Steve Ballmer: Ex-Microsoft-CEO gesteht Fehler ein
Wenn Steve Ballmer in eine Zeitmaschine steigen könnte, um die letzten 10 Jahre bei Microsoft noch einmal zu wiederholen, würde er einiges anders machen. Das hat der Ex-CEO jetzt bei einer Fragerunde eingestanden.
Wenn das Wörtchen wenn nicht wär
Nach dem Ausscheiden als Microsoft-CEO vor gut einem Monat kann auch Steve Ballmer in Ruhe auf seine Karriere bei dem Software-Konzern zurückblicken - und das offenbar nicht, ohne sich auch den einen oder anderen heftigen Fehlschlag einzugestehen.
Bei einer Veranstaltung an einer Business School im englischen Oxford stellte sich Ballmer jetzt den kritischen Fragen von Nachwuchs-Managern und hält sich dabei auch nicht mit Eigenkritik zurück.
Das einfache Resümee des ehemals wichtigsten Microsoft-Mannes: Wenn es möglich wäre, würde er das letzte Jahrzehnt gerne noch einmal erleben - natürlich mit dem Wissen von heute. Dabei ist es vor allem die anhaltend schwache Position von Windows Phone, die dem Ex-CEO bei der Retrospektive ins Auge sticht.
"Könnte ich die letzten 10 Jahre bei Microsoft noch einmal wiederholen, wären wir heute auf dem Smartphone-Markt in einer stärkeren Position", antwortet Ballmer laut dem Bericht des Wallstreet Journal bei dem Event auf eine Frage. Dementsprechend sei auch die Übernahme von Nokia für Microsoft von allergrößter Bedeutung. Für Ballmer gilt es jetzt nur noch, "...die nächste Welle zu erwischen".
Harte Entscheidungen, auch auf dem Golfplatz
Auf die Frage, welche Entscheidungen auf dem Chefsessel von Microsoft am schwersten zu treffen waren, antwortet Ballmer, dass es vor allem hart für ihn gewesen sei, die richtigen Leute anzuheuern - oder auch wenn nötig zu feuern. Darüber hinaus wird sich der Ex-CEO aber auch zukünftig um das Wohl des Software-Konzerns bemühen: "Mir gehören 4 Prozent von Microsoft", sagt Ballmer "Ich sorge mich sehr um mein Kind, meine Investition".
Von wo aus er dieses Investment wahrscheinlich beobachten wird, ist übrigens jetzt schon klar. So wollte ein Student wissen, wie es sich anfühlt "unglaublich reich und mächtig zu sein". Darauf antwortete Steve Ballmer, dass er normalweise bei so einer Frage gepasst hätte. Da er ja jetzt im Ruhestand sei, könne er aber frei sprechen: "Ich kann auf jedem Golfplatz spielen, auf dem ich will".
Nach dem Ausscheiden als Microsoft-CEO vor gut einem Monat kann auch Steve Ballmer in Ruhe auf seine Karriere bei dem Software-Konzern zurückblicken - und das offenbar nicht, ohne sich auch den einen oder anderen heftigen Fehlschlag einzugestehen.
Bei einer Veranstaltung an einer Business School im englischen Oxford stellte sich Ballmer jetzt den kritischen Fragen von Nachwuchs-Managern und hält sich dabei auch nicht mit Eigenkritik zurück.
Das einfache Resümee des ehemals wichtigsten Microsoft-Mannes: Wenn es möglich wäre, würde er das letzte Jahrzehnt gerne noch einmal erleben - natürlich mit dem Wissen von heute. Dabei ist es vor allem die anhaltend schwache Position von Windows Phone, die dem Ex-CEO bei der Retrospektive ins Auge sticht.
"Könnte ich die letzten 10 Jahre bei Microsoft noch einmal wiederholen, wären wir heute auf dem Smartphone-Markt in einer stärkeren Position", antwortet Ballmer laut dem Bericht des Wallstreet Journal bei dem Event auf eine Frage. Dementsprechend sei auch die Übernahme von Nokia für Microsoft von allergrößter Bedeutung. Für Ballmer gilt es jetzt nur noch, "...die nächste Welle zu erwischen".
Harte Entscheidungen, auch auf dem Golfplatz
Auf die Frage, welche Entscheidungen auf dem Chefsessel von Microsoft am schwersten zu treffen waren, antwortet Ballmer, dass es vor allem hart für ihn gewesen sei, die richtigen Leute anzuheuern - oder auch wenn nötig zu feuern. Darüber hinaus wird sich der Ex-CEO aber auch zukünftig um das Wohl des Software-Konzerns bemühen: "Mir gehören 4 Prozent von Microsoft", sagt Ballmer "Ich sorge mich sehr um mein Kind, meine Investition".
Von wo aus er dieses Investment wahrscheinlich beobachten wird, ist übrigens jetzt schon klar. So wollte ein Student wissen, wie es sich anfühlt "unglaublich reich und mächtig zu sein". Darauf antwortete Steve Ballmer, dass er normalweise bei so einer Frage gepasst hätte. Da er ja jetzt im Ruhestand sei, könne er aber frei sprechen: "Ich kann auf jedem Golfplatz spielen, auf dem ich will".
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