Zuckerberg zur NSA: "Die Regierung hat es versaut"
Von Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat in einem Interview harte Worte in Richtung der US-Regierung gegeben: Zuckerberg sagte, dass die NSA-Affäre gezeigt hätte, dass die Verantwortlichen nicht mehr die Balance wahren können.
Die Dokumente, die der Whistleblower Edward Snowden diesen Sommer veröffentlicht hat, sind nach wie vor eines der Gesprächsthemen schlechthin. Die PRISM-Enthüllungen haben auch IT-Unternehmen, darunter auch Facebook, in ein überaus schlechtes Licht gerückt. Die betroffenen Konzerne scheinen allerdings selbst überrascht vom Ausmaß der NSA-Schnüffelei zu sein.
Auf der in der Nacht auf heute stattgefundenen Disrupt-Konferenz, die das bekannte Blog TechCrunch veranstaltet, sagte der Facebook-CEO, dass es die US-Regierung "vermasselt" hätte ("they blew it") und das auf gleich mehrfache Weise.
"Es ist die Aufgabe unserer Regierung, uns alle, unsere Freiheiten sowie die Wirtschaft und die Unternehmen zu beschützen", so Zuckerberg. "Ihr ist es allerdings nicht gelungen, die Balance dabei zu bewahren. Auch hat sie es nicht geschafft, diese Balance zu kommunizieren und mitzuteilen, was sie eigentlich tut und will."
Falschen Patriotismus ließ Zuckerberg nicht gelten und übte auch Kritik an den Aussagen, dass man US-Bürger nicht ausspähe: "Na, wunderbar. Das ist für Unternehmen, die Menschen auf der ganzen Welt bedienen, wirklich hilfreich", so Zuckerberg sarkastisch.
Der Facebook-Chef betonte in weiterer Folge, dass man nach wie vor versuche, die Verantwortlichen bei der National Security Agency (NSA) zur Herausgabe der Details zu deren "Durchsuchungs-"Anfragen zu bewegen, man will Klarheit über das Ausmaß der staatlichen Schnüffelei haben. Bisher ist das allerdings erfolglos, Mark Zuckerberg sagte, dass er deshalb auch ziemlich frustriert sei.
Der Facebook-Chef sprach natürlich auch über zahlreiche andere Themen, darunter über sein Projekt Internet.org sowie die Art, wie das Produkt Facebook weiterentwickelt wird. Das rund halbstündige Interview ist übrigens auch als Video auf TechCrunch zu sehen.
Auf der in der Nacht auf heute stattgefundenen Disrupt-Konferenz, die das bekannte Blog TechCrunch veranstaltet, sagte der Facebook-CEO, dass es die US-Regierung "vermasselt" hätte ("they blew it") und das auf gleich mehrfache Weise.
"Es ist die Aufgabe unserer Regierung, uns alle, unsere Freiheiten sowie die Wirtschaft und die Unternehmen zu beschützen", so Zuckerberg. "Ihr ist es allerdings nicht gelungen, die Balance dabei zu bewahren. Auch hat sie es nicht geschafft, diese Balance zu kommunizieren und mitzuteilen, was sie eigentlich tut und will."
Falschen Patriotismus ließ Zuckerberg nicht gelten und übte auch Kritik an den Aussagen, dass man US-Bürger nicht ausspähe: "Na, wunderbar. Das ist für Unternehmen, die Menschen auf der ganzen Welt bedienen, wirklich hilfreich", so Zuckerberg sarkastisch.
Der Facebook-Chef betonte in weiterer Folge, dass man nach wie vor versuche, die Verantwortlichen bei der National Security Agency (NSA) zur Herausgabe der Details zu deren "Durchsuchungs-"Anfragen zu bewegen, man will Klarheit über das Ausmaß der staatlichen Schnüffelei haben. Bisher ist das allerdings erfolglos, Mark Zuckerberg sagte, dass er deshalb auch ziemlich frustriert sei.
Der Facebook-Chef sprach natürlich auch über zahlreiche andere Themen, darunter über sein Projekt Internet.org sowie die Art, wie das Produkt Facebook weiterentwickelt wird. Das rund halbstündige Interview ist übrigens auch als Video auf TechCrunch zu sehen.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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