Microsoft will Akustikkoppler in Smartphones bauen
Forscher beim Software-Konzern Microsoft sind auf die Idee gekommen, ein aktuelles Problem schlicht mit alter Technologie zu lösen und wollen die akustische Datenübertragung wieder in Mobiltelefone integrieren.
Jedem, der noch die analogen Telefonnetze für den Zugang zum Internet nutzte, dürften die Geräusche von Modems ein Begriff sein, in denen einst Daten kodiert wurden. Oder auch das Rauschen, das zu hören war, wenn man versehentlich eine Daten-Kassette in das Tape-Deck steckte oder auch Programmcode zum Aufnehmen über das Radio verbreitet wurde.
Dieses Grundprinzip wollen Microsoft-Forscher nun als Übergangs-Technologie einsetzen, um auch Mobiltelefone ohne integrierte NFC-Technologie in Systeme einzubinden, die mit dem Kurzstreckenfunk arbeiten. Sie haben dafür eine Methode entwickelt, mit der dies möglich ist, ohne die Anschaffung zusätzlicher Hardware notwendig zu machen.
Wie aus einem entsprechenden Paper von Microsoft Research India hervorgeht, erreicht man dabei zwar längst nicht die Übertragungsraten von bis zu 424 Kilobit pro Sekunde, die mit NFC möglich sind. Doch die 2,4 Kilobit pro Sekunde, die man mit dem Audiosignal übertragen kann, würden nach Auffassung der Entwickler für die meisten Anwendungen in dem Bereich völlig genügen.
Auf Mobiltelefonen als auch bei den NFC-Terminals wäre in den meisten Fällen lediglich ein Software-Update notwendig, um die Übertragungsform als Alternative zu integrieren. Dadurch könnte die Zahl der Systeme, die NFC-Anwendungen abdecken, sehr schnell deutlich gesteigert werden.
Und noch einen Vorteil machen die Forscher in ihrer Entwicklung aus: Es ist sicherer als die eigentliche NFC-Übertragung. Denn der Kurzstreckenfunk lässt sich durchaus auf Entfernungen von bis zu einem Meter mitschneiden, wenn die passende Antenne vorhanden ist. In ihr Akustiksystem integrierten die Microsoft-Forscher aber einen Algorithmus, der dafür sorgt, dass das Sound-Signal wirklich nur über einige Zentimeter von der Gegenstation empfangen und dann von einem leicht zeitversetzt ausgestrahlten Störgeräusch eliminiert wird.
Dieses Grundprinzip wollen Microsoft-Forscher nun als Übergangs-Technologie einsetzen, um auch Mobiltelefone ohne integrierte NFC-Technologie in Systeme einzubinden, die mit dem Kurzstreckenfunk arbeiten. Sie haben dafür eine Methode entwickelt, mit der dies möglich ist, ohne die Anschaffung zusätzlicher Hardware notwendig zu machen.
Wie aus einem entsprechenden Paper von Microsoft Research India hervorgeht, erreicht man dabei zwar längst nicht die Übertragungsraten von bis zu 424 Kilobit pro Sekunde, die mit NFC möglich sind. Doch die 2,4 Kilobit pro Sekunde, die man mit dem Audiosignal übertragen kann, würden nach Auffassung der Entwickler für die meisten Anwendungen in dem Bereich völlig genügen.
Auf Mobiltelefonen als auch bei den NFC-Terminals wäre in den meisten Fällen lediglich ein Software-Update notwendig, um die Übertragungsform als Alternative zu integrieren. Dadurch könnte die Zahl der Systeme, die NFC-Anwendungen abdecken, sehr schnell deutlich gesteigert werden.
Und noch einen Vorteil machen die Forscher in ihrer Entwicklung aus: Es ist sicherer als die eigentliche NFC-Übertragung. Denn der Kurzstreckenfunk lässt sich durchaus auf Entfernungen von bis zu einem Meter mitschneiden, wenn die passende Antenne vorhanden ist. In ihr Akustiksystem integrierten die Microsoft-Forscher aber einen Algorithmus, der dafür sorgt, dass das Sound-Signal wirklich nur über einige Zentimeter von der Gegenstation empfangen und dann von einem leicht zeitversetzt ausgestrahlten Störgeräusch eliminiert wird.
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Christian Kahle
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