Blackberry-Chef: iPhone-Nutzer sind Wandknutscher
Der neue Chef des angeschlagenen Smartphone-Herstellers Blackberry, John Chen, setzt offenbar darauf, die ernste Lage des Unternehmens mit etwas Humor aufzulockern und die Schockstarre bei den Anlegern zu lösen.
Auf einer Investoren-Konferenz betonte er gerade, dass er das Vertrauen darin nicht verloren habe, die Kunden wieder für die Blackberry-Plattform begeistern zu können. Denn auch bei der vielgepriesenen Konkurrenz laufe nicht alles Problemlos. "Ich nenne diese Typen Wandknutscher", erklärte er beispielsweise, als er auf iPhone-Nutzer angesprochen wurde. Denn diese seien wegen der geringen Akkulaufzeit ständig auf der Suche nach einer Steckdose.
Dass dieser Seitenhieb von Chen, im Gegensatz zu einigen anderen seiner Zunft, nicht unbedingt zu ernst zu nehmen ist, zeigt dabei seine Begründung, warum er den schwierigen Job bei Blackberry überhaupt angenommen hat. "Ich wollte etwas tun, wo ich jeden Tag aufwachen und mir Sorgen machen kann", erklärte er. "Und diesen Traum habe ich mir erfüllt."
Dabei nimmt er seine Aufgabe selbst aber nicht auf die leichte Schulter, wie die bisherigen Ergebnisse seiner Arbeit zeigen. Seit Chen im November den Chef-Posten übernahm, hat er die Geräte-Produktion bereits an den Auftragshersteller Foxconn ausgelagert und damit das Risiko unverkäuflicher Geräte für die Firma gesenkt, während Blackberry selbst auf eine Konzentration auf Großkunden und das mobile Messaging ausgerichtet wurde.
Von den Anlegern wird dieser Kurs spürbar honoriert. Obwohl sich das Unternehmen noch längst nicht aus der Umklammerung der großen Konkurrenzplattformen Android und iOS befreien konnte, ist der Aktienkurs in den letzten fünf Monaten bereits um gut 50 Prozent gestiegen. Entsprechend Selbstbewusst konnte sich Chen zeigen, als es um seine Erwartungen für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens ging.
Dass dieser Seitenhieb von Chen, im Gegensatz zu einigen anderen seiner Zunft, nicht unbedingt zu ernst zu nehmen ist, zeigt dabei seine Begründung, warum er den schwierigen Job bei Blackberry überhaupt angenommen hat. "Ich wollte etwas tun, wo ich jeden Tag aufwachen und mir Sorgen machen kann", erklärte er. "Und diesen Traum habe ich mir erfüllt."
Dabei nimmt er seine Aufgabe selbst aber nicht auf die leichte Schulter, wie die bisherigen Ergebnisse seiner Arbeit zeigen. Seit Chen im November den Chef-Posten übernahm, hat er die Geräte-Produktion bereits an den Auftragshersteller Foxconn ausgelagert und damit das Risiko unverkäuflicher Geräte für die Firma gesenkt, während Blackberry selbst auf eine Konzentration auf Großkunden und das mobile Messaging ausgerichtet wurde.
Von den Anlegern wird dieser Kurs spürbar honoriert. Obwohl sich das Unternehmen noch längst nicht aus der Umklammerung der großen Konkurrenzplattformen Android und iOS befreien konnte, ist der Aktienkurs in den letzten fünf Monaten bereits um gut 50 Prozent gestiegen. Entsprechend Selbstbewusst konnte sich Chen zeigen, als es um seine Erwartungen für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens ging.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
BlackBerry-Videos
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- iPhone 18 Pro: Diese vier Probleme scheinen verbreitet zu sein
- E-Ente: Citroën enthüllt erste Bilder der Neuauflage des legendären 2CV
- Windows Terminal: Microsoft startet großes Update mit vielen Neuheiten
- Internetverträge werden teurer: Telekom und 1&1 erhöhen ihre Preise
- Blamabel: DHL muss bargeldlose Zahloption an der Haustür stoppen
- Windows 10 fällt auf historisches Tief - Nutzerzahlen im September 2026
- Notebooksbilliger: Angebote der Woche stark reduziert
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen