Update zum NSA-Zugriff auf Telekom, Stellar und Netcologne
Nach den Enthüllungen des Nachrichtenmagazins Der Spiegel über die Zugriffsmöglichkeit von NSA und GCHQ auf die Netzwerkstruktur von Telekom, Netcologne und weiteren deutschen Telekommunikations-Unternehmen, gibt es nun eine Stellungnahme vom BSI und Neuigkeiten zur Spiegel-Recherche.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat bislang zwar nur bestätigt, dass es die Informationen zu dem angeblichen Zugang von ausländischen Geheimdiensten erhalten hat.
· Mehr dazu: NSA und GCHQ sollen Zugang zum Netz der Telekom haben
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bestätigt, dass es über den Sachverhalt, der im Beitrag des Magazins "Der Spiegel", Ausgabe Nr. 38 / 2014, dargestellt ist, unterrichtet ist. Das BSI ist zusammen mit weiteren Behörden im Rahmen der Analyse des Sachverhalts aktiv. Weitere Auskünfte kann das BSI derzeit nicht geben."Quelle: BSI
Die öffentliche Stellungnahme zeigt jedoch, wie ernst das BSI die Anschuldigungen nimmt. Derzeit laufen Untersuchungen dazu, heißt es, genaueres kann man während der Ermittlungsphase noch nicht sagen.
Dabei hatte der Spiegel bereits im Frühjahr die ersten Details über mögliche Abhöraktionen von NSA und GCHQ beim Unternehmen Stellar aus Hürth berichtet. Doch erst mit dem Bericht vom Sonnabend bei spiegel.de kochte das Interesse der Medien und Bürger hoch.
In der neuen Print-Ausgabe vom Spiegel wird nun mehr Licht auf die Affäre geworfen. Zum einen geht es um die Überwachung von Stellar und um die Reaktion der Mitarbeiter, als sie erfuhren, dass sie ein direktes, persönliches Ziel vom US-Geheimdienst geworden sind.
Zum anderen geht es um die Snowden-Dokumente, die noch weitere Zugriffe auf deutsche Kunden- und Firmendaten belegen sollen.
· Mehr dazu: NSA und GCHQ sollen Zugang zum Netz der Telekom haben
Stellungnahme des BSI zu aktuellem Medienbericht in "Der Spiegel"
"Bonn, 14.09.2014.Das Magazin "Der Spiegel" berichtet in seiner Ausgabe Nr. 38 / 2014 im Beitrag "Im Zeichen des Totenkopfs" über Zugangspunkte ausländischer Nachrichtendienste in deutschen Telekommunikationsnetzen. Weiterhin wird ausgeführt, dass das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) unterrichtet sei.Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bestätigt, dass es über den Sachverhalt, der im Beitrag des Magazins "Der Spiegel", Ausgabe Nr. 38 / 2014, dargestellt ist, unterrichtet ist. Das BSI ist zusammen mit weiteren Behörden im Rahmen der Analyse des Sachverhalts aktiv. Weitere Auskünfte kann das BSI derzeit nicht geben."Quelle: BSI
Die öffentliche Stellungnahme zeigt jedoch, wie ernst das BSI die Anschuldigungen nimmt. Derzeit laufen Untersuchungen dazu, heißt es, genaueres kann man während der Ermittlungsphase noch nicht sagen.
Recherche
Inwieweit sich die Daten aus den Dokumenten aus dem Fundus von Edward Snowden bestätigen werden, ist damit noch immer nicht klar. Informationen zu der Treasure Map werden derzeit gesammelt um die Hinweise auf die technische Überwachung der deutschen Firmen zu bestätigen.Dabei hatte der Spiegel bereits im Frühjahr die ersten Details über mögliche Abhöraktionen von NSA und GCHQ beim Unternehmen Stellar aus Hürth berichtet. Doch erst mit dem Bericht vom Sonnabend bei spiegel.de kochte das Interesse der Medien und Bürger hoch.
In der neuen Print-Ausgabe vom Spiegel wird nun mehr Licht auf die Affäre geworfen. Zum einen geht es um die Überwachung von Stellar und um die Reaktion der Mitarbeiter, als sie erfuhren, dass sie ein direktes, persönliches Ziel vom US-Geheimdienst geworden sind.
Zum anderen geht es um die Snowden-Dokumente, die noch weitere Zugriffe auf deutsche Kunden- und Firmendaten belegen sollen.
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