Luminar: Herbst-Update bringt viele neue Bildbearbeitungs-Features
Das Herbst-Update 2026 für Luminar bringt mehrere Verbesserungen für die KI-gestützte Bildbearbeitung. Mit Version 1.29 überarbeitet Skylum unter anderem Enhance AI, Atmosphere AI und den intelligenten Zuschnitt, berichten die Kollegen von ValueTech TV.
Neu ist zudem ein KI-Assistent, der Bearbeitungswünsche in konkrete Anpassungen umsetzen soll. Auch die Druckausgabe erhält zusätzliche Optionen. Der Praxiseinsatz zeigt, dass sich viele Arbeitsschritte vereinfachen lassen, die Ergebnisse aber weiterhin kontrolliert und teilweise manuell korrigiert werden müssen.
Enhance AI bündelt mehrere Bildkorrekturen in einem Regler. Farben, Kontraste und Helligkeitswerte lassen sich damit gleichzeitig optimieren, während ein zusätzlicher Regler die Anpassung des Himmels ermöglicht. Das spart Zeit, bietet allerdings weniger Kontrolle als einzelne Werkzeuge. Die Funktion eignet sich deshalb vor allem als Ausgangspunkt für weitere Bearbeitungen.
Der neue KI-Assistent setzt formulierte Wünsche in Bearbeitungsvorschläge um und erläutert seine Änderungen. Im Test gelingt das beispielsweise bei einem Teal-and-Orange-Look teilweise, während gewünschte Farbkorrekturen nicht immer präzise umgesetzt werden. Ungenaue Anweisungen können zudem zu übertriebenen Effekten führen. Für generatives Löschen verweist der Assistent auf das entsprechende Werkzeug, statt den Vorgang selbstständig auszuführen.
Luminar im Einsatz
Überzeugender fällt das generative Entfernen störender Objekte aus. In einer nächtlichen Straßenszene ersetzt Luminar entfernte Personen durch passende Hintergrundstrukturen. Die Ergänzungen wirken im Beispiel plausibel, sollten aber insbesondere bei feinen Details und wiederkehrenden Mustern überprüft werden. Die generativen Funktionen benötigen eine Cloud-Verbindung, während andere KI-Effekte lokal auf PC oder Mac berechnet werden. Bei Neukauf oder Verlängerung ist die Nutzung der generativen Werkzeuge zunächst ein Jahr lang ohne tokenbasierte Begrenzung enthalten.
Auch Atmosphere AI wurde überarbeitet. Die zweite Version bietet drei Nebelvarianten und berücksichtigt Bildobjekte stärker. So kann Bodennebel beispielsweise um ein Schiff herumgelegt werden, statt das Motiv gleichmäßig zu überdecken. Wie realistisch der Effekt wirkt, hängt jedoch weiterhin von Motiv und Einstellung ab. Bei der Verarbeitung einer hochauflösenden RAW-Datei waren zudem Wartezeiten erkennbar.
Das Exportmodul unterstützt außerdem die Vorbereitung von Fotoabzügen über externe Druckdienste. Bilder werden dafür zunächst als JPEG oder TIFF exportiert. Eine praktische Bewertung der Druckqualität liegt nicht vor.
Die genannten Black-Friday-Aktionspreise beginnen bei 99 Euro für die Desktop-Version. Ein Paket mit Mobil- und Browser-Version kostet ab 139 Euro, das Max-Paket ab 159 Euro. Mit dem Gutscheincode VALUETECH werden zusätzlich zehn Euro Rabatt auf ausgewählte Produkte beworben. Die Software bleibt nach dem Einmalkauf dauerhaft nutzbar, die enthaltene Nutzung der generativen KI-Funktionen ist jedoch auf ein Jahr begrenzt.
Luminar erleichtert mit dem Herbst-Update typische Bearbeitungsschritte und bietet besonders bei Objektentfernung, Nebeleffekten und Bildausschnitten nützliche Unterstützung. Schwankende Ergebnisse und die Cloud-Abhängigkeit einzelner Funktionen bleiben Einschränkungen. Die Software eignet sich vor allem für Fotografen, die schnelle Vorschläge nutzen und anschließend selbst nacharbeiten möchten.
Mehr von ValueTech: ValueTech - Technik. Einfach. ValueTech auf YouTube
Neu ist zudem ein KI-Assistent, der Bearbeitungswünsche in konkrete Anpassungen umsetzen soll. Auch die Druckausgabe erhält zusätzliche Optionen. Der Praxiseinsatz zeigt, dass sich viele Arbeitsschritte vereinfachen lassen, die Ergebnisse aber weiterhin kontrolliert und teilweise manuell korrigiert werden müssen.
Enhance AI bündelt mehrere Bildkorrekturen in einem Regler. Farben, Kontraste und Helligkeitswerte lassen sich damit gleichzeitig optimieren, während ein zusätzlicher Regler die Anpassung des Himmels ermöglicht. Das spart Zeit, bietet allerdings weniger Kontrolle als einzelne Werkzeuge. Die Funktion eignet sich deshalb vor allem als Ausgangspunkt für weitere Bearbeitungen.
Der neue KI-Assistent setzt formulierte Wünsche in Bearbeitungsvorschläge um und erläutert seine Änderungen. Im Test gelingt das beispielsweise bei einem Teal-and-Orange-Look teilweise, während gewünschte Farbkorrekturen nicht immer präzise umgesetzt werden. Ungenaue Anweisungen können zudem zu übertriebenen Effekten führen. Für generatives Löschen verweist der Assistent auf das entsprechende Werkzeug, statt den Vorgang selbstständig auszuführen.
Luminar im Einsatz
Überzeugender fällt das generative Entfernen störender Objekte aus. In einer nächtlichen Straßenszene ersetzt Luminar entfernte Personen durch passende Hintergrundstrukturen. Die Ergänzungen wirken im Beispiel plausibel, sollten aber insbesondere bei feinen Details und wiederkehrenden Mustern überprüft werden. Die generativen Funktionen benötigen eine Cloud-Verbindung, während andere KI-Effekte lokal auf PC oder Mac berechnet werden. Bei Neukauf oder Verlängerung ist die Nutzung der generativen Werkzeuge zunächst ein Jahr lang ohne tokenbasierte Begrenzung enthalten.
Auch Atmosphere AI wurde überarbeitet. Die zweite Version bietet drei Nebelvarianten und berücksichtigt Bildobjekte stärker. So kann Bodennebel beispielsweise um ein Schiff herumgelegt werden, statt das Motiv gleichmäßig zu überdecken. Wie realistisch der Effekt wirkt, hängt jedoch weiterhin von Motiv und Einstellung ab. Bei der Verarbeitung einer hochauflösenden RAW-Datei waren zudem Wartezeiten erkennbar.
Black-Friday-Aktion für Sparsame
Der intelligente Zuschnitt schlägt anhand des Motivs verschiedene Bildausschnitte vor. Nach Auswahl des Seitenverhältnisses können Anwender unterschiedliche Kompositionen vergleichen. Nicht alle Vorschläge überzeugen: Angeschnittene Objekte oder störende Bildränder erfordern mitunter manuelle Nacharbeit. Gerade Einsteiger erhalten dennoch hilfreiche Anregungen für die Bildgestaltung.Das Exportmodul unterstützt außerdem die Vorbereitung von Fotoabzügen über externe Druckdienste. Bilder werden dafür zunächst als JPEG oder TIFF exportiert. Eine praktische Bewertung der Druckqualität liegt nicht vor.
Die genannten Black-Friday-Aktionspreise beginnen bei 99 Euro für die Desktop-Version. Ein Paket mit Mobil- und Browser-Version kostet ab 139 Euro, das Max-Paket ab 159 Euro. Mit dem Gutscheincode VALUETECH werden zusätzlich zehn Euro Rabatt auf ausgewählte Produkte beworben. Die Software bleibt nach dem Einmalkauf dauerhaft nutzbar, die enthaltene Nutzung der generativen KI-Funktionen ist jedoch auf ein Jahr begrenzt.
Luminar erleichtert mit dem Herbst-Update typische Bearbeitungsschritte und bietet besonders bei Objektentfernung, Nebeleffekten und Bildausschnitten nützliche Unterstützung. Schwankende Ergebnisse und die Cloud-Abhängigkeit einzelner Funktionen bleiben Einschränkungen. Die Software eignet sich vor allem für Fotografen, die schnelle Vorschläge nutzen und anschließend selbst nacharbeiten möchten.
Mehr von ValueTech: ValueTech - Technik. Einfach. ValueTech auf YouTube
Verwandte Videos
- Foto-News: Nikons Vollformatkamera ohne Sucher, neues Luminar
- Luminar Neo 1.27 im Test: Bokeh auf Knopfdruck und vieles mehr
- KI hält in Kameras Einzug: Was sie dort tut und was es bringt
- KI im Fokus: Nützlich, macht die Fotografie aber teurer
- Neues iPhone angeschafft? - Diese Apps sollte man sich dafür ansehen
Verwandte Tags