Computer-Hersteller stehen vor schwerer Zukunft
Die Computer-Hersteller müssen sich darauf einstellen, dass sie über die kommenden Jahre hinweg einen weiterhin schrumpfenden Markt bedienen. Lindernde Effekte sind im besten Fall kurzfristig.
Das ist die ernüchternde Prognose des Marktforschungsunternehmens IDC, nachdem die Absatzzahlen im vergangenen Jahr den stärksten Rückgang seit den Aufzeichnungen erreichten. Letztlich gingen die Verkaufszahlen im Jahr 2013 um 9,8 Prozent zurück. Das ist etwas weniger als die erwarteten 10,1 Prozent, was darauf zurückzuführen ist, dass das vierte Quartal etwas besser lief, als zu erwarten war. Verantwortlich dafür war laut den Marktforschern allerdings der sehr kurzfristig ausfallende Effekt des Austauschs von Windows XP-Systemen.
Die Hoffnungen der Branche lagen zuletzt in den Schwellen- und Entwicklungsländern. Doch auch hier setzen Einflüsse ein, die nicht gerade Grund zu Optimismus geben: Nutzer, die es sich leisten können, zieht es auch hier wie in den Industriestaaten hin zu Tablets und Smartphones. Bei allen anderen ist die Kaufkraft zu schwach, um dem PC-Markt positive Impulse zukommen zu lassen.
Während die Hersteller im Jahr 2012 weltweit noch fast 350 Millionen Computer ausliefern konnten, sank die Zahl im letzten Jahr bereits auf 315,1 Millionen. Für dieses Jahr gehen die Prognosen von einem weiteren Rückgang auf 295,9 Millionen Geräte aus. Und auch bis zum Jahr 2018 ist wohl nicht mit einer Erholung zu rechnen: Der Rückgang wird zwar abgebremst, doch sinken die Verkaufszahlen weiter auf 291,7 Millionen Computer.
Einen leicht positiven Effekt sehen die Marktforscher lediglich bei den Notebooks in den sich entwickelnden Märkten. Nachdem es hier in diesem Jahr zum Tiefpunkt kommt, rechnet man für die kommenden Jahre mit einer leichten Trendwende, so dass 2018 wieder etwas höhere Zahlen erreicht werden. Dies lässt den Bereich auch auf dem Gesamtmarkt mit einem leichten Plus dastehen. Doch der anhaltende Fall der Verkaufsmengen bei den Desktop-Systemen in allen Regionen sorgt dafür, dass es insgesamt letztlich keinen Zuwachs geben wird, hieß es.
Die Hoffnungen der Branche lagen zuletzt in den Schwellen- und Entwicklungsländern. Doch auch hier setzen Einflüsse ein, die nicht gerade Grund zu Optimismus geben: Nutzer, die es sich leisten können, zieht es auch hier wie in den Industriestaaten hin zu Tablets und Smartphones. Bei allen anderen ist die Kaufkraft zu schwach, um dem PC-Markt positive Impulse zukommen zu lassen.
Während die Hersteller im Jahr 2012 weltweit noch fast 350 Millionen Computer ausliefern konnten, sank die Zahl im letzten Jahr bereits auf 315,1 Millionen. Für dieses Jahr gehen die Prognosen von einem weiteren Rückgang auf 295,9 Millionen Geräte aus. Und auch bis zum Jahr 2018 ist wohl nicht mit einer Erholung zu rechnen: Der Rückgang wird zwar abgebremst, doch sinken die Verkaufszahlen weiter auf 291,7 Millionen Computer.
Einen leicht positiven Effekt sehen die Marktforscher lediglich bei den Notebooks in den sich entwickelnden Märkten. Nachdem es hier in diesem Jahr zum Tiefpunkt kommt, rechnet man für die kommenden Jahre mit einer leichten Trendwende, so dass 2018 wieder etwas höhere Zahlen erreicht werden. Dies lässt den Bereich auch auf dem Gesamtmarkt mit einem leichten Plus dastehen. Doch der anhaltende Fall der Verkaufsmengen bei den Desktop-Systemen in allen Regionen sorgt dafür, dass es insgesamt letztlich keinen Zuwachs geben wird, hieß es.
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Christian Kahle
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