Studie: Cybermobbing unter Schülern wird zur Plage
Cybermobbing, also auf Personen gezielte Psychoattacken im Internet, ist an deutschen Schulen zu einer weitverbreiteten Plage geworden. Zu dem Ergebnis kommt eine Studie des "Bündnis gegen Cybermobbing".
Das 2011 gegründete Netzwerk von Eltern, Pädagogen, Juristen, Medizinern, Forschern, Unternehmern und Politikern hat für die aktuelle Studie mehr als 10.000 Personen befragt. Demnach sind bereits rund 17 Prozent aller Schüler in Deutschland bereits Opfer von Cybermobbing geworden. Die Angriffe finden zu 80 Prozent über soziale Netzwerke statt, dabei ist Facebook der typische Tatort.
Besonders betroffen ist der Studie zufolge die Altersgruppe der 14 bis 16 Jahre, wo jeder fünfte Schüler bereits Internet-Mobbing erleben musste. Alarmierend scheinen auch die 19 Prozent aller Schüler, die nach eigenen Angaben bereits selbst als Mobber in Erscheinung getreten sind. Typische Handlungen sind das Veröffentlichen peinlicher Fotos, Beschimpfungen, Beleidigungen Verleumdungen und auch das Ausgrenzen aus Freundeskreisen in sozialen Netzwerken.
In mehr als 50 Prozent der Fälle wurden von den Tätern "Langeweile" oder "nur zum Spaß" als Motiv genannt. Die Anonymität des Internets plus leichte Handhabung durch Smartphones sollen dazu beitragen, dass sich die Fälle häufen. "Cybermobbing ist aber kein Kavaliersdelikt, sondern kann für die Psyche der Heranwachsenden verheerende Folgen haben", warnt das Bündnis, das im Herbst eine Konferenz plant.
Die Pädagogen wünschen sich offensichtlich, bessere Unterrichtsmaterialien an die Hand zu bekommen, um das Thema Cybermobbing präventiv angehen zu können. 86 Prozent der Lehrer sprachen sich dafür aus, gutes Schulungsmaterial für den Unterricht bereitzustellen. Auffallend ist, dass Cybermobbing der repräsentativen Studie zufolge weniger häufig an Gymnasien auftritt, sondern sich an Haupt- und Realschulen häuft.
Besonders betroffen ist der Studie zufolge die Altersgruppe der 14 bis 16 Jahre, wo jeder fünfte Schüler bereits Internet-Mobbing erleben musste. Alarmierend scheinen auch die 19 Prozent aller Schüler, die nach eigenen Angaben bereits selbst als Mobber in Erscheinung getreten sind. Typische Handlungen sind das Veröffentlichen peinlicher Fotos, Beschimpfungen, Beleidigungen Verleumdungen und auch das Ausgrenzen aus Freundeskreisen in sozialen Netzwerken.
In mehr als 50 Prozent der Fälle wurden von den Tätern "Langeweile" oder "nur zum Spaß" als Motiv genannt. Die Anonymität des Internets plus leichte Handhabung durch Smartphones sollen dazu beitragen, dass sich die Fälle häufen. "Cybermobbing ist aber kein Kavaliersdelikt, sondern kann für die Psyche der Heranwachsenden verheerende Folgen haben", warnt das Bündnis, das im Herbst eine Konferenz plant.
Die Pädagogen wünschen sich offensichtlich, bessere Unterrichtsmaterialien an die Hand zu bekommen, um das Thema Cybermobbing präventiv angehen zu können. 86 Prozent der Lehrer sprachen sich dafür aus, gutes Schulungsmaterial für den Unterricht bereitzustellen. Auffallend ist, dass Cybermobbing der repräsentativen Studie zufolge weniger häufig an Gymnasien auftritt, sondern sich an Haupt- und Realschulen häuft.
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