3D-Druck: Dell bringt MakerBot den Massenmarkt
Der Computer-Konzern Dell steigt in den Markt für 3D-Drucker ein. Allerdings entwickelt das Unternehmen erst einmal keine eigenen Geräte, sondern arbeitet mit dem bekannten Anbieter MakerBot zusammen.
MakerBot macht sich seit Jahren vor allem in der Hacker-Szene einen Namen, da die Geräte vergleichsweise preiswert sind und viel eigene Bastelei ermöglichen oder voraussetzen - je nach Perspektive. Die neueren Modelle werden aber immer stärker so gestaltet, dass sie auch von Anwendern genutzt werden können, die sich nicht erst intensiv mit der Materie beschäftigen wollen.
Diese Geräte der Replicator-Serie wird Dell nun in seine Produktpalette aufnehmen, mit der man sich an kleinere und mittelgroße Unternehmen richtet. Dort sollen sie einen Markt für die Herstellung von Prototypen abdecken. Neben 3D-Druckern werden dabei auch 3D-Scanner angeboten. In den USA sollen entsprechende Geräte ab dem 20. Februar über Dell erhältlich sein, teilten die Partner mit.
Bei Makerbot zeigte man sich natürlich erfreut über das Zustandekommen der Partnerschaft. Immerhin erhält der Hersteller über Dell Zugang zu einer Zielgruppe, die man in dieser Größe allein vermutlich gar nicht erreicht hätte. Dies gilt insbesondere, da Dell in dem Kundensegment laut dem abgeschlossenen Vertrag exklusiv auf MakerBot setzen wird.
Aber nicht nur dies spielt für MakerBot-Chef Bre Pettis eine Rolle. Er zeigte sich auch zuversichtlich, dass die Kooperation den weiteren Weg dahin ebnet, den 3D-Druck zu einer Technologie für jedermann zu machen. Denn wenn über den Konzern letztlich die Verkaufszahlen signifikant gesteigert werden können, wird das die Mittel bringen, die für eine schnellere Weiterentwicklung der Systeme und niedrigere Preise benötigt werden.
Für kleinere Unternehmen, die von Dell betreut werden, dürften die Angebote durchaus interessant sein. Denn auf diesem Weg bietet sich ihnen eine Alternative zur Verteilung von Aufträgen an spezialisierte Prototyping-Dienstleister, die über die Zeit mehr Geld kosten, als die Anschaffung eines entsprechenden Systems.
Diese Geräte der Replicator-Serie wird Dell nun in seine Produktpalette aufnehmen, mit der man sich an kleinere und mittelgroße Unternehmen richtet. Dort sollen sie einen Markt für die Herstellung von Prototypen abdecken. Neben 3D-Druckern werden dabei auch 3D-Scanner angeboten. In den USA sollen entsprechende Geräte ab dem 20. Februar über Dell erhältlich sein, teilten die Partner mit.
Bei Makerbot zeigte man sich natürlich erfreut über das Zustandekommen der Partnerschaft. Immerhin erhält der Hersteller über Dell Zugang zu einer Zielgruppe, die man in dieser Größe allein vermutlich gar nicht erreicht hätte. Dies gilt insbesondere, da Dell in dem Kundensegment laut dem abgeschlossenen Vertrag exklusiv auf MakerBot setzen wird.
Aber nicht nur dies spielt für MakerBot-Chef Bre Pettis eine Rolle. Er zeigte sich auch zuversichtlich, dass die Kooperation den weiteren Weg dahin ebnet, den 3D-Druck zu einer Technologie für jedermann zu machen. Denn wenn über den Konzern letztlich die Verkaufszahlen signifikant gesteigert werden können, wird das die Mittel bringen, die für eine schnellere Weiterentwicklung der Systeme und niedrigere Preise benötigt werden.
Für kleinere Unternehmen, die von Dell betreut werden, dürften die Angebote durchaus interessant sein. Denn auf diesem Weg bietet sich ihnen eine Alternative zur Verteilung von Aufträgen an spezialisierte Prototyping-Dienstleister, die über die Zeit mehr Geld kosten, als die Anschaffung eines entsprechenden Systems.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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