Microsoft mit Details zu SkyDrive unter Windows 8.1
Mit dem bevorstehenden Update seines aktuellen Betriebssystems Windows 8 will Microsoft auch seine Cloud-Lösung SkyDrive verbessern. Ein besonderer Clou sollen Platzhalter für Cloud-Daten werden, um lokalen Speicherplatz und Bandbreite zu sparen.
Im Firmenblog erläutert SkyDrive-Managerin Mona Akmal die Neuerungen an Beispielen: Demnach werden von SkyDrive-Dateien nur noch Basis-Informationen wie Thumbnails auf dem lokalen Speichermedium abgelegt. So könne man seine Dateien wie gewohnt verwalten. Ein kompletter Download finde aber nur statt, wenn Dateien tatsächlich im Detail bearbeitet werden sollen.
Ein Foto-Verzeichnis, was in Wirklichkeit 5,6 Gigabyte Volumen bei SkyDrive belege, schrumpfe so unter Windows 8.1 auf dem lokalen Gerät zu 185 Megabyte. Ein schnelles Sichten des Materials sei trotzdem möglich, da größere Thumbnails vorgeladen werden. Laut Akmal lassen sich durch den neuen Ansatz bis zu 95 Prozent Speicherplatz sparen, die bislang durch Daten-Doppelung auf dem eigenen PC oder Tablet belegt wurden.
Deutliche Verbesserungen soll es auch für den Offline-Modus bei SkyDrive geben. Es werde künftig im Hintergrund besser synchronisiert, nötige Schritte würden später fortgeführt, wenn die Internet-Verbindung einmal ausfalle. Es soll zudem intuitiver und einfacher zu bestimmen sein, welche Dateien auch für die Offline-Bearbeitung auf dem lokalen Gerät vorgehalten werden. Microsoft hat bereits Screenshots zum SkyDrive-Update geliefert:
Weitere Verbesserungen sollen das Zusammenspiel von Apps mit SkyDrive und Suchfunktionen betreffen. Soweit technisch möglich, werden dem Blogeintrag zufolge alle neuen Features nicht nur per Desktop-PC und Tablet, sondern auch über Windows Phone und das Webinterface skydrive.com verfügbar sein.
Einige der Informationen waren schon im Zusammenhang mit der Preview von Windows 8.1 bekannt geworden. Für Microsoft ist der Clouddienst eine der Baustellen, wo die früher erfolgsgewöhnten Redmonder erst spät die Konkurrenz mit anderen Anbietern aufgenommen haben.
Eine Frage aber lässt auch Akmal offen: Wie garantiert SkyDrive künftig die Vertraulichkeit von Daten in der Cloud? Google will etwa die Privatsphäre in der Cloud wohl durch Verschlüsselung garantieren und testet entsprechende Lösungen. Kim Dotcoms Mega geht einen ähnlichen Weg, sogar noch radikaler. Amazon bewirbt Verschlüsselungstechniken für die Cloud offensiv. Denn angesichts von umfassenden Spähprogrammen wie Prism haben immer mehr Internet-Nutzer ein ungutes Gefühl dabei, ihre Daten den amerikanischen IT-Riesen zu überlassen und auf fremden Servern abzulegen.
Ein Foto-Verzeichnis, was in Wirklichkeit 5,6 Gigabyte Volumen bei SkyDrive belege, schrumpfe so unter Windows 8.1 auf dem lokalen Gerät zu 185 Megabyte. Ein schnelles Sichten des Materials sei trotzdem möglich, da größere Thumbnails vorgeladen werden. Laut Akmal lassen sich durch den neuen Ansatz bis zu 95 Prozent Speicherplatz sparen, die bislang durch Daten-Doppelung auf dem eigenen PC oder Tablet belegt wurden.
Deutliche Verbesserungen soll es auch für den Offline-Modus bei SkyDrive geben. Es werde künftig im Hintergrund besser synchronisiert, nötige Schritte würden später fortgeführt, wenn die Internet-Verbindung einmal ausfalle. Es soll zudem intuitiver und einfacher zu bestimmen sein, welche Dateien auch für die Offline-Bearbeitung auf dem lokalen Gerät vorgehalten werden. Microsoft hat bereits Screenshots zum SkyDrive-Update geliefert:
Weitere Verbesserungen sollen das Zusammenspiel von Apps mit SkyDrive und Suchfunktionen betreffen. Soweit technisch möglich, werden dem Blogeintrag zufolge alle neuen Features nicht nur per Desktop-PC und Tablet, sondern auch über Windows Phone und das Webinterface skydrive.com verfügbar sein.
Einige der Informationen waren schon im Zusammenhang mit der Preview von Windows 8.1 bekannt geworden. Für Microsoft ist der Clouddienst eine der Baustellen, wo die früher erfolgsgewöhnten Redmonder erst spät die Konkurrenz mit anderen Anbietern aufgenommen haben.
Eine Frage aber lässt auch Akmal offen: Wie garantiert SkyDrive künftig die Vertraulichkeit von Daten in der Cloud? Google will etwa die Privatsphäre in der Cloud wohl durch Verschlüsselung garantieren und testet entsprechende Lösungen. Kim Dotcoms Mega geht einen ähnlichen Weg, sogar noch radikaler. Amazon bewirbt Verschlüsselungstechniken für die Cloud offensiv. Denn angesichts von umfassenden Spähprogrammen wie Prism haben immer mehr Internet-Nutzer ein ungutes Gefühl dabei, ihre Daten den amerikanischen IT-Riesen zu überlassen und auf fremden Servern abzulegen.
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