Twitter kündigt die Absicht zum Börsengang an
Der Kurznachrichtendienst Twitter hat gestern Abend - natürlich per Tweet - seinen Börsengang angekündigt. Ob das Unternehmen von der Börsenaufsicht überhaupt zugelassen werden wird, ist im Moment aber noch unklar.
In einem Tweet hat das im Juli 2006 gegründete Unternehmen seine Absicht angekündigt, an die Börse zu gehen und bei der US-Börsenaufsicht, der Securities and Exchange Commission (SEC) einen entsprechenden Antrag eingereicht.
Dabei handelt es sich um einen so genannten "vertraulichen" Antrag ("Confidential S-1"). Das bedeutet, dass Twitter derzeit einen Jahresumsatz in Höhe von weniger als einer Milliarde Dollar verzeichnet, da diese Art des Börsengangs nach Angaben von The Verge für Unternehmen mit Geschäftszahlen dieser Größenordnung eingeführt worden ist.
Demnach können die Firmen in diesem Fall an die Börse gehen, ohne - wie es ansonsten üblich ist - gleich zu Beginn die Finanzdokumente in die Öffentlichkeit bringen zu müssen. Das bedeutet nicht, dass Twitter, das seine Geschäftszahlen bisher generell nicht publik gemacht hat, diese gar nicht veröffentlichen muss. Dieser Schritt erfolgt erst zu einem späteren Zeitpunkt und zwar drei Wochen vor den "Werbemaßnahmen" ("Road Show") des jeweiligen Unternehmens in Richtung interessierter Anleger.
Laut dem Wirtschaftsportal Bloomberg will Twitter aber nicht etwa an die Technologie-Börse Nasdaq, sondern an die New York Stock Exchange, besser bekannt als Wall Street. Mit dem Börsengang des Kurznachrichtendienstes ist bereits seit einer ganzen Weile gerechnet worden, allerdings dürfte das Unternehmen gezögert und entsprechende Pläne verschoben haben, nachdem Facebook im vergangenen Jahr bei seinem IPO (Initial Public Offering) mit zahlreichen Pannen zu kämpfen hatte.
Der Twitter-Börsengang wird von Marktbeobachtern allerdings mit weniger Skepsis gesehen, da das Unternehmen von Anfang an sehr tief im (lukrativen) Mobilgeschäft verwurzelt ist, das war seinerzeit bei Facebook nicht der Fall. Euphorie ist allerdings auch bei Twitter nicht angesagt, da man dort nach wie vor daran arbeitet, ein nachhaltiges Geschäftsmodell zu finden bzw. zu etablieren.
Dabei handelt es sich um einen so genannten "vertraulichen" Antrag ("Confidential S-1"). Das bedeutet, dass Twitter derzeit einen Jahresumsatz in Höhe von weniger als einer Milliarde Dollar verzeichnet, da diese Art des Börsengangs nach Angaben von The Verge für Unternehmen mit Geschäftszahlen dieser Größenordnung eingeführt worden ist.
Demnach können die Firmen in diesem Fall an die Börse gehen, ohne - wie es ansonsten üblich ist - gleich zu Beginn die Finanzdokumente in die Öffentlichkeit bringen zu müssen. Das bedeutet nicht, dass Twitter, das seine Geschäftszahlen bisher generell nicht publik gemacht hat, diese gar nicht veröffentlichen muss. Dieser Schritt erfolgt erst zu einem späteren Zeitpunkt und zwar drei Wochen vor den "Werbemaßnahmen" ("Road Show") des jeweiligen Unternehmens in Richtung interessierter Anleger.
Laut dem Wirtschaftsportal Bloomberg will Twitter aber nicht etwa an die Technologie-Börse Nasdaq, sondern an die New York Stock Exchange, besser bekannt als Wall Street. Mit dem Börsengang des Kurznachrichtendienstes ist bereits seit einer ganzen Weile gerechnet worden, allerdings dürfte das Unternehmen gezögert und entsprechende Pläne verschoben haben, nachdem Facebook im vergangenen Jahr bei seinem IPO (Initial Public Offering) mit zahlreichen Pannen zu kämpfen hatte.
Der Twitter-Börsengang wird von Marktbeobachtern allerdings mit weniger Skepsis gesehen, da das Unternehmen von Anfang an sehr tief im (lukrativen) Mobilgeschäft verwurzelt ist, das war seinerzeit bei Facebook nicht der Fall. Euphorie ist allerdings auch bei Twitter nicht angesagt, da man dort nach wie vor daran arbeitet, ein nachhaltiges Geschäftsmodell zu finden bzw. zu etablieren.
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