Amazon bestätigt drei neue Logistikzentren in Polen
Der Versandhändler Amazon hat bestätigt, dass man im nächsten Jahr bis August zwei neue Vertriebsstätten in Polen eröffnen wird, 2015 soll dann ein drittes Logistikzentrum folgen. Die Bekanntgabe erfolgt just zum Zeitpunkt einer Streikandrohung seitens Verdi.
Der US-Online-Händler Amazon hat heute bestätigt, dass man demnächst drei neue Logistikzentren mit jeweils 2000 Beschäftigten in Polen eröffnen werde, zwei davon sollen bis Mitte des nächsten Jahres fertig werden, eine dritte Versandzentrale soll dann im Jahr darauf folgen.
Damit bestätigt Amazon einen Bericht der polnischen Wirtschaftszeitung Puls Biznesu von Ende September, das Blatt hatte als erstes von den Plänen des Versandhausriesen berichtet und die Standorte Wrocław und Poznań im Westens Polens genannt. Die neuen Einrichtungen sollen jeweils 2000 Menschen beschäftigen, zur Spitzenabdeckung sollen es dann sogar bis zu 3000 Mitarbeiter sein.
Tim Collins, der für das Europa-Geschäft von Amazon zuständige Manager, dementierte allerdings, dass die neuen Einrichtungen in Polen auf Kosten der deutschen Standorte gehen werden. Laut Collins gebe es derzeit keine Pläne, deutsche Logistikzentren zu schließen, er verwies in diesem Zusammenhang auch auf ein neues Lager in Brieselang bei Berlin, dort würden in den kommenden drei Jahren mindestens 1000 (und in Spitzenzeiten sogar 2000) Stellen geschaffen.
Wie unter anderem Spiegel Online schreibt, sollen die neuen Lager in Polen anfangs vor allem den deutschen Markt bedienen. Das liegt aber auch an der Tatsache, dass der Online-Händler im Osten noch verhältnismäßig am Anfang steht und das Geschäft erst aufbauen muss.
Allerdings ist der Zeitpunkt der offiziellen Bestätigung wohl auch nicht ganz zufällig gewählt worden, denn erst gestern hatte die Gewerkschaft Verdi im Tarifstreit mit Amazon ganz offen mit einem Streik zum Vorweihnachtsgeschäft gedroht. Man kann die heutige Bekanntgabe Amazons also wohl auch als "Wink mit dem Zaunpfahl" interpretieren.
Siehe auch: Weihnachtsgeschäft - Verdi droht Amazon Streik an
Damit bestätigt Amazon einen Bericht der polnischen Wirtschaftszeitung Puls Biznesu von Ende September, das Blatt hatte als erstes von den Plänen des Versandhausriesen berichtet und die Standorte Wrocław und Poznań im Westens Polens genannt. Die neuen Einrichtungen sollen jeweils 2000 Menschen beschäftigen, zur Spitzenabdeckung sollen es dann sogar bis zu 3000 Mitarbeiter sein.
Tim Collins, der für das Europa-Geschäft von Amazon zuständige Manager, dementierte allerdings, dass die neuen Einrichtungen in Polen auf Kosten der deutschen Standorte gehen werden. Laut Collins gebe es derzeit keine Pläne, deutsche Logistikzentren zu schließen, er verwies in diesem Zusammenhang auch auf ein neues Lager in Brieselang bei Berlin, dort würden in den kommenden drei Jahren mindestens 1000 (und in Spitzenzeiten sogar 2000) Stellen geschaffen.
Wie unter anderem Spiegel Online schreibt, sollen die neuen Lager in Polen anfangs vor allem den deutschen Markt bedienen. Das liegt aber auch an der Tatsache, dass der Online-Händler im Osten noch verhältnismäßig am Anfang steht und das Geschäft erst aufbauen muss.
Allerdings ist der Zeitpunkt der offiziellen Bestätigung wohl auch nicht ganz zufällig gewählt worden, denn erst gestern hatte die Gewerkschaft Verdi im Tarifstreit mit Amazon ganz offen mit einem Streik zum Vorweihnachtsgeschäft gedroht. Man kann die heutige Bekanntgabe Amazons also wohl auch als "Wink mit dem Zaunpfahl" interpretieren.
Siehe auch: Weihnachtsgeschäft - Verdi droht Amazon Streik an
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