Chefs von Apple und Samsung zu Treffen verdonnert
Es erinnert etwas an eine Szene aus einem Kindergarten: Die Chefs von Apple und Samsung wurden vom Gericht verdonnert, sich gemeinsam an einen Tisch zu setzen und ihre Streitigkeiten zu klären.
Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters haben die beiden Unternehmen zugesagt, dass ihre Chefs Tim Cook (Apple) und Oh-Hyun Kwon (Samsung) im Rahmen eines Mediationsgespräches miteinander reden werden, bevor die seit Jahren andauernde Patent-Auseinandersetzung am 19. Februar für die nächste Verhandlungsrunde vor Gericht kommt. Am Montag hatten sich die Anwälte der beiden Parteien bereits zu vorbereitenden Gesprächen getroffen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Streitigkeiten zwischen den beiden Unternehmen auf diesem Weg komplett beilegen lassen, liegen allerdings nahezu bei Null. Denn Apple und Samsung sind erbitterte Konkurrenten in Bereichen, die aktuell starke Wachstumsraten aufweisen: Bei Smartphones und Tablets. Die Situation verschärft sich noch dadurch, dass die beiden Hersteller hier als einzige nennenswerte Gewinne einfahren, wobei Samsung die Marktführung inne hat und Apple den größten Profit absahnt.
Die Hoffnung könnte zumindest dahin gehen, dass die Auseinandersetzung etwas an Schärfe verliert und die Gespräche vielleicht eine Grundlage dafür bilden, dass es im weiteren Verlauf der Verfahren eher zu außergerichtlichen Einigungen kommt. Angesichts dessen, dass die beiden Konzerne sich nicht nur in den USA, sondern auch in verschiedenen anderen Ländern juristische Gefechte liefern, könnten so durchaus signifikante gerichtliche Ressourcen frei werden, die aktuell gebunden sind.
Allein Apple hat in der Sache bereits rund 60 Millionen Dollar in die Vertretung durch Anwälte investiert. Zumindest für dieses Unternehmen zahlte sich dies erst einmal aus - konnte man doch insgesamt Schadensersatzansprüche in Höhe von rund 930 Millionen Dollar gegen den Konkurrenten durchsetzen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Streitigkeiten zwischen den beiden Unternehmen auf diesem Weg komplett beilegen lassen, liegen allerdings nahezu bei Null. Denn Apple und Samsung sind erbitterte Konkurrenten in Bereichen, die aktuell starke Wachstumsraten aufweisen: Bei Smartphones und Tablets. Die Situation verschärft sich noch dadurch, dass die beiden Hersteller hier als einzige nennenswerte Gewinne einfahren, wobei Samsung die Marktführung inne hat und Apple den größten Profit absahnt.
Die Hoffnung könnte zumindest dahin gehen, dass die Auseinandersetzung etwas an Schärfe verliert und die Gespräche vielleicht eine Grundlage dafür bilden, dass es im weiteren Verlauf der Verfahren eher zu außergerichtlichen Einigungen kommt. Angesichts dessen, dass die beiden Konzerne sich nicht nur in den USA, sondern auch in verschiedenen anderen Ländern juristische Gefechte liefern, könnten so durchaus signifikante gerichtliche Ressourcen frei werden, die aktuell gebunden sind.
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