PC-Krise: Dell setzt die Axt an der Belegschaft an
Die anhaltende Krise des PC-Marktes hat nun wohl auch beim Computer-Konzern Dell schwerwiegende Folgen. Das Unternehmen soll umfangreiche Entlassungen planen, die auch die Belegschaft in Europa spürbar treffen sollen.
Wie das britische Magazin The Register unter Berufung auf zwei verschiedene Quellen berichtete, soll im EMEA-Bereich (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) fast ein Drittel der Mitarbeiter, die in den Segmenten Marketing und Vertrieb arbeiten, entlassen werden. "Genau sind es 30 Prozent über EMEA hinweg", wird einer der beiden Quellen zitiert.
Auch in den USA soll es zu Kündigungen kommen. Hier seien etwa 20 Prozent der Vertriebsmitarbeiter betroffen, hieß es. Informationen darüber, welche Pläne es für die anderen Regionen, in denen das Unternehmen aktiv ist, liegen derzeit noch nicht vor. Allerdings ist kaum davon auszugehen, dass die Beschäftigten in Asien weniger zu befürchten haben, da Dell dort von den aufstrebenden chinesischen Anbietern gehörig unter Druck gesetzt wird.
Wie von den Quellen zu vernehmen war, sind Insider von den Planungen allerdings etwas irritiert. Zwar ging man davon aus, dass das Unternehmen nach seinem Abschied von der Börse einer Umgestaltung unterworfen wird, doch rechnete man natürlich in erster Linie damit, dass es Stellenstreichungen aber vor allem in Segmenten gibt, die nicht wirtschaftlich arbeiten. Die dort erzielten Einsparungen könnten dann beispielsweise jenen Konzernteilen zukommen, die hohe Gewinne einfahren.
Statt dessen werde aber wohl durch alle Bereiche hindurch die Axt angesetzt. "Es ist, als hätte Dell (Konzernchef Michael Dell, d. R.) angeordnet: 'Lasst uns alles zusammenstreichen'. Das ist doch absurd", so ein Informant. Seitens des Unternehmens gibt es noch keine Aussage zu den Planungen. Auf Nachfrage teilte man lediglich die üblichen Floskeln mit, wonach ständig Maßnahmen geprüft werden, die einen langfristigen Erfolg sicherstellen.
Auch in den USA soll es zu Kündigungen kommen. Hier seien etwa 20 Prozent der Vertriebsmitarbeiter betroffen, hieß es. Informationen darüber, welche Pläne es für die anderen Regionen, in denen das Unternehmen aktiv ist, liegen derzeit noch nicht vor. Allerdings ist kaum davon auszugehen, dass die Beschäftigten in Asien weniger zu befürchten haben, da Dell dort von den aufstrebenden chinesischen Anbietern gehörig unter Druck gesetzt wird.
Wie von den Quellen zu vernehmen war, sind Insider von den Planungen allerdings etwas irritiert. Zwar ging man davon aus, dass das Unternehmen nach seinem Abschied von der Börse einer Umgestaltung unterworfen wird, doch rechnete man natürlich in erster Linie damit, dass es Stellenstreichungen aber vor allem in Segmenten gibt, die nicht wirtschaftlich arbeiten. Die dort erzielten Einsparungen könnten dann beispielsweise jenen Konzernteilen zukommen, die hohe Gewinne einfahren.
Statt dessen werde aber wohl durch alle Bereiche hindurch die Axt angesetzt. "Es ist, als hätte Dell (Konzernchef Michael Dell, d. R.) angeordnet: 'Lasst uns alles zusammenstreichen'. Das ist doch absurd", so ein Informant. Seitens des Unternehmens gibt es noch keine Aussage zu den Planungen. Auf Nachfrage teilte man lediglich die üblichen Floskeln mit, wonach ständig Maßnahmen geprüft werden, die einen langfristigen Erfolg sicherstellen.
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Christian Kahle
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