Apple-Chef: Wir sind doch nicht Schuld am veralteten Steuer-System
Apple-Chef Tim Cook hat sich einmal mehr gegen Vorwürfe verwahrt, sein Unternehmen würde alle möglichen Tricks ausnutzen, um dem US-Staat Steuereinnahmen vorzuenthalten. Die Argumente, die von den Verfechtern dieser These vorgebracht würden, seien "politischer Unsinn".
Wie Cook in einem Interview mit dem US-Sender CBS ausführte, würde all dies sowohl auf einem Rechtsrahmen als auch auf einer Weltsicht beruhen, die im Industriezeitalter verharren und nicht mehr zu der digitalen Ära passen. Aus Sicht des Apple-Chefs liege das Problem eher darin, dass bisher niemand die Steuergesetzgebung an die veränderte Ausgangslage angepasst habe.
Kritiker werfen dem Konzern immer wieder vor, über 180 Milliarden Dollar bei Auslandsniederlassungen zu belassen, um auf diese in den USA keine Steuern zahlen zu müssen. Die Forderung ist klar: Apple sollte die Gelder zum Firmensitz in den USA transferieren und dem Fiskus seinen Teil abgeben.
Cook sieht darin allerdings eine Denkweise, die noch aus Zeiten stammt, in der große Unternehmen hauptsächlich auf ihrem Heimatmarkt agierten und im besten Fall einen kleineren Teil ihres Geschäftes auch im Ausland abwickelten. Das hat sich aus seiner Sicht aber völlig überlebt. Immerhin mache Apple zwei Drittel seines Geschäfts außerhalb der USA und arbeite dort auch mit dem Kapital, das an diesen Stellen generiert wird.
Laut Cook wäre es schlicht unvernünftig, die Auslandseinnahmen zum Konzernsitz zu überweisen, später wieder die benötigten Gelder an die Niederlassungen in Übersee zurückzuschicken und auf dem Weg 40 Prozent des Kapitals durch die Forderungen des Fiskus' zu verlieren.
Cook räumte ein, dass die aktuelle Situation im Bereich der Unternehmenssteuern "für Amerika furchtbar" sei. Schuld wäre hier aber ein System, das in längst vergangenen Zeiten feststeckt - und nicht Apple. Der Konzern sei vielmehr längst der größte Steuerzahlen im Lande.
Kritiker werfen dem Konzern immer wieder vor, über 180 Milliarden Dollar bei Auslandsniederlassungen zu belassen, um auf diese in den USA keine Steuern zahlen zu müssen. Die Forderung ist klar: Apple sollte die Gelder zum Firmensitz in den USA transferieren und dem Fiskus seinen Teil abgeben.
Cook sieht darin allerdings eine Denkweise, die noch aus Zeiten stammt, in der große Unternehmen hauptsächlich auf ihrem Heimatmarkt agierten und im besten Fall einen kleineren Teil ihres Geschäftes auch im Ausland abwickelten. Das hat sich aus seiner Sicht aber völlig überlebt. Immerhin mache Apple zwei Drittel seines Geschäfts außerhalb der USA und arbeite dort auch mit dem Kapital, das an diesen Stellen generiert wird.
Laut Cook wäre es schlicht unvernünftig, die Auslandseinnahmen zum Konzernsitz zu überweisen, später wieder die benötigten Gelder an die Niederlassungen in Übersee zurückzuschicken und auf dem Weg 40 Prozent des Kapitals durch die Forderungen des Fiskus' zu verlieren.
Cook räumte ein, dass die aktuelle Situation im Bereich der Unternehmenssteuern "für Amerika furchtbar" sei. Schuld wäre hier aber ein System, das in längst vergangenen Zeiten feststeckt - und nicht Apple. Der Konzern sei vielmehr längst der größte Steuerzahlen im Lande.
Thema:
Apples Aktienkurs in Euro
Videos von und über Apple
- Tipps zum Tablet: Nützliches Zubehör für iPad 10 und iPad 11 im Test
- Getestet: Wie stark unterscheiden sich MacBook Neo und MacBook Pro?
- Ähnlicher Preis bringt die Frage auf: MacBook Neo oder ein iPad?
- Ted Lasso: Apple TV zeigt ersten Teaser zu Staffel 4, Start im August
- Star City: Trailer zum For-All-Mankind-Ableger von Apple TV erschienen
Neue Downloads zum Thema Apple
Beiträge aus dem Forum
-
Wie alt sollte ein MacBook höchstens sein?
MiezMau -
Virtuellen PDF Drucker auf Macbook installieren - wie ?
Sonnenschein11 -
AppleTV
MiezMau -
Surfstick für MacBook Air mit Sonoma 14
landbastler -
iPhone 13 + Smartwatch (keine Apple Watch)
Bilaltore -
Win-Viren am Mac prüfen?
mondayand0 -
IPhone Ortung verhindern.
PC.Nutzer -
Kontextmenu bearbeiten
Brutschi -
Office 2019 MAC Problem
MiyaGi -
Windows Computer vergleichbar Apple M1 Mini
Lewio82
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Airbus A350-1000ULR: 22-Stunden-Langstreckenjet absolviert Erstflug
- Kernfusion: Start-up Xcimer aktiviert derzeit größten privaten Laser
- "Zerschneiden" eines Photons erzeugt unendlich viele neue Lichtteilchen
- Windows 11 bekommt einen Button zum Entfernen aller KI-Modelle
- Meta macht (ein bisschen) Rückzieher bei Mitarbeiter-Totalüberwachung
- Update für Google Home: Gemini-KI startet nun auch in Deutschland
- Vernichtende Kritik: MMO-Hoffnung Camelot Unchained ein totaler Flop
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
BigBlueButton World 2026 findet vom 23. bis 25. Juni
d-hubs - vor 13 Minuten -
#WordCamp Europe 2026 - vom 4 - 6 Juni 2026 in Krakau
d-hubs - vor 2 Stunden -
Wie kann ich die Untertitel einem Video hinzufügen?
MiezMau - vor 3 Stunden -
Armbian Release 26.5.1 :: Unterstützung auf 338 Board
d-hubs - Gestern 19:38 Uhr -
LibreOffice-News: Office bald in Browser, Mobile und Cloud
d-hubs - Gestern 17:46 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!




Alle Kommentare zu dieser News anzeigen