US-Angebot: Satelliten mieten ab 125 Dollar
Wer wollte nicht immer schon einmal das All auf eigene Faust erforschen? Das US-Startup NanoSatisfi bietet jetzt die Möglichkeit, einen Kleinsatelliten tageweise zu mieten und so eigene Experimente durchzuführen.
Anfang August startet das Projekt im Weltraum, auf der Homepage des Ardusat getauften Satelliten tickt der Countdown. Ausgerüstet ist Ardusat mit Kameras und diversen Messgeräten, darunter auch Spektrometer, Infrarot-Thermometer und Geigerzähler. Gewonnene Daten werden auf einem Ultra-High Frequency (UHF)-Band zur Erde gefunkt.
In den Weltraum kommt Ardusat per Frachtgut an die Internationale Raumstation. Von dort ausgesetzt, zieht der Toaster-große Kasten (10 mal 10 mal 11,4 Zentimeter, 1,3 Kilogramm Gewicht) seine eigenen Bahnen, erklärt NanoSatisfi unter den FAQs zu Ardusat. Hier ein optischer Eindruck zum Innenleben und Kamerafähigkeiten von Ardusat:
Entwickler sind ausdrücklich aufgerufen, eigene Apps für den Minisatelliten zu entwickeln. Damit der Bordcomputer nicht gehackt wird, müssen diese aber einen Prüfprozess durchlaufen. Satellitenzeit mieten kann wirklich jedermann. NanoSatisfi sieht neben Einzelpersonen Schulen und Forscherteams als eine natürliche Zielgruppe.
Sonderlich teuer ist das Angebot dabei nicht. Buchen lässt sich Ardusat hier zu Preisen ab 125 Dollar für drei Tage. Eine Woche soll 250 Dollar kosten, 14 Tage werden mit 450 Dollar veranschlagt. Im Gespräch mit The Verge gibt Weltraum-Experte Brian Weeden aber zu bedenken, dass Ardusat nicht wie seine großen Vorbilder über jede Menge Kontrollsysteme und Backups für wichtige Funktionen verfügt. Bisher soll das gesamte Projekt, das bei der Kickstarter begann, mit weniger als zwei Millionen Dollar ausgekommen sein. Es bleibt also spannend, ob Low-Budget-Lösungen für Weltraumforscher künftig eine Alternative zu staatlich finanzierten Projekten bieten.
In den Weltraum kommt Ardusat per Frachtgut an die Internationale Raumstation. Von dort ausgesetzt, zieht der Toaster-große Kasten (10 mal 10 mal 11,4 Zentimeter, 1,3 Kilogramm Gewicht) seine eigenen Bahnen, erklärt NanoSatisfi unter den FAQs zu Ardusat. Hier ein optischer Eindruck zum Innenleben und Kamerafähigkeiten von Ardusat:
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