PC Fritz: Fahnder folgen Spur zu dubiosem Lieferanten in der Ukraine
Die Spuren bei den Ermittlungen gegen die deutsche Firma PC Fritz, die in der letzten Zeit Schlagzeilen machte, führen die Ermittler inzwischen auch nach Osteuropa. Die illegalen Kopien, die von den Unternehmern verkauft worden sein sollen, stammen offenbar aus der Ukraine.
Laut Informationen, die dem Nachrichtenmagazin Spiegel (heutige Ausgabe) vorliegen, hätten die Fahnder den Berliner Reiko Opitz ins Visier genommen. Dieser hat selbst lange in Kiew gelebt. Dieser stehe nun im Verdacht, den Transport der Windows-7-Kopien aus der Ukraine nach Deutschland organisiert zu haben. Mit diesen soll das Unternehmen allein im vergangenen Jahr Millionenumsätze gemacht haben, so das Magazin.
Opitz bestreitet alle Vorwürfe. Er sehe dem Ganzen "mehr als nur sonnig gelassen entgegen", heißt es in einer Stellungnahme. Er soll sich auf die Krim abgesetzt haben. Dies dürfte die weiteren Ermittlungen erschweren, auch wenn die deutschen Ermittler inzwischen wohl Amtshilfe von ihren Kollegen aus der Ukraine erhalten. Denn die Krim steht faktisch nicht mehr unter der Kontrolle Kiews, sondern ist dabei, sich wieder in russisches Territorium zu wandeln.
PC Fritz war es über einige Zeit hinweg gelungen, das Image des Underdogs aufrecht zu erhalten, der Nutzern günstige Windows-Lizenzen anbietet und dafür vom Weltkonzern Microsoft attackiert wird. Inzwischen hat sich das Blatt allerdings gewendet - zuletzt auch durch die Offenbarung des Firmengründers, dass er quasi nur als Strohmann für fragwürdige Hintermänner agierte und auch seine Krebserkrankungen nur eine Marketing-Erfindung gewesen sei.
Fragwürdige Publikationen
Opitz trat dem Vernehmen nach in Kiew als Chefredakteur der "Berliner Tageszeitung" auf, einem Internetportal mit zweifelhafter Reputation. Über diese Website lancierte er unter anderem auch Schmutzattacken gegen die Oppositionsführerin Julija Tymoschenko und ihren Berliner Arzt, Lutz Harms von der Charité.Opitz bestreitet alle Vorwürfe. Er sehe dem Ganzen "mehr als nur sonnig gelassen entgegen", heißt es in einer Stellungnahme. Er soll sich auf die Krim abgesetzt haben. Dies dürfte die weiteren Ermittlungen erschweren, auch wenn die deutschen Ermittler inzwischen wohl Amtshilfe von ihren Kollegen aus der Ukraine erhalten. Denn die Krim steht faktisch nicht mehr unter der Kontrolle Kiews, sondern ist dabei, sich wieder in russisches Territorium zu wandeln.
PC Fritz war es über einige Zeit hinweg gelungen, das Image des Underdogs aufrecht zu erhalten, der Nutzern günstige Windows-Lizenzen anbietet und dafür vom Weltkonzern Microsoft attackiert wird. Inzwischen hat sich das Blatt allerdings gewendet - zuletzt auch durch die Offenbarung des Firmengründers, dass er quasi nur als Strohmann für fragwürdige Hintermänner agierte und auch seine Krebserkrankungen nur eine Marketing-Erfindung gewesen sei.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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