Intel will in 150-$-Tablets wieder auf die Siegerspur
Der weltweit größte Chiphersteller Intel musste in seinem letzten Geschäftsquartal aufgrund der Krise des Computer-Marktes einen deutlichen Rückgang seiner Gewinne hinnehmen.
Allerdings gab man sich bei dem Unternehmen durchaus kämpferisch. Insbesondere auf dem boomenden Tablet-Markt will man nicht mehr länger die Außenseiter-Rolle spielen. Neue Atom-Prozessoren, die in sehr preiswerten Tablets eingesetzt werden können, sollen hier eine spürbare Wende bringen und dem aktuell dominierenden Chipdesigner ARM Marktanteile abnehmen.
Im zweiten Geschäftsquartal erreichte Intel einen Nettogewinn in Höhe von 2 Milliarden Dollar. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht dies einem Rückgang um immerhin 29 Prozent. Der Umsatz reduzierte sich um 5 Prozent und lag letztlich bei 12,8 Milliarden Dollar, teilte das Unternehmen mit. Das war etwas weniger, als die Analysten im Vorfeld erwartet hatten.
Um dem Abwärtstrend entgegenzusteuern habe man bereits die Investitionen in den Ausbau und die Weiterentwicklung von Chipfabriken um eine Milliarde Dollar auf nun 11 Milliarden Dollar reduziert, erklärte Intels Finanzchef Stacy Smith. Letztlich sei man aber auch bei Intel etwas überrascht darüber gewesen, dass der PC-Markt sich noch schlechter entwickelte, als ursprünglich erwartet wurde.
Der designierte Intel-Chef versprach allerdings, dass es dem Unternehmen nicht noch einmal passieren werden, so stark auf kaltem Fuß erwischt zu werden, wenn es um die nächste große Sache im Computing-Markt geht. Dem massiven Wechsel des Interesses der Kunden hin zu Smartphones und Tablets konnte der Konzern nicht mit eigenen Angebote bedienen.
Insbesondere die neuen Bay Trail-Chips sollen nun helfen, verlorenen Boden wieder gut zu machen. Diese sollen vor allem dazu führen, dass Intel-basierte Systeme zu Preisen angeboten werden, die nie zuvor erreicht wurden. Laut Krzanich werden die Prozessoren in Tablets zum Einsatz kommen, die unter der 200-Dollar-Marke liegen. "Einige, die wir sehen werden, liegen sogar noch tiefer - 150 Dollar oder darunter, wenn es ins Weihnachtsgeschäft geht", sagte er.
Im zweiten Geschäftsquartal erreichte Intel einen Nettogewinn in Höhe von 2 Milliarden Dollar. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht dies einem Rückgang um immerhin 29 Prozent. Der Umsatz reduzierte sich um 5 Prozent und lag letztlich bei 12,8 Milliarden Dollar, teilte das Unternehmen mit. Das war etwas weniger, als die Analysten im Vorfeld erwartet hatten.
Um dem Abwärtstrend entgegenzusteuern habe man bereits die Investitionen in den Ausbau und die Weiterentwicklung von Chipfabriken um eine Milliarde Dollar auf nun 11 Milliarden Dollar reduziert, erklärte Intels Finanzchef Stacy Smith. Letztlich sei man aber auch bei Intel etwas überrascht darüber gewesen, dass der PC-Markt sich noch schlechter entwickelte, als ursprünglich erwartet wurde.
Der designierte Intel-Chef versprach allerdings, dass es dem Unternehmen nicht noch einmal passieren werden, so stark auf kaltem Fuß erwischt zu werden, wenn es um die nächste große Sache im Computing-Markt geht. Dem massiven Wechsel des Interesses der Kunden hin zu Smartphones und Tablets konnte der Konzern nicht mit eigenen Angebote bedienen.
Insbesondere die neuen Bay Trail-Chips sollen nun helfen, verlorenen Boden wieder gut zu machen. Diese sollen vor allem dazu führen, dass Intel-basierte Systeme zu Preisen angeboten werden, die nie zuvor erreicht wurden. Laut Krzanich werden die Prozessoren in Tablets zum Einsatz kommen, die unter der 200-Dollar-Marke liegen. "Einige, die wir sehen werden, liegen sogar noch tiefer - 150 Dollar oder darunter, wenn es ins Weihnachtsgeschäft geht", sagte er.
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Christian Kahle
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