Schlechte Zahlen: 200 Samsung-Manager verzichten auf Prämien
Das koreanische Unternehmen hat zuletzt seine Geschäftsprognosen nach unten korrigieren müssen, da vor allem das Geschäft mit Mobilgeräten nicht mehr so rund läuft. Deshalb sollen nun knapp 200 Manager der Mobilsparte des Konzerns freiwillig auf einen Teil von Bonuszahlungen verzichtet haben.
Im Vorfeld haben nun laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters knapp 200 Manager von Samsung Mobile auf ein Viertel ihrer Bonuszahlungen für das erste Halbjahr verzichtet. Nach Angaben einer anonymen Quelle "mit direkter Kenntnis der Angelegenheit" sei dies für das Unternehmen finanziell allerdings kaum von Bedeutung. Die Manager wollen damit vielmehr signalisieren, dass sie für die schlechte Performance der letzten Zeit Verantwortung übernehmen.
Insgesamt soll es bei diesem Prämienverzicht nach Angaben lokaler Medien um eine Summe von zusammengerechnet mehr als drei Milliarden südkoreanischer Won gehen, das sind umgerechnet rund 2,15 Millionen Euro. Eine offizielle Bestätigung seitens des Unternehmens liegt dazu nicht vor, laut Reuters wollte eine Samsung-Sprecherin auf Anfrage keinen Kommentar dazu abgeben.
Siehe auch: Samsung hat zunehmend Probleme im Smartphone-Geschäft
Manager aus der Mobilgeräte-Sparte
Samsungs Mobilsparte hat schon deutlich bessere Zeiten erlebt, das koreanische Unternehmen wird Ende des Monats (die Zahlen für das zweite Quartal von 2014 werden am 31. Juli bekannt gegeben) aller Wahrscheinlichkeit nach das schlechteste Quartal seit zwei Jahren vermelden.Im Vorfeld haben nun laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters knapp 200 Manager von Samsung Mobile auf ein Viertel ihrer Bonuszahlungen für das erste Halbjahr verzichtet. Nach Angaben einer anonymen Quelle "mit direkter Kenntnis der Angelegenheit" sei dies für das Unternehmen finanziell allerdings kaum von Bedeutung. Die Manager wollen damit vielmehr signalisieren, dass sie für die schlechte Performance der letzten Zeit Verantwortung übernehmen.
Für Südkorea nicht ungewöhnlich
Der von Reuters zitierte Insider meinte allerdings auch, dass das auch als Zeichen dienen soll, dass die Manager künftig härter arbeiten wollen. Reuters merkt an, dass das für die südkoreanische Geschäftswelt kein unüblicher Schritt sei, solche Verzichte auf Boni habe es in Vergangenheit schon mehrfach gegeben.Insgesamt soll es bei diesem Prämienverzicht nach Angaben lokaler Medien um eine Summe von zusammengerechnet mehr als drei Milliarden südkoreanischer Won gehen, das sind umgerechnet rund 2,15 Millionen Euro. Eine offizielle Bestätigung seitens des Unternehmens liegt dazu nicht vor, laut Reuters wollte eine Samsung-Sprecherin auf Anfrage keinen Kommentar dazu abgeben.
Siehe auch: Samsung hat zunehmend Probleme im Smartphone-Geschäft
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