DFL-Chef will Google Glass für Fußball-Schiedsrichter
Moderne Datenbrillen als Hightech-Mittel gegen umstrittene Entscheidungen im Fußball? Wenn es nach dem Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga geht, könnten Schiedsrichter bald mit Google Glass auf den Platz laufen.
Technik gegen falsche Tore
Es zählt wohl zu den größten sportlichen Dramen, wenn Tore von Schiedsrichtern zu Unrecht gegeben oder aberkannt werden. Auch in der Bundesliga werden immer mehr strittige Entscheidungen auf der Torlinie getroffen. Laut einem Interview der Süddeutsche Zeitung, würde der DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig den Schiedsrichtern gerne mit technischen Mitteln unter die Armen greifen.
Wie Rettig in dem Interview mitteilt, könne er sich für eine langfristige Lösung des Tor-Problems auch vorstellen, dass Schiedsrichter in der deutschen Bundesliga mit Computerbrillen "wie zum Beispiel Google Glass" ausgerüstet werden.
Google Glass: Bald auf Schiedsrichter-Nasen zu sehen?
Für den DFL-Geschäftsführer würde diese Technik ein Argument hinfällig machen, dass bisher immer wieder gegen den Video-Beweis vorgebracht wird. Demnach muss der Schiedsrichter auf dem Platz immer "Herr des Verfahrens" sein. Dies sei aber nicht mehr möglich, wenn er strittige Szenen im Nachhinein und mit Hilfe von außen beurteilen würde.
Könnte man Schiedsrichter jetzt aber über eine Datenbrille mit den selben Bildern versorgen, die auch die Zuschauer zu sehen bekommen, wäre ein unabhängiges und unmittelbares Urteil kein Problem.
Entscheidung liegt bei Vereinen
Dass in der Bundesliga Torlinien-Technik zum Einsatz kommen soll, ist klar. Andreas Rettig betont, dass man die verschiedenen technischen Möglichkeiten sorgsam prüfen müsse. Dazu sollen zunächst auch Erfahrungswerte aus anderen Ländern und Ligen eine wichtige Rolle spielen.
In der Premiere League und bei der Fifa befinden sich bereits Kamera-gestützte Torlinien-Systeme im Einsatz. Darüber hinaus sollen sich aktuell auch noch zwei ballorientierte Systeme in der Entwicklung befinden, die für einen Einsatz in der Bundesliga in Frage kämen. Diese würden aber eine lange Vorlaufzeit benötigen, um einsatzfähig zu sein.
Welches System am Ende für mehr Klarheit bei Toren sorgen darf liegt dabei ganz in der Hand der Vereine. Eine Entscheidung wird laut Rettig "auf jeden Fall im Jahr 2014" fallen.
Es zählt wohl zu den größten sportlichen Dramen, wenn Tore von Schiedsrichtern zu Unrecht gegeben oder aberkannt werden. Auch in der Bundesliga werden immer mehr strittige Entscheidungen auf der Torlinie getroffen. Laut einem Interview der Süddeutsche Zeitung, würde der DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig den Schiedsrichtern gerne mit technischen Mitteln unter die Armen greifen.
Wie Rettig in dem Interview mitteilt, könne er sich für eine langfristige Lösung des Tor-Problems auch vorstellen, dass Schiedsrichter in der deutschen Bundesliga mit Computerbrillen "wie zum Beispiel Google Glass" ausgerüstet werden.
Google Glass: Bald auf Schiedsrichter-Nasen zu sehen?
Für den DFL-Geschäftsführer würde diese Technik ein Argument hinfällig machen, dass bisher immer wieder gegen den Video-Beweis vorgebracht wird. Demnach muss der Schiedsrichter auf dem Platz immer "Herr des Verfahrens" sein. Dies sei aber nicht mehr möglich, wenn er strittige Szenen im Nachhinein und mit Hilfe von außen beurteilen würde.
Könnte man Schiedsrichter jetzt aber über eine Datenbrille mit den selben Bildern versorgen, die auch die Zuschauer zu sehen bekommen, wäre ein unabhängiges und unmittelbares Urteil kein Problem.
Entscheidung liegt bei Vereinen
Dass in der Bundesliga Torlinien-Technik zum Einsatz kommen soll, ist klar. Andreas Rettig betont, dass man die verschiedenen technischen Möglichkeiten sorgsam prüfen müsse. Dazu sollen zunächst auch Erfahrungswerte aus anderen Ländern und Ligen eine wichtige Rolle spielen.
In der Premiere League und bei der Fifa befinden sich bereits Kamera-gestützte Torlinien-Systeme im Einsatz. Darüber hinaus sollen sich aktuell auch noch zwei ballorientierte Systeme in der Entwicklung befinden, die für einen Einsatz in der Bundesliga in Frage kämen. Diese würden aber eine lange Vorlaufzeit benötigen, um einsatzfähig zu sein.
Welches System am Ende für mehr Klarheit bei Toren sorgen darf liegt dabei ganz in der Hand der Vereine. Eine Entscheidung wird laut Rettig "auf jeden Fall im Jahr 2014" fallen.
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