Twitter-Börsengang:
Rückkehr der Dotcom-Blase?
Heute findet der bedeutendste Börsengang des Jahres eines Social-Media-Unternehmens statt, nämlich der von Twitter. Der Kurznachrichtendienst, der zum Start 26 Dollar pro Aktie haben will, weckt jedoch Erinnerungen an die erste Dotcom-Blase.
Heute findet an der New York Stock Exchange (NYSE), besser bekannt als Wall Street, das Initial Public Offering (IPO) von Twitter statt. Der 2006 gegründete Mikroblogging-Dienst hat in der Nacht auf heute in einem Tweet bekannt gegeben, dass man 70 Millionen Anteile auf den Markt werfen wird, der Startpreis beträgt 26 Dollar pro Papier, berichtet u. a. TechCrunch.
Damit beträgt der Wert des Unternehmens beim Börsengang 14,16 Milliarden Dollar (unverwässert) bzw. 18,2 Milliarden Dollar (verwässert). Der Preis pro Aktie liegt höher als im Vorfeld angenommen, Analysten hatten mit einem Betrag zwischen 23 und 25 Dollar gerechnet, der genannte Preis von 26 Dollar lässt auf eine hohe (erwartete) Nachfrage schließen. Infografik: 8 Gründe, warum Twitter noch kein Facebook ist
Neben den 70 Millionen Wertpapieren, die heute auf den Markt geworfen werden, bekommen Emissionsbanken innerhalb von 30 Tagen eine Option auf 10,5 Millionen weitere Aktien. Damit kann das in San Francisco ansässige Unternehmen mit Einnahmen zwischen 1,82 und 2,1 Milliarden Dollar rechnen.
Twitters IPO wird von Finanzexperten genau beobachtet, da der Börsengang des Unternehmens viele an die Dotcom-Blase der frühen Nullerjahre erinnert. Denn im Gegensatz zu Facebook (dem letzten großen Social-Media-IPO), das im Mai 2012 an die Börse ging, schreibt Twitter derzeit keine Gewinne, es gibt viele, die zweifeln, ob der Microblogging-Dienst das auch bald oder je ändern kann.
Stichwort Facebook-IPO: Twitter hat sich im Vorjahr den Börsengang des sozialen Netzwerks sicherlich sehr gut angesehen und deshalb nicht die Technologie-Börse NASDAQ gewählt, sondern die NYSE, also Wall Street. Das liegt natürlich daran, dass der Facebook-IPO damals unter dem Motto "Pleiten, Pech und Pannen" stand, was den Kurs auch monatelang nach unten gedrückt hat - mittlerweile hat sich die Facebook-Aktie aber davon erholt und steht aktuell bei etwa 49 Dollar (ursprünglicher Ausgabepreis: 38 Dollar).
Damit beträgt der Wert des Unternehmens beim Börsengang 14,16 Milliarden Dollar (unverwässert) bzw. 18,2 Milliarden Dollar (verwässert). Der Preis pro Aktie liegt höher als im Vorfeld angenommen, Analysten hatten mit einem Betrag zwischen 23 und 25 Dollar gerechnet, der genannte Preis von 26 Dollar lässt auf eine hohe (erwartete) Nachfrage schließen. Infografik: 8 Gründe, warum Twitter noch kein Facebook ist
Neben den 70 Millionen Wertpapieren, die heute auf den Markt geworfen werden, bekommen Emissionsbanken innerhalb von 30 Tagen eine Option auf 10,5 Millionen weitere Aktien. Damit kann das in San Francisco ansässige Unternehmen mit Einnahmen zwischen 1,82 und 2,1 Milliarden Dollar rechnen.
Twitters IPO wird von Finanzexperten genau beobachtet, da der Börsengang des Unternehmens viele an die Dotcom-Blase der frühen Nullerjahre erinnert. Denn im Gegensatz zu Facebook (dem letzten großen Social-Media-IPO), das im Mai 2012 an die Börse ging, schreibt Twitter derzeit keine Gewinne, es gibt viele, die zweifeln, ob der Microblogging-Dienst das auch bald oder je ändern kann.
Stichwort Facebook-IPO: Twitter hat sich im Vorjahr den Börsengang des sozialen Netzwerks sicherlich sehr gut angesehen und deshalb nicht die Technologie-Börse NASDAQ gewählt, sondern die NYSE, also Wall Street. Das liegt natürlich daran, dass der Facebook-IPO damals unter dem Motto "Pleiten, Pech und Pannen" stand, was den Kurs auch monatelang nach unten gedrückt hat - mittlerweile hat sich die Facebook-Aktie aber davon erholt und steht aktuell bei etwa 49 Dollar (ursprünglicher Ausgabepreis: 38 Dollar).
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