13-Jährige entwickelt Anti-Mobbing-System für Social Networks
Während die Betreiber der meisten sozialen Netzwerke kaum effektive Ideen haben, wie verbale Übergriffe gegen andere Nutzer in den Griff zu bekommen sein könnten, präsentierte eine 13-Jährige nun ein Konzept, das auf Forschungsergebnissen und Vertrauen in die Vernunft basiert.
Trisha Prabhu aus Chicago konnte sich mit ihrem Projekt einen Finalistenplatz bei Googles Wettbewerb für Nachwuchsforscher "Global Science Fair" sichern. Ihre Idee beruht im Grunde auf einer grundlegenden Erkenntnis: Verletzende Kommentare werden oft aus einem Impuls heraus in einem Moment veröffentlicht, an dem über mögliche Konsequenzen nicht nachgedacht wird.
Eine Grundlage dafür ist nicht zwingend in der Erziehung oder dem Charakter einer Person zu suchen. So ist bis zum Alter von 25 Jahren der präfrontale Kortex im Gehirn noch nicht voll ausgebildet, der wesentlich mit für ein verantwortungsvolles Handeln verantwortlich ist. Laut Prabhu würden insbesondere jüngere Nutzer viele Postings gar nicht veröffentlichen, wenn sie über einen aktuellen Moment der Aufregung heraus gezwungen werden, noch einmal über den Inhalt nachzudenken.
Auf Grundlage dessen hat sie ein System namens "Rethink" entwickelt. Der Prototyp sorgte schlicht dafür, dass die Nutzer nach dem erstmaligen Drücken des Senden-Knopfes noch einmal aufgefordert wurden, über ihren Beitrag nachzudenken und zu entscheiden, ob sie ihn wirklich veröffentlichen wollen. Bei Testläufen habe sich gezeigt, dass die große Mehrheit kritischer Posts so nie das Eingabefeld verließen.
Prabhu will das System nun zu einem kompletten Produkt weiterentwickeln und dabei mit Anbietern von Social Media-Plattformen und Mobile-Apps zusammenarbeiten. Mit fortgeschrittenen Algorithmen zur Sprachanalyse, wie sie verschiedene große Plattformen bereits einsetzen, ließen sich ihrer Ansicht nach beispielsweise Filter entwickeln, die eine Nachdenk-Aufforderung vor dem Posten lediglich dann erscheinen lassen, wenn es sich um Inhalte handelt, die verletzend für andere sein könnten.
Eine Grundlage dafür ist nicht zwingend in der Erziehung oder dem Charakter einer Person zu suchen. So ist bis zum Alter von 25 Jahren der präfrontale Kortex im Gehirn noch nicht voll ausgebildet, der wesentlich mit für ein verantwortungsvolles Handeln verantwortlich ist. Laut Prabhu würden insbesondere jüngere Nutzer viele Postings gar nicht veröffentlichen, wenn sie über einen aktuellen Moment der Aufregung heraus gezwungen werden, noch einmal über den Inhalt nachzudenken.
Auf Grundlage dessen hat sie ein System namens "Rethink" entwickelt. Der Prototyp sorgte schlicht dafür, dass die Nutzer nach dem erstmaligen Drücken des Senden-Knopfes noch einmal aufgefordert wurden, über ihren Beitrag nachzudenken und zu entscheiden, ob sie ihn wirklich veröffentlichen wollen. Bei Testläufen habe sich gezeigt, dass die große Mehrheit kritischer Posts so nie das Eingabefeld verließen.
Prabhu will das System nun zu einem kompletten Produkt weiterentwickeln und dabei mit Anbietern von Social Media-Plattformen und Mobile-Apps zusammenarbeiten. Mit fortgeschrittenen Algorithmen zur Sprachanalyse, wie sie verschiedene große Plattformen bereits einsetzen, ließen sich ihrer Ansicht nach beispielsweise Filter entwickeln, die eine Nachdenk-Aufforderung vor dem Posten lediglich dann erscheinen lassen, wenn es sich um Inhalte handelt, die verletzend für andere sein könnten.
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Christian Kahle
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