Apple ordert bei OEMs eine Rekordmenge an neuen iPhones
Beim Computer-Konzern Apple rechnet man damit, dass die neuen iPhones mit größeren Displays bei den Kunden so gut ankommen werden, wie noch kein Vorgängermodell. Entsprechend bereitet man die bisher größte Produktionswelle vor, um nach dem offiziellen Verkaufsstart schnell liefern zu können.
Wie die gewöhnlich gut informierte Wirtschaftszeitung Wall Street Journal unter Berufung auf eingeweihte Kreise berichtet, gehen derzeit Bestellungen an die großen Auftragshersteller heraus, nach denen diese bis zum 30. Dezember zwischen 70 Millionen und 80 Millionen Geräte produzieren sollen. Die Menge setze sich dabei aus Modellen mit 4,7- und 5,5-Zoll-Displays zusammen.
Als Apple vor fast einem Jahr seine derzeitigen Modelle iPhone 5S und iPhone 5C mit 4-Zoll-Displays auf den Markt brachte, lagen die Bestellungen noch deutlich niedriger: 50 Millionen bis 60 Millionen Geräte wurden damals für den gleichen Zeitraum bei Foxconn & Co. geordert.
Apple folgt mit seinen neuen Modellen der Nachfrage nach größeren Bildschirmen. Der Hauptkonkurrent Samsung hat mit diesen immerhin zahlreiche Kunden für sich gewonnen. Die neuen iPhones sollen dabei allerdings nicht nur größere Bildschirme haben. Apple lässt das beim iPhone 5C genutzte Kunststoff-Gehäuse weg und soll zukünftig wieder alle Modelle mit einer Metall-Schalung und in verschiedenen Farben anbieten.
Einige Komponenten-Hersteller wurden außerdem darauf ausgerichtet, besser für bis zu 120 Millionen iPhones bis zum Jahresende zu planen. Dies trifft vor allem die Lieferanten der Displays. Denn hier rechnet Apple mit einer vergleichsweise hohen Fehlerquote durch den Wechsel auf größere Bilddiagonalen. Knackpunkt ist hierbei der Einsatz der In-Cell-Technologie, bei der die Touch-Sensoren zwischen den Pixeln des Panels platziert werden. Dieses Verfahren ist recht kompliziert, ermöglicht es aber, auf einen zusätzlichen Sensor-Layer zu verzichten und das Display dünner hinzubekommen. Neu wird außerdem der Wechsel aus Saphir-Glas sein, was zusätzliche Risiken mit sich bringt.
Als Apple vor fast einem Jahr seine derzeitigen Modelle iPhone 5S und iPhone 5C mit 4-Zoll-Displays auf den Markt brachte, lagen die Bestellungen noch deutlich niedriger: 50 Millionen bis 60 Millionen Geräte wurden damals für den gleichen Zeitraum bei Foxconn & Co. geordert.
Apple folgt mit seinen neuen Modellen der Nachfrage nach größeren Bildschirmen. Der Hauptkonkurrent Samsung hat mit diesen immerhin zahlreiche Kunden für sich gewonnen. Die neuen iPhones sollen dabei allerdings nicht nur größere Bildschirme haben. Apple lässt das beim iPhone 5C genutzte Kunststoff-Gehäuse weg und soll zukünftig wieder alle Modelle mit einer Metall-Schalung und in verschiedenen Farben anbieten.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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Redakteur bei WinFuture
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