Xbox: Microsoft erwägt, Streaming-Dienste vom Gold-Abo zu lösen
Das Redmonder Unternehmen soll derzeit konkrete Pläne haben, das bisher auch für Streaming-Dienste wie Netflix verpflichtende Xbox-Live-Abonnement in diesen Fällen auszusetzen. Eine etwaige Ankündigung dürfte im Rahmen der E3-Spielemesse im Juni erfolgen.
Xbox-Live-Abos waren von Anfang an eine umstrittene oder zumindest nicht allseits geliebte Sache: Die "Multiplayer-Gebühr" ist nämlich auch für fast alle anderen Online-Dienste erforderlich. Allerdings zahlt man dann quasi doppelt, da zum grundsätzlichen Zugang auch noch die Monatsgebühr für den jeweiligen Streaming-Dienst dazukommt.
Laut Ars Technica, wo man sich auf gleich mehrere Microsoft-interne Quellen beruft, sollen die Redmonder derzeit konkret einen Verzicht auf die Kombination Gold und Streaming planen bzw. bereits vorbereiten. Das gilt sowohl für die Xbox 360 als auch die aktuelle Xbox One.
Erwähnt werden vor allem die beiden US-amerikanischen Marktgrößen Netflix und Hulu, aber auch "andere Streaming-Services." Daraus könnte man schließen, wenngleich nicht davon ausgehen, dass diese Pläne auch für den europäischen Raum gelten, natürlich mit anderen Namen bzw. Marktteilnehmern wie beispielsweise Watchever.
Diese Diskussionen zum Thema Streaming und Bezahlschranke sollen im Vorfeld der E3 aufgekommen sein. Beschlossene Sache ist das nicht, es ist nicht ausgeschlossen, dass sich Microsoft das Ganze noch einmal überlegt. Aber: Man steht ein wenig unter Druck, da bei Sony oder Nintendo Streaming-Angebote nicht an ein monatliches Abo gebunden sind.
Laut Ars Technica, wo man sich auf gleich mehrere Microsoft-interne Quellen beruft, sollen die Redmonder derzeit konkret einen Verzicht auf die Kombination Gold und Streaming planen bzw. bereits vorbereiten. Das gilt sowohl für die Xbox 360 als auch die aktuelle Xbox One.
Erwähnt werden vor allem die beiden US-amerikanischen Marktgrößen Netflix und Hulu, aber auch "andere Streaming-Services." Daraus könnte man schließen, wenngleich nicht davon ausgehen, dass diese Pläne auch für den europäischen Raum gelten, natürlich mit anderen Namen bzw. Marktteilnehmern wie beispielsweise Watchever.
Andere (neue) Inhalte hinter die Bezahlschranke?
Im Gegenzug soll Microsoft aber vorhaben, andere Dienste hinter die Gold-Paywall zu stecken. Welche das sein könnten, ist derzeit aber unbekannt: Ars Technica schreibt, dass es nicht einmal klar ist, ob bereits bestehende Dienste betroffen sein werden oder welche, die noch gar nicht gestartet worden sind - erwähnt wird (als mögliches Beispiel) der künftige TV-Content wie die neue Halo-Serie, wobei man hier annehmen kann, dass das ohnehin der Fall sein wird.Diese Diskussionen zum Thema Streaming und Bezahlschranke sollen im Vorfeld der E3 aufgekommen sein. Beschlossene Sache ist das nicht, es ist nicht ausgeschlossen, dass sich Microsoft das Ganze noch einmal überlegt. Aber: Man steht ein wenig unter Druck, da bei Sony oder Nintendo Streaming-Angebote nicht an ein monatliches Abo gebunden sind.
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