Unterhaltungselektronik: Neue Konsolen bringen Markt nicht ins Plus
Die Hersteller von Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik konnten im ersten Quartal dieses Jahres einen Umsatzzuwachs verbuchen, der allerdings einzig von dem weiter zunahmenden Interesse der Kunden an Kommunikations-Produkten getragen wurde.
Laut dem Branchenverband GFU legten die Unternehmen seiner Branche in den ersten drei Monaten in Deutschland um 1,4 Prozent zu. Insgesamt wurde ein Handelsvolumen von 6,59 Milliarden Euro erreicht. Die klassische Unterhaltungselektronik musste allerdings erneut rückläufige Einnahmen hinnehmen. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres wurde ein Umsatz von knapp 2,5 Milliarden Euro erzielt, was einem recht starken Rückgang um 7 Prozent entspricht.
Positiv entwickelte sich hingegen der Umsatz mit privat genutzten Telekommunikations-Produkten. Hier wurde ein Plus von 3,7 Prozent auf rund 2 Milliarden Euro verbucht. Die privat genutzten IT-Produkte erreichten einen Zuwachs um 11 Prozent auf ebenfalls rund 2 Milliarden Euro.
Umsatzzuwachs bei der Unterhaltungselektronik gab es in den Monaten Januar bis März in den Produktbereichen Home Audio (+6,8 Prozent), Zubehör (+13,8 Prozent) und Spielekonsolen (+21,7 Prozent). Umsatzrückgänge verzeichneten die Segmente Set-Top-Boxen (-18,3 Prozent), Video (-16 Prozent), Camcorder (-5,3 Prozent), Digitalkameras (-22,2 Prozent), Personal Audio (-13 Prozent) und Auto-Multimedia (-3,7 Prozent).
Positiv entwickelte sich hingegen der Umsatz mit privat genutzten Telekommunikations-Produkten. Hier wurde ein Plus von 3,7 Prozent auf rund 2 Milliarden Euro verbucht. Die privat genutzten IT-Produkte erreichten einen Zuwachs um 11 Prozent auf ebenfalls rund 2 Milliarden Euro.
Umsatzzuwachs bei der Unterhaltungselektronik gab es in den Monaten Januar bis März in den Produktbereichen Home Audio (+6,8 Prozent), Zubehör (+13,8 Prozent) und Spielekonsolen (+21,7 Prozent). Umsatzrückgänge verzeichneten die Segmente Set-Top-Boxen (-18,3 Prozent), Video (-16 Prozent), Camcorder (-5,3 Prozent), Digitalkameras (-22,2 Prozent), Personal Audio (-13 Prozent) und Auto-Multimedia (-3,7 Prozent).
Hoffnungen liegen auf der Fußball-WM
Doch jetzt soll es zumindest einen kleinen Aufschwung geben. Für das zweite Quartal erwartet die Branche Marktimpulse von der Fußball-Weltmeisterschaft. Vor allem der Absatz von Fernsehgeräten soll durch das Großereignis angeheizt werden. Im ersten Quartal wurden mit TV-Geräten knapp 1,2 Milliarden Euro Umsatz erzielt, was 7,3 Prozent weniger sind als im Vorjahr. Der Rückgang bei den Stückzahlen betrug nur 0,6 Prozent auf rund 2 Millionen Stück. Dies spiegelt einen Preisverfall von 6,7 Prozent in dem Produktsegment wider.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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