PCFritz.de: 100.000 Windows-DVDs beschlagnahmt
Die Staatsanwaltschaft Halle und die Zollfahndung haben im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens gegen den Online-Händler PC Fritz gestern mit zahlreichen Beamten Objekte in Halle und Berlin durchsucht. Dabei wurden mehr als 100.000 Datenträger beschlagnahmt, bei denen der Verdacht besteht, dass es sich um Raubkopien handelt.
Die Durchsuchungen gehen auf ein Ermittlungsverfahren gegen die PCFritz.de Onlinestore GmbH zurück, dem eine Anzeige von Microsoft zugrunde liegt. Angeblich steht PC Fritz unter dem Verdacht, im großen Stil Raubkopien des Microsoft-Betriebssystems Windows 7 als Originale ausgegeben und über seinen Online-Store verkauft zu haben. Microsoft soll dadurch ein Schaden in Höhe eines siebenstelligen Betrags entstanden sein.
Ermittler beschlagnahmen Datenträger bei PCFritz.de
Der Softwarekonzern teilte mit, dass die Ermittler insgesamt 18 verschiedene Objekte durchsuchten und ingesamt über 100.000 verdächtige Datenträger mit Microsoft-Software sichergestellt wurden. Insgesamt waren rund 100 Beamte im Einsatz. Microsoft hatte zuvor von Kunden verdächtige Datenträger zugeschickt bekommen und diese als Raubkopien identifiziert.
Die betroffenen Medien sind Sicherungskopien nachempfunden, die der PC-Hersteller Dell seinen ab Werk mit Windows 7 ausgelieferten Systemen beilegte. Die DVDs sind normalerweise zur Reinstallation des Betriebssystems gedacht. Die Microsoft vorliegenden illegalen Kopien wurden von PC Fritz mit einer eigenen Verpackung und einem ebenfalls gefälschten Echtheitszertifikat versehen. Der Verkauf erfolgte dann deutlich unter den marktüblichen Preisen. Unklar ist bisher, woher die gefälschten Medien stammen.
Die Hallenser Firma PC Fritz war erst im Winter 2012/2013 mit aggressivem Marketing und günstigen Preisen in den Markt gestartet und hatte angeblich schnell einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht. Unter anderem wurde mit Bustouren und Straßenparties auf das Unternehmen aufmerksam gemacht. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Vertriebs von illegalen Kopien laufen schon seit Monaten.
Zuletzt hatten die Ermittler hunderte Postsendungen beschlagnahmt, die an Kunden von PC Fritz verschickt wurden. Die darin enthaltenen Medien werden nun ebenfalls geprüft. PC Fritz selbst hat sich zu dem Verfahren bisher noch nicht geäußert. Auf der Facebook-Seite und im Online-Shop der Firma heißt es lediglich, dass man aufgrund von "technischen Problemen" derzeit nicht telefonisch zu erreichen sei.
Ermittler beschlagnahmen Datenträger bei PCFritz.de
Der Softwarekonzern teilte mit, dass die Ermittler insgesamt 18 verschiedene Objekte durchsuchten und ingesamt über 100.000 verdächtige Datenträger mit Microsoft-Software sichergestellt wurden. Insgesamt waren rund 100 Beamte im Einsatz. Microsoft hatte zuvor von Kunden verdächtige Datenträger zugeschickt bekommen und diese als Raubkopien identifiziert.
Die betroffenen Medien sind Sicherungskopien nachempfunden, die der PC-Hersteller Dell seinen ab Werk mit Windows 7 ausgelieferten Systemen beilegte. Die DVDs sind normalerweise zur Reinstallation des Betriebssystems gedacht. Die Microsoft vorliegenden illegalen Kopien wurden von PC Fritz mit einer eigenen Verpackung und einem ebenfalls gefälschten Echtheitszertifikat versehen. Der Verkauf erfolgte dann deutlich unter den marktüblichen Preisen. Unklar ist bisher, woher die gefälschten Medien stammen.
Die Hallenser Firma PC Fritz war erst im Winter 2012/2013 mit aggressivem Marketing und günstigen Preisen in den Markt gestartet und hatte angeblich schnell einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht. Unter anderem wurde mit Bustouren und Straßenparties auf das Unternehmen aufmerksam gemacht. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Vertriebs von illegalen Kopien laufen schon seit Monaten.
Zuletzt hatten die Ermittler hunderte Postsendungen beschlagnahmt, die an Kunden von PC Fritz verschickt wurden. Die darin enthaltenen Medien werden nun ebenfalls geprüft. PC Fritz selbst hat sich zu dem Verfahren bisher noch nicht geäußert. Auf der Facebook-Seite und im Online-Shop der Firma heißt es lediglich, dass man aufgrund von "technischen Problemen" derzeit nicht telefonisch zu erreichen sei.
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