Mark Zuckerberg: Facebook wollte nie "cool" sein
Facebook-Chef Mark Zuckerberg ist überzeugt davon, dass das von ihm gegründete soziale Netzwerk kein MySpace-Schicksal droht, da Facebook nie vorhatte, "cool" zu sein und den "Coolness-Faktor" deshalb auch nicht verlieren könne.
Wie The Atlantic berichtet, sprach der Facebook-Chef jüngst im Journalismus-Museum "Newseum" in Washington DC über zahlreiche aktuelle Themen, darunter die Aussichten und Ziele von Facebook, aber auch die aktuelle NSA-Schnüffelaffäre.
Anfangs wurde Zuckerberg gefragt, ob er nicht auch die Befürchtung habe, dass Facebook das Schicksal von MySpace erleiden könnte, nämlich irgendwann einmal den "Coolness-Faktor" und damit in weiterer Folge an Popularität zu verlieren.
Das verneinte der Chef des sozialen Netzwerks und meinte, dass Facebook gar nie cool sein wollte. "Die Leute glauben immer, dass wir versuchen cool zu sein. Das war aber nie mein Ziel - ich selbst bin ja die am wenigsten coole Person, die es gibt", so Zuckerberg. Stattdessen meinte er, dass Facebook ein für die Menschen grundlegendes Alltagswerkzeug sein soll, wie es beispielsweise Telefonie-Unternehmen oder Stromanbieter sind.
Mark Zuckerberg ist zwar ein überaus gefragter Interview-Partner, der eigentliche Grund für seinen Besuch in der US-Hauptstadt war, dass er dort für eine Reform der Einwanderungsgesetze wirbt. The Atlantic schreibt, dass diese Initiative zwar wahrscheinlich wird, der Facebook-Chef aber nach wie vor optimistisch sei.
Natürlich wurde Mark Zuckerberg erneut auf die NSA-Schnüffelei angesprochen. Konkret wurde er gefragt, warum die Klage mehrere IT-Firmen gegen die US-Regierung, der sich Facebook vor kurzem angeschlossen hat, erst Monate nach der Enthüllung von PRISM und Co. ins Rollen gekommen ist.
Dazu sagte Zuckerberg, dass das viel mit der schlechten Informationspolitik der Regierung zu tun habe: "Einige der getätigten Aussagen dazu waren alles andere als hilfreich", darunter jene, dass man ja nur Nicht-Amerikaner ausspioniere. Bereits vor einer Woche sagte er, dass es die US-Regierung "vermasselt" hätte, da solche Aussagen für globale Unternehmen wie Facebook alles andere als hilfreich seien.
Mit der Klage, bei der mehrere Unternehmen fordern, Details zu den NSA-Anfragen veröffentlichen zu dürfen, will man "mehr Transparenz und Kommunikation" erreichen. Das habe die US-Regierung nämlich vermissen lassen, so Zuckerberg.
Anfangs wurde Zuckerberg gefragt, ob er nicht auch die Befürchtung habe, dass Facebook das Schicksal von MySpace erleiden könnte, nämlich irgendwann einmal den "Coolness-Faktor" und damit in weiterer Folge an Popularität zu verlieren.
Das verneinte der Chef des sozialen Netzwerks und meinte, dass Facebook gar nie cool sein wollte. "Die Leute glauben immer, dass wir versuchen cool zu sein. Das war aber nie mein Ziel - ich selbst bin ja die am wenigsten coole Person, die es gibt", so Zuckerberg. Stattdessen meinte er, dass Facebook ein für die Menschen grundlegendes Alltagswerkzeug sein soll, wie es beispielsweise Telefonie-Unternehmen oder Stromanbieter sind.
Mark Zuckerberg ist zwar ein überaus gefragter Interview-Partner, der eigentliche Grund für seinen Besuch in der US-Hauptstadt war, dass er dort für eine Reform der Einwanderungsgesetze wirbt. The Atlantic schreibt, dass diese Initiative zwar wahrscheinlich wird, der Facebook-Chef aber nach wie vor optimistisch sei.
Natürlich wurde Mark Zuckerberg erneut auf die NSA-Schnüffelei angesprochen. Konkret wurde er gefragt, warum die Klage mehrere IT-Firmen gegen die US-Regierung, der sich Facebook vor kurzem angeschlossen hat, erst Monate nach der Enthüllung von PRISM und Co. ins Rollen gekommen ist.
Dazu sagte Zuckerberg, dass das viel mit der schlechten Informationspolitik der Regierung zu tun habe: "Einige der getätigten Aussagen dazu waren alles andere als hilfreich", darunter jene, dass man ja nur Nicht-Amerikaner ausspioniere. Bereits vor einer Woche sagte er, dass es die US-Regierung "vermasselt" hätte, da solche Aussagen für globale Unternehmen wie Facebook alles andere als hilfreich seien.
Mit der Klage, bei der mehrere Unternehmen fordern, Details zu den NSA-Anfragen veröffentlichen zu dürfen, will man "mehr Transparenz und Kommunikation" erreichen. Das habe die US-Regierung nämlich vermissen lassen, so Zuckerberg.
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