Windows "Threshold":
Drei Hauptvarianten, ein Kern
Der neue Windows-Chef Terry Myerson setzt bei der Planung für Windows "Threshold", das nach aktuellem Kenntnisstand im Jahr 2015 erscheinen soll, offenbar auf eine neue Strategie, bei der man mindestens drei Hauptvarianten der Client-Ausgaben von Windows anbieten will, die allesamt den gleichen zentralen Kern nutzen.
Wie der für seine guten Kontakten zu Microsoft-Mitarbeitern bekannte Twitter-User @MSFTNerd berichtet, soll Windows "Threshold" auf einen gemeinsamen Kern für diverse Gerätetypen setzen. Letztlich sollen so drei Hauptvarianten von Windows entstehen, die jeweils für Produkte mit Touch-, Maus-/Keyboard- und Sprach-Bedienung gedacht sind.
Dem Bericht zufolge plant Microsoft, bei den für die Touch- beziehungsweise Sprach-Bedienung konzipierten Varianten von Windows künftig eine einheitliche Benutzerführung - wahrscheinlich in Form der bekannten Live Tiles der "Modern UI". Hinzu kommt eine separate Benutzeroberfläche für die mit Maus und Tastatur zu bedienende dritte Variante.
Die Laufzeitumgebung der Anwendungen für alle Ausgaben bleibt dabei einheitlich, zusätzlich soll es jedoch auch eine Runtime für Spiele geben, die auf der Xbox eingesetzt wird, und eine Umgebung für klassische Desktop-Anwendungen bei der Version für Maus-Bedienung. Im Grunde bleibt hier also alles unverändert - WinRT für die Modern UI, Win32 für Desktop-Anwendungen und eine dritte Laufzeitumgebung für Spiele auf der Xbox.
Die Einteilung kann auch nach Bildschirmgrößen vorgenommen werden, wobei die Maße nur als ungefähre Werte gelten. So soll die Touch-first Ausgabe auf Geräten mit vier bis acht Zoll großen Displays laufen, die von Microsoft und ausgewählten Hardware-Partnern kommen - es handelt sich hierbei sicherlich um Smartphones und kleine Tablets.
Die "Mouse-first" Ausgabe von Windows ist für Geräte mit Displays zwischen 10 und 30 Zoll Diagonale gedacht, also klassische Desktops, Notebooks und Tablets mit mehr als acht Zoll Diagonale. Der Vertrieb erfolgt hier sowohl per Vorinstallation, als auch im Einzelhandel und in Form von Volumenlizenzen, heißt es.
Die "Voice-first" Variante von Windows ist hingegen für Geräte mit Display-Diagonalen ab 40 Zoll gedacht, als für die Verwendug auf Fernsehern. Dabei dürfte die Xbox im Mittelpunkt stehen. Die diversen Online-Dienste von Microsoft werden unterdessen unabhängig von der jeweils zu verwendenden Plattform entwickelt, können also sowohl in Verbindung mit Windows als auch zusammen mit diversen anderen Betriebssystemen, Plattformen und Gerätetypen genutzt werden.
Dadurch erzielt Microsoft eine größere Reichweite und kann die Online-Services weiterentwickeln und vertreiben, ohne dass man sich vom Erfolg der eigenen Betriebssysteme, Geräte und Plattformen abhängig macht. Die Arbeiten an Windows "Threshold" beginnen den Angaben zufolge im ersten Quartal 2014.
Dem Bericht zufolge plant Microsoft, bei den für die Touch- beziehungsweise Sprach-Bedienung konzipierten Varianten von Windows künftig eine einheitliche Benutzerführung - wahrscheinlich in Form der bekannten Live Tiles der "Modern UI". Hinzu kommt eine separate Benutzeroberfläche für die mit Maus und Tastatur zu bedienende dritte Variante.
Die Laufzeitumgebung der Anwendungen für alle Ausgaben bleibt dabei einheitlich, zusätzlich soll es jedoch auch eine Runtime für Spiele geben, die auf der Xbox eingesetzt wird, und eine Umgebung für klassische Desktop-Anwendungen bei der Version für Maus-Bedienung. Im Grunde bleibt hier also alles unverändert - WinRT für die Modern UI, Win32 für Desktop-Anwendungen und eine dritte Laufzeitumgebung für Spiele auf der Xbox.
Die Einteilung kann auch nach Bildschirmgrößen vorgenommen werden, wobei die Maße nur als ungefähre Werte gelten. So soll die Touch-first Ausgabe auf Geräten mit vier bis acht Zoll großen Displays laufen, die von Microsoft und ausgewählten Hardware-Partnern kommen - es handelt sich hierbei sicherlich um Smartphones und kleine Tablets.
Die "Mouse-first" Ausgabe von Windows ist für Geräte mit Displays zwischen 10 und 30 Zoll Diagonale gedacht, also klassische Desktops, Notebooks und Tablets mit mehr als acht Zoll Diagonale. Der Vertrieb erfolgt hier sowohl per Vorinstallation, als auch im Einzelhandel und in Form von Volumenlizenzen, heißt es.
Die "Voice-first" Variante von Windows ist hingegen für Geräte mit Display-Diagonalen ab 40 Zoll gedacht, als für die Verwendug auf Fernsehern. Dabei dürfte die Xbox im Mittelpunkt stehen. Die diversen Online-Dienste von Microsoft werden unterdessen unabhängig von der jeweils zu verwendenden Plattform entwickelt, können also sowohl in Verbindung mit Windows als auch zusammen mit diversen anderen Betriebssystemen, Plattformen und Gerätetypen genutzt werden.
Dadurch erzielt Microsoft eine größere Reichweite und kann die Online-Services weiterentwickeln und vertreiben, ohne dass man sich vom Erfolg der eigenen Betriebssysteme, Geräte und Plattformen abhängig macht. Die Arbeiten an Windows "Threshold" beginnen den Angaben zufolge im ersten Quartal 2014.
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