GEMA-Konkurrent C3S schafft erstes Etappenziel
Die Initiative zur Gründung des GEMA-Konkurrenten Cultural Commons Collecting Society (C3S) hat ein erstes Etappenziel erreicht und eine erste Crowdfunding-Runde abgeschlossen.
Über die Plattform Startnext fanden sich in etwas mehr als zwei Wochen immerhin rund 750 Unterstützer, die erst einmal eine Summe von 50.000 Euro zusammenlegten. Damit ist die erste Runde nach Ansicht der Initiatoren erfolgreich verlaufen. Doch nun soll es weitergehen. Immerhin 200.000 Euro werde man benötigen, um mit dem Aufbau der neuen Organisation richtig durchstarten zu können, so schätzt man.
Die C3S will zukünftig als Verwertungsgesellschaft agieren und dabei erst einmal Musiker vertreten. Im Gegensatz zur GEMA, die diese Aufgabe bisher in einer Monopolstellung ausübte, will man mit einer breiteren demokratischen Beteiligung aufwarten und vor allem ein flexibleres Lizenzsystem ermöglichen. Heute muss ein Musiker als GEMA-Mitglied alle seine Stücke unter kommerziellen Lizenzen veröffentlichen, wodurch es beispielsweise nicht möglich ist, auch Werke zur freien Nutzung zu veröffentlichen.
Lässt sich ein Musiker von der C3S vertreten, soll er frei entscheiden können, einzelne Stücke entweder kommerziell oder unter einer Creative Commons-Lizenz zu veröffentlichen. Mit dem Startkapital soll damit begonnen werden, ein Computer-System zu entwickeln, mit dem sich gespielte Stücke und das Umfeld der Wiedergabe möglichst einfach melden lassen. Dadurch soll auch die Ausschüttung von Tantiemen gerechter erfolgen können.
Bis es soweit ist, wird aber noch etwas Zeit vergehen. Im Zuge der Finanzierungsrunde werden aktuell erst einmal Personen gesucht, die als Genossenschafter in die Initiative einsteigen wollen. Die C3S will sich dann als europäische Genossenschaft gründen, um später auch in anderen Ländern als Verwertungsgesellschaft antreten zu können. Zuvor muss dann aber erst noch das Patent- und Markenamt in München seinen Segen dafür geben, dass die Organisation neben der GEMA Rechte von Musikern vertreten darf.
Die C3S will zukünftig als Verwertungsgesellschaft agieren und dabei erst einmal Musiker vertreten. Im Gegensatz zur GEMA, die diese Aufgabe bisher in einer Monopolstellung ausübte, will man mit einer breiteren demokratischen Beteiligung aufwarten und vor allem ein flexibleres Lizenzsystem ermöglichen. Heute muss ein Musiker als GEMA-Mitglied alle seine Stücke unter kommerziellen Lizenzen veröffentlichen, wodurch es beispielsweise nicht möglich ist, auch Werke zur freien Nutzung zu veröffentlichen.
Lässt sich ein Musiker von der C3S vertreten, soll er frei entscheiden können, einzelne Stücke entweder kommerziell oder unter einer Creative Commons-Lizenz zu veröffentlichen. Mit dem Startkapital soll damit begonnen werden, ein Computer-System zu entwickeln, mit dem sich gespielte Stücke und das Umfeld der Wiedergabe möglichst einfach melden lassen. Dadurch soll auch die Ausschüttung von Tantiemen gerechter erfolgen können.
Bis es soweit ist, wird aber noch etwas Zeit vergehen. Im Zuge der Finanzierungsrunde werden aktuell erst einmal Personen gesucht, die als Genossenschafter in die Initiative einsteigen wollen. Die C3S will sich dann als europäische Genossenschaft gründen, um später auch in anderen Ländern als Verwertungsgesellschaft antreten zu können. Zuvor muss dann aber erst noch das Patent- und Markenamt in München seinen Segen dafür geben, dass die Organisation neben der GEMA Rechte von Musikern vertreten darf.
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