Amazon-Arbeiter streiken in der Vorweihnachtszeit
Für den Advent hat Verdi neue Streiks beim Versandriesen Amazon angekündigt. Solang die Tarifverhandlungen weiter so schleppend laufen, werde man auch im Dezember großangelegt streiken.
In Amazons deutschen Versandzentren läuft noch nicht alles so, wie sich das die Gewerkschaft Verdi vorstellt. Das US-Unternehmen will weiterhin nicht mit der Gewerkschaft über Tarifverträge verhandeln, auch einen eigenen Haus-Tarifvertrag lehnt man ab.
Die Streiks zu denen Verdi in diesem Jahr aufgerufen hatte, gingen alle durch die Presse und wirbelten einiges an Staub auf. Viel getan hat sich seither dennoch nicht. Amazon verharrt auf dem Gehaltsniveau für die Logistikbranche, Verdi fordert Anpassungen an Versand- und Einzelhandel.
Das neue Druckmittel der Gewerkschaft heißt jetzt: Streiken in der Vorweihnachtszeit. In Bad Hersfeld soll laut Verdi-Sprecher Heiner Reimann im Advent die Arbeit niedergelegt werden. Davon werde man nicht mehr abrücken, die Vorbereitungen laufen jetzt auf Hochtouren. "Ziel ist dabei natürlich, dass Weihnachtspakete liegen bleiben", so Reimann in einem Interview mit dem Focus. In der Belegschaft in Bad Hersfeld soll die Wut aufgrund des fehlenden Verhandlungswillens seitens Amazon sehr groß sein. Gleiches gilt auch für die Lust auf den Streik - die ist ebenso groß. Der Streik stehe deshalb schon 100-prozentig fest. Welche Zentren sich noch anschließen werden ist noch offen. Planungen laufen außer in Bad Hersfeld, dem größten deutschen Amazon-Versandzentrum, auch für Leipzig und Rheinberg.
Schon im Oktober hatte Verdi mit den Ketten gerasselt und Streiks in der Adventszeit angedroht.
Verdis Ziel heißt für die bundesweit etwa 9.000 Beschäftigten in den Versandzentren von Amazon einen Tarifvertrag auszuhandeln, der den Tarifen für Versand- und Einzelhandel entspricht. Außerdem kämpft man weiter für ein einheitliches Weihnachtsgeld. Aktuell gibt es die Gratifikation nur für Versandmitarbeiter und Gruppenleiter und das laut Verdi nicht in einer angemessenen Höhe. Dass Amazon überhaupt erstmals in diesem Jahr Weinachtsgeld zahlt, könne man aber trotzdem als einen ersten kleinen Teilerfolg verbuchen.
Die Streiks zu denen Verdi in diesem Jahr aufgerufen hatte, gingen alle durch die Presse und wirbelten einiges an Staub auf. Viel getan hat sich seither dennoch nicht. Amazon verharrt auf dem Gehaltsniveau für die Logistikbranche, Verdi fordert Anpassungen an Versand- und Einzelhandel.
Das neue Druckmittel der Gewerkschaft heißt jetzt: Streiken in der Vorweihnachtszeit. In Bad Hersfeld soll laut Verdi-Sprecher Heiner Reimann im Advent die Arbeit niedergelegt werden. Davon werde man nicht mehr abrücken, die Vorbereitungen laufen jetzt auf Hochtouren. "Ziel ist dabei natürlich, dass Weihnachtspakete liegen bleiben", so Reimann in einem Interview mit dem Focus. In der Belegschaft in Bad Hersfeld soll die Wut aufgrund des fehlenden Verhandlungswillens seitens Amazon sehr groß sein. Gleiches gilt auch für die Lust auf den Streik - die ist ebenso groß. Der Streik stehe deshalb schon 100-prozentig fest. Welche Zentren sich noch anschließen werden ist noch offen. Planungen laufen außer in Bad Hersfeld, dem größten deutschen Amazon-Versandzentrum, auch für Leipzig und Rheinberg.
Schon im Oktober hatte Verdi mit den Ketten gerasselt und Streiks in der Adventszeit angedroht.
Verdis Ziel heißt für die bundesweit etwa 9.000 Beschäftigten in den Versandzentren von Amazon einen Tarifvertrag auszuhandeln, der den Tarifen für Versand- und Einzelhandel entspricht. Außerdem kämpft man weiter für ein einheitliches Weihnachtsgeld. Aktuell gibt es die Gratifikation nur für Versandmitarbeiter und Gruppenleiter und das laut Verdi nicht in einer angemessenen Höhe. Dass Amazon überhaupt erstmals in diesem Jahr Weinachtsgeld zahlt, könne man aber trotzdem als einen ersten kleinen Teilerfolg verbuchen.
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Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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