Microsoft: Windows Phone wird wohl bald kostenlos
Der Software-Konzern Microsoft erwägt offenbar, seine Mobile-Betriebssysteme Windows Phone und Windows RT zukünftig kostenlos an Gerätehersteller abzugeben, um besser gegen Android anzukommen.
Bisher kassiert Microsoft für jedes Windows Phone-Smartphone und jedes Windows RT-Tablet, das verkauft wird, eine Lizenzgebühr. Terry Myerson, der an der Spitze des Geschäfts mit Betriebssystemen steht, arbeitet derzeit aber bekanntermaßen an einer neuen strategischen Ausrichtung seines Bereiches. Infolge dessen wird auch der Schritt zu einer Abschaffung der Lizenzkosten geprüft, berichtete das US-Magazin The Verge unter Berufung auf eingeweihte Kreise.
Ein entsprechender Schritt würde bedeuten, dass die Entwicklung der Betriebssysteme dann querfinanziert werden müsste - beispielsweise aus den Einnahmen, die Microsoft über die Provisionen beim Verkauf von Apps einnimmt, aber auch die Gebühren für kostenpflichtige Dienste könnten dazu beitragen. Hier würde dann darauf spekuliert, dass die Umsätze in diesen Bereichen steigen, wenn durch die kostenlose Abgabe der Systeme deren Installationsbasis am Markt erhöht werden könnte.
Bei den Überlegungen spielt aber wohl auch die aktuelle Lage eine Rolle: Denn um sonderlich große Summen dürfte es sich bei den Lizenzgebühren nicht handeln. Bei Windows Phone entfallen außerdem rund 80 Prozent der Geräteverkäufe auf Nokia, dessen Handy-Geschäft ohnehin bald Microsoft selbst gehören wird. Mit Windows RT werden aktuell außerdem quasi gar keine Einnahmen generiert, weil die geringen Verkaufszahlen alle Tablet-Hersteller haben aussteigen lassen und nur Microsoft selbst entsprechende Geräte anbietet. Ausnahme ist ein Tablet, das bald erhältlich sein soll - und dies ist wiederum ebenfalls von Nokia.
Die kostenlose Abgabe, so spekuliert man wohl bei Microsoft, dürfte bei den Hardware-Herstellern die Hürde zum Einsatz der Systeme senken. Dies wäre notwendig, wenn eine breitere Palette an Geräten mit den Windows-Varianten in den Handel kommen und die Position der Plattform stärken sollen. In der letzten Zeit ist es nämlich nicht gelungen, die Marktanteile signifikant zu steigern.
Ein entsprechender Schritt würde bedeuten, dass die Entwicklung der Betriebssysteme dann querfinanziert werden müsste - beispielsweise aus den Einnahmen, die Microsoft über die Provisionen beim Verkauf von Apps einnimmt, aber auch die Gebühren für kostenpflichtige Dienste könnten dazu beitragen. Hier würde dann darauf spekuliert, dass die Umsätze in diesen Bereichen steigen, wenn durch die kostenlose Abgabe der Systeme deren Installationsbasis am Markt erhöht werden könnte.
Bei den Überlegungen spielt aber wohl auch die aktuelle Lage eine Rolle: Denn um sonderlich große Summen dürfte es sich bei den Lizenzgebühren nicht handeln. Bei Windows Phone entfallen außerdem rund 80 Prozent der Geräteverkäufe auf Nokia, dessen Handy-Geschäft ohnehin bald Microsoft selbst gehören wird. Mit Windows RT werden aktuell außerdem quasi gar keine Einnahmen generiert, weil die geringen Verkaufszahlen alle Tablet-Hersteller haben aussteigen lassen und nur Microsoft selbst entsprechende Geräte anbietet. Ausnahme ist ein Tablet, das bald erhältlich sein soll - und dies ist wiederum ebenfalls von Nokia.
Die kostenlose Abgabe, so spekuliert man wohl bei Microsoft, dürfte bei den Hardware-Herstellern die Hürde zum Einsatz der Systeme senken. Dies wäre notwendig, wenn eine breitere Palette an Geräten mit den Windows-Varianten in den Handel kommen und die Position der Plattform stärken sollen. In der letzten Zeit ist es nämlich nicht gelungen, die Marktanteile signifikant zu steigern.
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