll, um noch weitergehende Steuervergünstigungen zu erreichen. Diese könnten dann als illegale Subventionen betrachtet werden. Die Folge wären Steuernachforderungen, die in die Milliarden gehen könnten.
Die Einzelheiten in dem Bericht seien durchaus explosiv - so will es die Zeitung von Informanten erfahren haben. Allerdings könnte es schwer werden, im konkreten Nachzuweisen, bis wohin das Unternehmen gegenüber dem irischen Staat eine legitime Lobby-Arbeit leistete und wo eventuell Grenzen überschritten wurden.
Apple weist alle Anschuldigungen zurück
Apples Finanzchef Luca Maestri erklärte, dass es keineswegs Sonder-Vereinbarungen zwischen seinem Unternehmen und Irland gegeben habe. "In den 35 Jahren, die wir nun in Irland präsent sind, haben wir uns schlicht an den Gesetzen orientiert", sagte er.Allein seit der Einführung des ersten iPhones im Jahr 2007 habe es in Irland aber zehn Erhöhungen der Einkommenssteuer für Unternehmen gegeben. In dieser Zeit steigerte Apple seinen Konzernumsatz von 24 Milliarden auf 171 Milliarden Dollar im Jahr. Entsprechend versuchte das Unternehmen natürlich auch Einfluss auf die Entwicklung der Steuergesetzgebung zu nehmen - wie es quasi jede größere Firma tut.
Problematisch wäre es hierbei, wenn Apple beispielsweise drohen würde, in ein anderes Land abzuwandern und dass die bisher bereitgestellten Arbeitsplätze somit wegfallen würden. "Das war aber nie der Fall", so Maestri. Er zeigte sich überzeugt, dass eine genaue Prüfung der Steuerzahlungen ergeben werde, dass Apple einen ähnlichen Anteil seiner Erträge an den Staat abführe, wie es auch andere Unternehmen dieser Größe tun.
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