3D-Drucker: Neues Schreckgespenst fürs Copyright
Die rasante Entwicklung von 3D-Druckern wird in den kommenden Jahren eine Reihe von Problemen mit sich bringen, auf die sich die Gesellschaft schon einmal einstellen sollte, so die Einschätzung der Marktforscher von Gartner.
Bereits für das Jahr 2018 sieht man die Technologie so weit fortgeschritten, dass die meisten großen Handelsketten sie in ihre Geschäftsmodelle integrieren. Bestimmte Produkte, die nicht zu komplex sind und nicht auf einen Massenmarkt treffen, sollen dann jeweils bei Bedarf direkt hergestellt und an den Kunden verkauft werden.
Im Zuge dessen sehen die Marktforscher aber auch einer Situation entgegen, in der die Geräte nicht nur in diesem Bereich zu finden sind, sondern auch 3D-Druck-Dienstleister ähnlich leicht zugänglich sind, wie heute Copyshops. Hier könnten auch 3D-Drucker wirtschaftlich betrieben werden, die nicht nur mit Kunststoffen, sondern auch mit Keramik und verschiedenen Metallen arbeiten und eher noch auf längere Sicht nicht bei einzelnen Anwendern zu finden sein werden.
Der Siegeszug der Technologie wird dann natürlich ähnliche Probleme im Urheberrechtsbereich nach sich ziehen, wie sie durch die leichte Kopierbarkeit von Immaterialgütern wie Musik und Filmen durch die Digitalisierung entstanden. Den wirtschaftlichen Einfluss auf Marken- und Urheberrechte bei materiellen Waren beziffern die Marktforscher für das Jahr 2018 auf immerhin 100 Millionen Dollar weltweit.
Hier wird es quasi erst einmal zwei Bereiche treffen: So lassen sich beispielsweise Designer-Produkte leicht vervielfältigen, wenn diese beispielsweise erst einmal mit einem 3D-Scanner in einer online verfügbaren Druckdatei festgehalten wurden. Aber auch andere Produkte mit relativ überschaubarem Materialwert und teurem Preis, wie beispielsweise einige Auto-Ersatzteile, würden hier wohl eifrig kopiert werden.
Laut Gartner wird es aber noch ganz andere Probleme geben, die diskutiert werden müssen. Denn Fortschritte gibt es inzwischen auch hinsichtlich des 3D-Drucks in der Biotechnologie. Hier gibt es bereits Ansätze, mit entsprechenden Verfahren Organe nachzubauen - das so genannte Bioprinting. In diesem Bereich gibt es entsprechend ethische Fragen zu klären - etwa wie man mit der Möglichkeit umgehen wird, Organe zu produzieren, die den natürlichen Originalen überlegen sind. Aber auch die Kontrolle der Hersteller hinsichtlich der Qualität müsse gewährleistet sein.
Im Zuge dessen sehen die Marktforscher aber auch einer Situation entgegen, in der die Geräte nicht nur in diesem Bereich zu finden sind, sondern auch 3D-Druck-Dienstleister ähnlich leicht zugänglich sind, wie heute Copyshops. Hier könnten auch 3D-Drucker wirtschaftlich betrieben werden, die nicht nur mit Kunststoffen, sondern auch mit Keramik und verschiedenen Metallen arbeiten und eher noch auf längere Sicht nicht bei einzelnen Anwendern zu finden sein werden.
Der Siegeszug der Technologie wird dann natürlich ähnliche Probleme im Urheberrechtsbereich nach sich ziehen, wie sie durch die leichte Kopierbarkeit von Immaterialgütern wie Musik und Filmen durch die Digitalisierung entstanden. Den wirtschaftlichen Einfluss auf Marken- und Urheberrechte bei materiellen Waren beziffern die Marktforscher für das Jahr 2018 auf immerhin 100 Millionen Dollar weltweit.
Hier wird es quasi erst einmal zwei Bereiche treffen: So lassen sich beispielsweise Designer-Produkte leicht vervielfältigen, wenn diese beispielsweise erst einmal mit einem 3D-Scanner in einer online verfügbaren Druckdatei festgehalten wurden. Aber auch andere Produkte mit relativ überschaubarem Materialwert und teurem Preis, wie beispielsweise einige Auto-Ersatzteile, würden hier wohl eifrig kopiert werden.
Laut Gartner wird es aber noch ganz andere Probleme geben, die diskutiert werden müssen. Denn Fortschritte gibt es inzwischen auch hinsichtlich des 3D-Drucks in der Biotechnologie. Hier gibt es bereits Ansätze, mit entsprechenden Verfahren Organe nachzubauen - das so genannte Bioprinting. In diesem Bereich gibt es entsprechend ethische Fragen zu klären - etwa wie man mit der Möglichkeit umgehen wird, Organe zu produzieren, die den natürlichen Originalen überlegen sind. Aber auch die Kontrolle der Hersteller hinsichtlich der Qualität müsse gewährleistet sein.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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