Call Center bekommt Telefonnummern entzogen

Ein Call Center hat seine neun Telefonnummern verloren, nachdem die Bundesnetzagentur aufgrund der Beschwerden von Verbrauchern deren Abschaltung angeordnet hatte. Nach Angaben der Behörde seien mehr als 300 Beschwerden über belästigende Telefonanrufe eingegangen. Das Callcenter hat mit den Anrufversuchen gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb verstoßen. "Mit der Abschaltung der Rufnummern setzen wir ein klares Zeichen. Eine unzumutbare Belästigung von Verbrauchern durch unerwünschte Telefonanrufe werden wir nicht akzeptieren", sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Anrufe kamen auch Sonntag und in der Nacht

Die betroffenen Verbraucher berichteten den Angaben zufolge, dass auch sonntags und nachts das Telefon klingelte. Wenn sie das Gespräch annehmen wollten, meldete sich niemand. In einem Fall erhielt ein Betroffener von einer der nun abgeschalteten Rufnummern innerhalb von drei Tagen sogar 190 Anrufe, ein anderer innerhalb von fünf Tagen 210. Weitere Beschwerdeführer gaben an, fünf bis 20 Anrufversuche pro Tag erhalten zu haben. Hier waren wohl automatische Anwahlsysteme aktiv, die bei einem erfolgreichen Kontakt eigentlich direkt an einen Mitarbeiter weitergeben sollen.

Diese Predictive Dialer wählen nach zuvor festgelegten Kriterien oft gleich zahlreiche Rufnummern gleichzeitig an - und dies bereits, während sich der Callcenter-Mitarbeiter noch in einem Gespräch befindet. Sobald der erste Angerufene das Gespräch entgegennimmt, werden die Anrufe zu den anderen Teilnehmern abgebrochen, um diese zu einem späteren Zeitpunkt erneut anzuwählen. Der Einsatz eines Predictive Dialers soll insbesondere die Auslastung der Callcenter-Mitarbeiter optimieren und übernimmt die zeitaufwendige Aufgabe des Wählens. "Das Anwahlverhalten geht hier zu Lasten der Angerufenen. Die Vielzahl der Telefonanrufe führt zu einer unzumutbaren Belästigung und bedeutet einen massiven Eingriff in die Privatsphäre", sagte Homann.

Bei Rückruf der übermittelten Rufnummern konnte teilweise ein Anrufbeantworter erreicht werden. Dieser gabe jedoch keinen Aufschluss über die Identität des Anrufers. Verbraucher, die darauf die Nachricht hinterließen, nicht mehr angerufen werden zu wollen, wurden trotzdem weiterhin kontaktiert. Bei anderen Rufnummern bekamen die Nutzer von einem Fake-System mitgeteilt, dass diese angeblich gar nicht existiere. Telefon, Telefonieren, Festnetz Telefon, Telefonieren, Festnetz radi­opila­tus
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