Firefox: Mozilla will Do-Not-Track-Pläne durchziehen
Mozilla, Anbieter des beliebten Webbrowsers Firefox, will die feststeckende Do-Not-Track-Technologie durchziehen, notfalls auf eigene Faust. Dabei soll eine Initiative namens Cookie Clearinghouse, wo man entsprechende Informationen sammeln will, helfen.
Wie unter anderem ZDNet unter Berufung auf eine Pressemitteilung des Center for Internet and Society der Stanford Law School berichtet, soll das Cookie Clearinghouse eine neue und allgemein zugängliche Anlaufstelle zu Daten rund um Nutzer-Tracking sein. Das Projekt wird dabei maßgeblich von der Mozilla Foundation unterstützt, da die Firefox-Macher den Stillstand beim Thema "Do Not Track" beklagen.
Das Cookie Clearinghouse will Cookie-Daten sammeln und eine Bewertung durchführen. Man will auf diese Weise eine umfassende Datenbank zusammenbekommen, ob der Einsatz von bestimmten Cookies in einem akzeptablen Rahmen bleibt oder die Privatsphäre des Nutzers verletzt wird.
Dementsprechend soll es auch zwei verschiedene Listen geben: In einer, der "Allow List", landen jene Cookies, die sich nicht zu viele Freiheiten nehmen, in der anderen, der so genannten "Block List", kommen dann die Schnüffel-Cookies. Die Sammlung der zu blockenden Cookies richtet sich insbesondere gegen Drittanbieter (vor allem aus dem Werbegeschäft), die das Nutzerverhalten aufzeichnen, und das ohne das der Internet-User je auf deren eigentlichen Seite war.
Letzteres ist auch eine der Grundlagen von Cookie Clearinghouse: Cookies von Anbietern, deren Seiten man nie aufgerufen hat, sollen auch nicht zugelassen werden. Der Kriterienkatalog soll mit Hilfe von Industrievertretern ausgearbeitet bzw. finalisiert werden, neben Mozilla engagiert sich auch die norwegische Browserschmiede Opera in dieser Angelegenheit.
Unternehmen, die ihrer Ansicht nach zu Unrecht auf der Block-Liste landen, werden die Möglichkeiten zum Widersprechen bekommen, auch Privatanwender erhalten die Gelegenheit, per Kommentar-Funktion mitentscheiden zu können. Letztlich sollen beide Listen den Browser-Anbietern zur Verfügung gestellt werden, diese können diese Daten dann einbauen (oder auch nicht), um den Kunden einen erweiterten Privatsphären-Schutz anbieten zu können.
Das Cookie Clearinghouse will Cookie-Daten sammeln und eine Bewertung durchführen. Man will auf diese Weise eine umfassende Datenbank zusammenbekommen, ob der Einsatz von bestimmten Cookies in einem akzeptablen Rahmen bleibt oder die Privatsphäre des Nutzers verletzt wird.
Dementsprechend soll es auch zwei verschiedene Listen geben: In einer, der "Allow List", landen jene Cookies, die sich nicht zu viele Freiheiten nehmen, in der anderen, der so genannten "Block List", kommen dann die Schnüffel-Cookies. Die Sammlung der zu blockenden Cookies richtet sich insbesondere gegen Drittanbieter (vor allem aus dem Werbegeschäft), die das Nutzerverhalten aufzeichnen, und das ohne das der Internet-User je auf deren eigentlichen Seite war.
Letzteres ist auch eine der Grundlagen von Cookie Clearinghouse: Cookies von Anbietern, deren Seiten man nie aufgerufen hat, sollen auch nicht zugelassen werden. Der Kriterienkatalog soll mit Hilfe von Industrievertretern ausgearbeitet bzw. finalisiert werden, neben Mozilla engagiert sich auch die norwegische Browserschmiede Opera in dieser Angelegenheit.
Unternehmen, die ihrer Ansicht nach zu Unrecht auf der Block-Liste landen, werden die Möglichkeiten zum Widersprechen bekommen, auch Privatanwender erhalten die Gelegenheit, per Kommentar-Funktion mitentscheiden zu können. Letztlich sollen beide Listen den Browser-Anbietern zur Verfügung gestellt werden, diese können diese Daten dann einbauen (oder auch nicht), um den Kunden einen erweiterten Privatsphären-Schutz anbieten zu können.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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