Konsolen-Verkäufe: Sony schlägt Nintendo erstmals seit 8 Jahren
Dem japanischen Elektronikkonzern Sony ist es durch den Start seiner neuen Playstation 4 erstmals in den vergangenen acht Jahren gelungen, mehr Spielekonsolen zu verkaufen, als der Konkurrent Nintendo. Das zeigt eine Auswertung der Bilanzen beider Unternehmen für das Geschäftsjahr 2013.
Sony Computer Entertainment hat laut der japanischen Wirtschaftszeitung Nikkei in den zwölf Monaten bis Ende März dieses Jahres 18,7 Millionen Geräte absetzen können. Allein von der Playstation 4, die ab Ende November zu haben ist, gingen bis dahin mehr als 7 Millionen Stück über die Ladentheken. Hinzu kommen Verkäufe des Vorgängers Playstation 3 und auch der portablen Playstation Vita.
Microsoft kann als dritter Konsolenhersteller nicht mit den beiden japanischen Konzernen mithalten, läuft hier aber im Grunde auch außer Konkurrenz, weil keine portablen Konsolen zur Produktpalette gehören. Nachdem das Unternehmen ebenfalls im letzten November mit seiner Xbox One auf den Markt kam, verbesserten sich die Absatzzahlen des Redmonder Software-Konzerns um 16 Prozent auf 11,6 Millionen Geräte.
Das letzte Mal, als Sony höhere Verkaufszahlen als Nintendo vorweisen konnte, war im Geschäftsjahr 2005. Die PlayStation 3 verkaufte sich damals dann aber nicht mehr ganz so gut wie erwartet, so dass Sony in der folgenden Zeit hinter dem Wettbewerber zurückblieb. Nun hat dieser aber zunehmend mit der Konkurrenz aus dem Smartphone- und Tablet-Bereich zu kämpfen, wovon Sony mit seiner Konsole hingegen kaum betroffen ist.
Microsoft läuft außer Konkurrenz
Die Absatzzahlen von Nintendo waren im Jahresvergleich hingegen ein gutes Stück zurückgegangen: 31 Prozent weniger Verkäufe als im Vorjahr standen letztlich in den Bilanzen. Nach absoluten Zahlen waren es 16,31 Millionen Geräte. Bisher konnte Nintendo darauf setzen, mit seinen deutlich günstigeren stationären Konsolen und einem Konzept, das sich vor allem an Gelegenheitsspieler richtet, ein eigenes Marktsegment zu bedienen. Doch die Wii U geriet letztlich zu einem regelrechten Flop.Microsoft kann als dritter Konsolenhersteller nicht mit den beiden japanischen Konzernen mithalten, läuft hier aber im Grunde auch außer Konkurrenz, weil keine portablen Konsolen zur Produktpalette gehören. Nachdem das Unternehmen ebenfalls im letzten November mit seiner Xbox One auf den Markt kam, verbesserten sich die Absatzzahlen des Redmonder Software-Konzerns um 16 Prozent auf 11,6 Millionen Geräte.
Das letzte Mal, als Sony höhere Verkaufszahlen als Nintendo vorweisen konnte, war im Geschäftsjahr 2005. Die PlayStation 3 verkaufte sich damals dann aber nicht mehr ganz so gut wie erwartet, so dass Sony in der folgenden Zeit hinter dem Wettbewerber zurückblieb. Nun hat dieser aber zunehmend mit der Konkurrenz aus dem Smartphone- und Tablet-Bereich zu kämpfen, wovon Sony mit seiner Konsole hingegen kaum betroffen ist.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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