Datenautobahn mal anders:
A9 soll digital aufgerüstet werden
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will das Schlagwort von der Datenautobahn jetzt in einem anderen Kontext mit Leben füllen. Im Zuge eines Pilotprojektes soll rund um die Bundesautobahn A 9 eine digitale Infrastruktur aufgebaut werden.
"Die Digitalisierung wird das Autofahren auf deutschen Straßen revolutionieren", ist sich Dobrindt in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin Focus, das in der heutigen Ausgabe erschien, sicher. "Der Bund unterstützt dafür die Forschung und richtet auf der Bundesautobahn A 9 ein digitales Testfeld ein."
"Wir rüsten einen Autobahnabschnitt mit modernster Technologie für Sensoren, Messeinrichtungen und Kommunikation aus", erklärte der Minister weiter. Bei einem Unfall solle das betroffene Fahrzeug so beispielsweise in Echtzeit über digitale Technologien den nachfolgenden Autos die Kollision melden, damit sie nicht selbst auch noch in den Unfall verwickelt werden.
Solche Fortschritte sollen die Straßen sicherer machen und aufzeigen, was die Kommunikation von Auto zu Infrastruktur und Auto zu Auto alles leisten kann. "Mein Ministerium spricht dazu mit Firmen aus der Technologie- und Autobranche", so Dobrindt über die Rolle, die sein Ministerium dabei spielen soll.
"Wir rüsten einen Autobahnabschnitt mit modernster Technologie für Sensoren, Messeinrichtungen und Kommunikation aus", erklärte der Minister weiter. Bei einem Unfall solle das betroffene Fahrzeug so beispielsweise in Echtzeit über digitale Technologien den nachfolgenden Autos die Kollision melden, damit sie nicht selbst auch noch in den Unfall verwickelt werden.
Solche Fortschritte sollen die Straßen sicherer machen und aufzeigen, was die Kommunikation von Auto zu Infrastruktur und Auto zu Auto alles leisten kann. "Mein Ministerium spricht dazu mit Firmen aus der Technologie- und Autobranche", so Dobrindt über die Rolle, die sein Ministerium dabei spielen soll.
Auch Raststätten sollen moderner werden
Eine digitale Modernisierung soll Schritt für Schritt auch bei den rund 430 Autobahnraststätten erfolgen, so will es der Verkehrsminister. "Wir schreiben dieses Jahr noch das Projekt 'Raststätte der Zukunft' aus. Die erste moderne Raststätte wird bei München an der A 9 in Fürholzen West entstehen", kündigte Dobrindt an. Die Ausschreibung werde gerade vorbereitet. "Dort soll es künftig Parkleitsysteme, WLAN, Strom- und Wasserstofftankstellen geben ebenso modernste Rasträume für die Kunden und innovative Gebäudetechnik", erklärte der Minister die Planungen. "Auf dem Testfeld rüsten wir zudem 20 Raststätten mit digitalen Lkw-Parkleitsystemen aus. Freie Parkplätze werden dann den Fahrern über Apps gemeldet."
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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