Moto X soll unter Missstimmung entstanden sein
Motorola und Google haben gestern Abend das Moto X vorgestellt, die Meinungen darüber sind aber geteilt. Offenbar war das auch innerhalb von Google so, da es heißt, dass es böses Blut zwischen dem Suchmaschinenriesen und seiner Tochter gegeben haben soll.
Wie The Verge unter Berufung auf einen Bericht des Wall Street Journal (WSJ) schreibt, haben Google und Motorola stets beteuert, dass das Suchmaschinenunternehmen seine neue Tochter Motorola Mobility wie jeden anderen Android-Partner behandeln werde. Laut WSJ ist das aber eher eine Untertreibung, da Google Motorola bei der Entwicklung des Moto X strenger behandelt haben soll als Samsung, LG, Sony und Co.
So werde das Moto X nicht mit der aktuellsten Version des Betriebssystems ausgeliefert, einer der Gründe dafür sollen die erwähnten Spannungen gewesen sein. So sagte ein ehemaliger Motorola-Mitarbeiter: "Es war nicht so als wären wir (und die Dritthersteller) gleichermaßen benachteiligt gewesen. Wir waren mehr benachteiligt."
Im Mittelpunkt der angeblichen Benachteiligung soll der ehemalige Android-Chef Andy Rubin stehen: Dieser soll sich massiv gegen eine besonders enge Bindung an Motorola ausgesprochen haben. Außerdem soll es bei Motorola Bedenken gegeben haben, dass man womöglich nicht in der Lage sein werde, das Gerät mit vorinstalliertem Chrome-Browser auszuliefern.
Insgesamt soll eine "eisige Stimmung" zwischen beiden Lagern geherrscht haben, laut Informationen der bekannten Wirtschaftszeitung hätten Mitglieder des Android-Teams E-Mails und Anrufe von Motorola teilweise schlichtweg ignoriert. Erst mit der Bestellung von Sundar Pichai als Android-Chef habe sich die Lage etwas entspannt, heißt es.
Motorola-CEO Dennis Woodside bestritt die Vorwürfe eines "Zusammenpralls von Kulturen" und sagte: "Ich glaube nicht, dass es irgendwelche Probleme gegeben hat."
Siehe auch: Moto X vorgestellt, Europa wird vorerst nicht bedient
So werde das Moto X nicht mit der aktuellsten Version des Betriebssystems ausgeliefert, einer der Gründe dafür sollen die erwähnten Spannungen gewesen sein. So sagte ein ehemaliger Motorola-Mitarbeiter: "Es war nicht so als wären wir (und die Dritthersteller) gleichermaßen benachteiligt gewesen. Wir waren mehr benachteiligt."
Im Mittelpunkt der angeblichen Benachteiligung soll der ehemalige Android-Chef Andy Rubin stehen: Dieser soll sich massiv gegen eine besonders enge Bindung an Motorola ausgesprochen haben. Außerdem soll es bei Motorola Bedenken gegeben haben, dass man womöglich nicht in der Lage sein werde, das Gerät mit vorinstalliertem Chrome-Browser auszuliefern.
Insgesamt soll eine "eisige Stimmung" zwischen beiden Lagern geherrscht haben, laut Informationen der bekannten Wirtschaftszeitung hätten Mitglieder des Android-Teams E-Mails und Anrufe von Motorola teilweise schlichtweg ignoriert. Erst mit der Bestellung von Sundar Pichai als Android-Chef habe sich die Lage etwas entspannt, heißt es.
Motorola-CEO Dennis Woodside bestritt die Vorwürfe eines "Zusammenpralls von Kulturen" und sagte: "Ich glaube nicht, dass es irgendwelche Probleme gegeben hat."
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