Seagate muss kräftigen Absatz-Rückgang hinnehmen
Der Festplattenhersteller Seagate verzeichnet weiterhin herbe Rückschläge durch den krisengeschüttelten PC-Markt, kann sich dabei aber zumindest etwas besser behaupten, als gemeinhin erwartet wurde.
Der Absatz von klassischen Desktop-PCs und Notebooks ist im letzten Quartal weltweit um über 10 Prozent im Jahresvergleich zurückgegangen. Hinzu kommt, dass bei den Verbrauchern zunehmend Notebooks mit integrierten SSDs hoch im Kurs stehen. Das führte nun dazu, dass Seagate in den vergangenen drei Monaten immerhin 18 Prozent weniger Festplatten los wurde als noch vor einem Jahr.
Nach 65,9 Millionen Speichermedien wurden nun nur noch 53,9 Millionen Stück ausgeliefert. Dadurch sackte der Umsatz letztlich von 4,5 Milliarden auf 3,43 Milliarden Dollar zusammen. Im Vorfeld war von den Analysten gar ein Rückgang der Einnahmen auf 4,42 Milliarden Dollar erwartet worden.
Einen noch deutlicheren Rückgang verzeichnete Seagate beim Gewinn. Nach 1,01 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr konnten hier nun netto noch 348 Millionen Dollar verbucht werden. Vor Sonderposten erzielte man hier mit 1,20 Dollar pro Aktie auch einen um einen Cent besseren Wert als prognostiziert.
Neben dem sinkenden Absatz gibt es aber noch einen zweiten Grund für den Gewinnrückgang. Vor einem Jahr waren die Preise für Festplatten noch deutlich höher. Diese waren aufgrund einer Flutkatastrophe in Thailand, wo ein großer Teil der weltweiten Festplatten-Produktion angesiedelt ist, und einer darauf folgenden Verknappung am Markt deutlich gestiegen. Allerdings war Seagate nur in geringem Ausmaß von den Problemen betroffen und konnte die Krise nutzen, um Rekordergebnisse einzufahren.
In der kommenden Zeit werden Seagate und Western Digital, die sich den Festplattenmarkt inzwischen fast komplett untereinander aufteilen, mit weiteren Herausforderungen zu kämpfen haben, wofür das schwache PC-Geschäft und der Trend hin zu SSDs verantwortlich ist. Beide Unternehmen versuchen daher, ihre Abhängigkeit vom Festplattenmarkt zu reduzieren und auch andere Speichermedien in ihre Produktpaletten aufzunehmen.
Nach 65,9 Millionen Speichermedien wurden nun nur noch 53,9 Millionen Stück ausgeliefert. Dadurch sackte der Umsatz letztlich von 4,5 Milliarden auf 3,43 Milliarden Dollar zusammen. Im Vorfeld war von den Analysten gar ein Rückgang der Einnahmen auf 4,42 Milliarden Dollar erwartet worden.
Einen noch deutlicheren Rückgang verzeichnete Seagate beim Gewinn. Nach 1,01 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr konnten hier nun netto noch 348 Millionen Dollar verbucht werden. Vor Sonderposten erzielte man hier mit 1,20 Dollar pro Aktie auch einen um einen Cent besseren Wert als prognostiziert.
Neben dem sinkenden Absatz gibt es aber noch einen zweiten Grund für den Gewinnrückgang. Vor einem Jahr waren die Preise für Festplatten noch deutlich höher. Diese waren aufgrund einer Flutkatastrophe in Thailand, wo ein großer Teil der weltweiten Festplatten-Produktion angesiedelt ist, und einer darauf folgenden Verknappung am Markt deutlich gestiegen. Allerdings war Seagate nur in geringem Ausmaß von den Problemen betroffen und konnte die Krise nutzen, um Rekordergebnisse einzufahren.
In der kommenden Zeit werden Seagate und Western Digital, die sich den Festplattenmarkt inzwischen fast komplett untereinander aufteilen, mit weiteren Herausforderungen zu kämpfen haben, wofür das schwache PC-Geschäft und der Trend hin zu SSDs verantwortlich ist. Beide Unternehmen versuchen daher, ihre Abhängigkeit vom Festplattenmarkt zu reduzieren und auch andere Speichermedien in ihre Produktpaletten aufzunehmen.
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Christian Kahle
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