Stuttgarter Uni schießt ihren Flying Laptop ins All
Unter dem Namen "Flying Laptop" wurde an der Universität Stuttgart eine neue Kleinsatelliten-Plattform entwickelt, die im kommenden Jahr erstmals ins All starten soll.
Dafür wurde am Institut für Raumfahrtsysteme mit der baden-württembergischen Raumfahrtindustrie zusammengearbeitet. Der Kleinsatellit ist unter anderem mit drei Kamerasystemen ausgestattet und soll Schifffahrtsbewegungen und Vegetationsmessungen erfassen sowie verschiedene Technologien unter den Bedingungen des Weltraums erproben.
Flying Laptop
Der Kern des Satelliten ist ein neuer Rechner, der zu den schnellsten aktuell verfügbaren Satelliten-Computern gehört. Dieser sei dabei aber erheblich kompakter und daher geeignet für kleine Technologiesatelliten, zum Beispiel bei der Europäischen Weltraumbehörde ESA oder dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und insbesondere auch für die weiteren Satelliten im Stuttgarter Kleinsatellitenprogramm.
Entgegen den Rechnern vieler universitärer Kleinstsatelliten basiert das neue Raumfahrtzeug auf strahlungsresistenten Chips und soll so eine entsprechend längere Lebensdauer im Orbit gewährleisten. Die Entwicklung und Fertigung des Kleinsatelliten Flying Laptop nach Industriestandard wurden vorwiegend aus Mitteln der Universität und des Landes Baden-Württemberg sowie Beistellungen durch verschiedene Partner realisiert.
Für den Start des Systems als so genannter Piggy-Back-Satellit, mit denen freie Kapazitäten der Trägerraketen beim Launch größerer Nutzlasten aufgefüllt werden, hat das DLR-Raumfahrtmanagement eine Unterstützung von 800.000 Euro zugesagt. Die Raumfahrtagenturen nehmen immer wieder kleinere Satelliten mit in den Orbit, um damit die universitäre Ausbildung zu unterstützen. Dabei reicht die Spanne von komplett passiven Mini-Einheiten, die beispielsweise mit ihren Spiegeln nur Laser reflektieren sollen, bis hin zu kleineren vollwertigen Forschungsstationen, wie sie der Flying Laptop darstellen.
Flying Laptop
Der Kern des Satelliten ist ein neuer Rechner, der zu den schnellsten aktuell verfügbaren Satelliten-Computern gehört. Dieser sei dabei aber erheblich kompakter und daher geeignet für kleine Technologiesatelliten, zum Beispiel bei der Europäischen Weltraumbehörde ESA oder dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und insbesondere auch für die weiteren Satelliten im Stuttgarter Kleinsatellitenprogramm.
Entgegen den Rechnern vieler universitärer Kleinstsatelliten basiert das neue Raumfahrtzeug auf strahlungsresistenten Chips und soll so eine entsprechend längere Lebensdauer im Orbit gewährleisten. Die Entwicklung und Fertigung des Kleinsatelliten Flying Laptop nach Industriestandard wurden vorwiegend aus Mitteln der Universität und des Landes Baden-Württemberg sowie Beistellungen durch verschiedene Partner realisiert.
Für den Start des Systems als so genannter Piggy-Back-Satellit, mit denen freie Kapazitäten der Trägerraketen beim Launch größerer Nutzlasten aufgefüllt werden, hat das DLR-Raumfahrtmanagement eine Unterstützung von 800.000 Euro zugesagt. Die Raumfahrtagenturen nehmen immer wieder kleinere Satelliten mit in den Orbit, um damit die universitäre Ausbildung zu unterstützen. Dabei reicht die Spanne von komplett passiven Mini-Einheiten, die beispielsweise mit ihren Spiegeln nur Laser reflektieren sollen, bis hin zu kleineren vollwertigen Forschungsstationen, wie sie der Flying Laptop darstellen.
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Christian Kahle
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