Windows 8.1: Mit Rabatt für OEMs gegen Chrome OS
Der Softwarekonzern Microsoft fühlt sich offenbar von Googles Chromebooks und günstigen Android Geräten stark unter Druck gesetzt, so dass das Unternehmen mit einer starken Senkung der Windows-Lizenzpreise für die OEM-Hersteller reagiert, um seine Position im Niedrigpreissegment zu stärken.
Wie der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg unter Berufung auf Quellen berichtet, die mit Microsofts neuem Rabattprogramm für Low-Cost-Computer vertraut sein sollen, können die OEMs Lizenzen für Windows 8.1 zu einem um rund 70 Prozent reduzierten Preis beziehen, wenn das jeweilige Endgerät zu einem niedrigen Preis verkauft werden soll.
Normalerweise verlangt Microsoft für eine Windows-Lizenz für die Vorinstallation auf OEM-PCs den Angaben zufolge rund 50 Dollar. Durch die starke Rabattierung werden nun teilweise nur noch 15 Dollar pro OEM-Lizenz fällig. Dies beschränkt sich allerdings auf Geräte, deren Einzelhandelspreis bei maximal 250 US-Dollar liegt. Im Normalfall ermöglicht erst der Rabatt das Erreichen eines derart niedrigen Preispunkts.
Microsoft hatte bereits früher ähnliche Rabattprogramme, wobei diese sich auf Geräte beschränkten, die ein maximal 11,6 Zoll großes Display haben. Bei der neuen Maßnahme fällt die Bindung an eine Bildschirmgröße weg, so dass der Preisnachlass auch für Geräte mit Display-Diagonalen von zum Beispiel 13,3, 14 oder gar 15,6 oder 17 Zoll gilt.
Die Auswirkungen der neuen Lizenzregelungen für besonders günstige Windows-Geräte dürften jedoch in allen Gerätekategorien ihre Wirkung haben. Die Kunden können daher auf günstigere Tablets, Notebooks und sicherlich auch Desktop-Systeme mit vorinstalliertem Windows 8.1 hoffen.
Aktuell gibt es in Deutschland nur absolut vereinzelt Geräte mit Windows 8.1, die zu Preisen unterhalb der 250-Euro-Marke zu haben sind. Gerade in den USA will Microsoft durch die Rabatte wohl seine Marktanteile sichern und damit günstigen Android-Tablets und vor allem Notebooks mit Googles Chrome OS etwas entgegensetzen.
Microsoft streicht im Zuge der Preisnachlässe für OEM-Lizenzen bei Geräten unter 250 Dollar Verkaufspreis zusätzlich auch noch die Anforderung, die Hardware-Zertifizierung für Windows (WHQL) vornehmen zu lassen. Außerdem werden die Lizenzen auch dann vergünstigt abgegeben, wenn die Geräte nicht mit einem Touchscreen ausgerüstet sind - ein weiterer Faktor, der insgesamt niedrigere Preise zu Folge haben kann.
Allerdings müssen die Hersteller ihrerseits im Gegenzug Abstriche hinnehmen. So können sie nicht wie bei teureren Geräten mit finanzieller Unterstützung bei der Vermarktung rechnen, die sie bei Zahlung des vollen Preises erhalten können.
Normalerweise verlangt Microsoft für eine Windows-Lizenz für die Vorinstallation auf OEM-PCs den Angaben zufolge rund 50 Dollar. Durch die starke Rabattierung werden nun teilweise nur noch 15 Dollar pro OEM-Lizenz fällig. Dies beschränkt sich allerdings auf Geräte, deren Einzelhandelspreis bei maximal 250 US-Dollar liegt. Im Normalfall ermöglicht erst der Rabatt das Erreichen eines derart niedrigen Preispunkts.
Microsoft hatte bereits früher ähnliche Rabattprogramme, wobei diese sich auf Geräte beschränkten, die ein maximal 11,6 Zoll großes Display haben. Bei der neuen Maßnahme fällt die Bindung an eine Bildschirmgröße weg, so dass der Preisnachlass auch für Geräte mit Display-Diagonalen von zum Beispiel 13,3, 14 oder gar 15,6 oder 17 Zoll gilt.
Die Auswirkungen der neuen Lizenzregelungen für besonders günstige Windows-Geräte dürften jedoch in allen Gerätekategorien ihre Wirkung haben. Die Kunden können daher auf günstigere Tablets, Notebooks und sicherlich auch Desktop-Systeme mit vorinstalliertem Windows 8.1 hoffen.
Aktuell gibt es in Deutschland nur absolut vereinzelt Geräte mit Windows 8.1, die zu Preisen unterhalb der 250-Euro-Marke zu haben sind. Gerade in den USA will Microsoft durch die Rabatte wohl seine Marktanteile sichern und damit günstigen Android-Tablets und vor allem Notebooks mit Googles Chrome OS etwas entgegensetzen.
Microsoft streicht im Zuge der Preisnachlässe für OEM-Lizenzen bei Geräten unter 250 Dollar Verkaufspreis zusätzlich auch noch die Anforderung, die Hardware-Zertifizierung für Windows (WHQL) vornehmen zu lassen. Außerdem werden die Lizenzen auch dann vergünstigt abgegeben, wenn die Geräte nicht mit einem Touchscreen ausgerüstet sind - ein weiterer Faktor, der insgesamt niedrigere Preise zu Folge haben kann.
Allerdings müssen die Hersteller ihrerseits im Gegenzug Abstriche hinnehmen. So können sie nicht wie bei teureren Geräten mit finanzieller Unterstützung bei der Vermarktung rechnen, die sie bei Zahlung des vollen Preises erhalten können.
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