Werber will WhatsApp-Alternative groß machen
Der Werbe-Unternehmer Dirk Ströer kauft sich den Hersteller eines Messengers und will diesen als WhatsApp-Konkurrenten groß machen. 50 Millionen Euro steckt er dafür in das Projekt.
Bei der Übernahme geht es um die Software-Firma Hoccer, die unter anderem den Messenger Hoccer XO anbietet. Das Unternehmen mit Niederlassungen in Berlin und Köln wirbt damit, dass die Kommunikation über ihre App komplett verschlüsselt verläuft. Aber auch in anderen Belangen werde auf den Datenschutz geachtet: So greife man auch nicht auf die Kontaktlisten und Telefonbucheinträge auf dem Smartphone zu.
Während im Zuge der Übernahme von WhatsApp durch Facebook vor allem Threema als vermeintlich sichere Alternative für Gesprächsstoff sorgte, blieb Hoccer XO im Wesentlichen unter dem Radar. Doch Ströer sieht in der App offenbar ein großes Potenzial. Und so dient die Investition nicht einfach dem Kauf des Herstellers, in der Hoffnung, dass das Tool letztlich wachsen und einen großen Nutzerkreis an sich binden kann.
Wie die Rheinische Post berichtet, wird nur ein Teil des Betrages benötigt, um die Mehrheitseignerschaft von 51 Prozent zu übernehmen. Dieser fließt in bar und soll die Weiterentwicklung des Tools kräftig anschieben. Mit dem übrigen Geld will der Unternehmer über seinen Werbevermarkter Ströer Media eine Werbekampagne finanzieren, die Hoccer XO unter anderem auf Plakatwänden als Alternative zu WhatsApp bekannt machen soll.
Während im Zuge der Übernahme von WhatsApp durch Facebook vor allem Threema als vermeintlich sichere Alternative für Gesprächsstoff sorgte, blieb Hoccer XO im Wesentlichen unter dem Radar. Doch Ströer sieht in der App offenbar ein großes Potenzial. Und so dient die Investition nicht einfach dem Kauf des Herstellers, in der Hoffnung, dass das Tool letztlich wachsen und einen großen Nutzerkreis an sich binden kann.
Wie die Rheinische Post berichtet, wird nur ein Teil des Betrages benötigt, um die Mehrheitseignerschaft von 51 Prozent zu übernehmen. Dieser fließt in bar und soll die Weiterentwicklung des Tools kräftig anschieben. Mit dem übrigen Geld will der Unternehmer über seinen Werbevermarkter Ströer Media eine Werbekampagne finanzieren, die Hoccer XO unter anderem auf Plakatwänden als Alternative zu WhatsApp bekannt machen soll.
Geld sollen Firmenkunden bringen
"Die Nachfrage nach sicheren Messenger-Apps wird in Zukunft exponentiell steigen", erklärte Ströer sein Engagement in dem Bereich. Entsprechenden Bedarf sieht er dabei nicht nur bei Privatnutzern, die sich Gedanken um den Schutz ihrer Daten machen. Geld sollen vor allem Firmenkunden bringen, die zahlreiche Mitarbeiter über Hoccer XO zu einem eigenen verschlüsselten Messenger-Netz verbinden wollen. Um in diesem Gebiet voranzukommen, soll die Zusammenarbeit mit Unternehmen gesucht werden, die bereits über Erfahrungen verfügen. Im Gespräch ist hier wohl die Deutsche Telekom.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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